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Hilfe bei Gallenbeschwerden

Gallenbeschwerden sind weit verbreitet und hängen häufig mit einer fettreichen Ernährung zusammen. Eine Besserung kann bereits mit einer Umstellung des Speiseplans einhergehen. Vorsicht ist bei Kräutertees geboten: einige verschlimmern die Beschwerden sogar noch.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Was zählt zu Gallenbeschwerden?
  2. Ursachen
    1. Entstehung von Gallensteinen
    2. Symptome bei Gallensteinen
    3. Personen mit erhöhtem Gallenstein-Risiko
    4. Gallensteine und Ernährung
    5. Gallenstein-Diagnose
    6. Behandlung einer Gallenkolik
    7. Gallensteine loswerden
    8. Folgen bei Nichtbehandlung
    9. Gallensteinen vorbeugen
  3. Symptome
  4. Potenzielle Risikogruppen
  5. Ernährung bei Gallenbeschwerden
  6. Gallenbeschwerden behandeln
  7. Folgen bei Nichtbehandlung
  8. Vorbeugung

Was zählt zu Gallenbeschwerden?

Gallenbeschwerden im engeren Sinne umfassen die Gallenkolik, der teilweise oder vollständige Gallenstau (Cholestase) und die Gallenblasenentzündung (Cholezystitis). Diese drei Beschwerden bzw. Erkrankungen treten einzeln oder zusammen auf und führen sekundär zu einem Mangel an Gallensaft, mit Auswirkungen auf die Verdauung.

Galle mit Gallensteinen

Eine Gallenkolik bringt immer einen weitgehenden oder kompletten Gallenstau mit sich. Daneben kann es in der Galle, wie in allen anderen Organen des Körpers, zu Tumoren kommen. Diese sind aber äußerst selten. 

Ursachen für Gallenbeschwerden

Gallenleiden hängen fast immer mit Gallensteinen zusammen. Gallensteine, auch Gallenkonkrement oder Cholelithen genannt, sind Klumpen von auskristallisierter Gallenflüssigkeit. Sie bestehen aus Calcium, Bilirubin, oder Cholesterin. Gallensteine können von wenigen Millimetern bis zu mehreren Zentimetern groß werden.

Entstehung von Gallensteinen

Galle ist eine Flüssigkeit, die in der Leber entsteht und in der Gallenblase zwischengelagert wird, bis sie nach einer Mahlzeit durch den Gallengang in den Dünndarm kommt. Dort spielt sie eine wichtige Rolle bei der Aufnahme von Fettsäuren aus der Nahrung. Außerdem enthält die Gallenflüssigkeit alle Abfallstoffe, die die Leber aus dem Blut gefiltert hat: Durch Galle und Darm gelangen sie aus dem Körper.

Gallensteine entstehen durch Ungleichgewicht der Gallenflüssigkeit

Wenn die Zusammensetzung der Galle aus dem Gleichgewicht gerät, dann können einzelne Stoffe auskristallisieren. So, wie bei hartem Wasser der Kalk in der Kaffeemaschine liegen bleibt, fällt auch in der Gallenblase das Calcium, Bilirubin oder Cholesterin aus, wenn zu wenig Gallensäuren vorhanden sind, um alles aufzulösen.

Gallensteine bleiben häufig unbemerkt und verursachen keine Beschwerden

Winzige Gallensteine liegen oft jahrelang unbemerkt in der Gallenblase, ohne Probleme zu machen. Kommt die Zusammensetzung der Flüssigkeit wieder ins Gleichgewicht, dann lösen sich die Steinchen von selbst wieder auf. Ist die Galle aber dauerhaft schlecht zusammengesetzt, dann werden die Gallensteine ständig mehr und größer. Selbst ein zentimetergroßer Stein kann noch unbemerkt bleiben; ein großer Gallenstein ist deshalb nicht automatisch gefährlicher als ein kleiner.

Beschwerden entstehen durch Gallensteine im Gallengang

Beschwerden zeigen sich erst, wenn ein Stein durch Zufall in den Gallengang gerät. Häufig kommt es dann zum Gallenstau: Die Galle kann nicht mehr in den Darm abfließen, sondern staut sich in die Gallenblase zurück. Bakterien können jetzt aus dem Zwölffingerdarm in den Gallengang aufsteigen. Sie verursachen eine Entzündung, die vom Gallengang (Cholangitis) auf die Gallenblase (Cholezystitis) und auf die Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) übergreifen kann.

Große Gallensteine verhindern Abfluss von Galle und führen zu Gallenkolik.

Ist der Stein im Gallengang groß genug, dass er den Abfluss plötzlich und vollständig unterbricht, dann spricht man von einer Gallenkolik. Kleinere Steinchen, die den Gang nicht ganz verschließen, und sich langsam auf den Darm zuschieben, führen zu milderen, aber chronischen Beschwerden.

Symptome bei Gallensteinen

So lange er sich in der Gallenblase befindet, werden Sie einen Gallenstein nicht bemerken. Erst im Gallengang verursacht er Symptome:

Personen mit erhöhtem Gallenstein-Risiko

Erstaunlich viele Erwachsene tragen unentdeckte Gallensteine mit sich herum: Man spricht von 10-15% der Bevölkerung. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Der Durchschnittspatient

Der typische Gallensteinpatient hat als Eigenschaften die berühmten sechs F: female, fertile, fat, forty, fair, family - Frau, fruchtbar, fett, vierzig, hellfarbig, und es liegt in der Familie.1

Erkrankungen des Verdauungssystems

Vor allem Krankheiten des Verdauungssystems bringen ein erhöhtes Risiko für Gallensteine mit sich: Haben Sie Hepatitis C in der Leber, Helicobacter pylori im Magen oder Morbus Crohn im Darm, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit für Steine in der Galle höher.

Weitere Einflussfaktoren

Gallensteine und Ernährung

Die Galle ist Teil unseres Verdauungssystems. Was wir essen, hat Auswirkungen auf ihre Arbeit und umgekehrt.

Richtig essen bei Gallenbeschwerden

Wie bereits erwähnt, erhöhen Diabetes, Übergewicht und eine fettreiche Ernährung das Risiko für Gallensteine. Alkohol und alles, was der Leber schadet, schadet ebenfalls der Galle. Besonders die gesättigten Fettsäuren und Transfettsäuren scheinen eine Rolle zu spielen bei der Entstehung von Gallenproblemen, außerdem raffinierte Zucker und fehlende Ballaststoffe.

Was darf ich essen, was nicht?

Wenn Sie Gallensteine haben, dann sollten Sie mit Ihrem Arzt abklären, ob Sie eventuelles Übergewicht abbauen sollten. Ernähren Sie sich fettarm, achten Sie auf genügend Ballaststoffe, und verzichten Sie auf Alkohol. Kaffee dürfen Sie weiterhin trinken: Er scheint ein wenig vor Gallensteinen zu schützen.3

Eine ausreichende Nährstoffzufuhr ist bei Gallensteinen besonders wichtig

Auf diese Nährstoffe sollten Sie besonders achten:

Gallenstein-Diagnose

Bei unklaren Bauchschmerzen und verändertem Stuhl wird der Arzt zunächst eine Blutprobe und eine Stuhlprobe ins Labor schicken. Ein blockierter Gallengang zeigt sich in der Blutprobe an erhöhten Leberwerten. Ist die Fettverdauung gestört, dann sieht man das anhand der Stuhlprobe.

Ultraschall der Galle gibt Aufschluss über Gallensteine

Wenn Blutwerte und Stuhlprobe auf ein Leberproblem hindeuten, dann wird der Arzt ein Ultraschallbild von Ihrem Bauch aufnehmen. Mit dieser einfachen Methode sind Gallensteine gut zu sehen: Sowohl, wie viele es sind und wie groß, als auch, wo genau sie sich befinden. Asymptomatische Gallensteine, die noch ruhig in der Gallenblase liegen, findet ein Arzt oft durch Zufall, wenn er als anderen Gründen einen Ultraschall vom Bauchraum eines Patienten macht.

Behandlung einer Gallenkolik

Während einer akuten Gallenkolik sollten Sie nichts essen und auf kalorienhaltige Getränke verzichten. Die Schmerzen könnten sich dadurch noch verschlimmern. Sie bekommen Schmerzmittel und krampflösende Medikamente, bis der wandernde Gallenstein in den Darm gelangt ist. Steckt er fest, wird eventuell eine Operation notwendig.

Gallensteine loswerden

So lange Gallensteine keine Symptome verursachen, brauchen sie keine Behandlung. Wenn Sie allerdings mehrmals eine Gallenkolik bekommen haben, dann müssen alle Steine aus der Gallenblase heraus, damit keiner mehr in den Gallengang geraten kann.

Die Steine mit Tabletten auflösen

Sind die Gallensteine kleiner als 5mm, und bestehen sie nur aus Cholesterin, dann kann der Arzt Ihnen Ursodeoxycholsäure(UDCA) verschreiben. UDCA löst die Steine auf. Es kann leider Jahre dauern, bis alle verschwunden sind, und bei der Hälfte aller Betroffenen bilden sich nach der Behandlung wieder neue Gallensteine. Zur Vorbeugung hilft es, kleine Mengen von UDCA in bestimmten Abständen weiter zu nehmen.

Die Steine von außen zertrümmern

Eine andere Möglichkeit ist, die Gallensteine mit Stoßwellen zu zertrümmern. Die Bruchstücke sind dann so klein, dass sie durch den Gallengang passen und ohne Kolik in den Darm abgehen. Bei Nierensteinen ist dieses Verfahren inzwischen weit verbreitet, bei Gallensteinen ist es erst im Kommen.

Für einzelne Steine: die Schlüsselloch-OP

Einen Stein, der im Gallengang festklemmt, kann man vom Darm aus herausholen wie durch ein Schlüsselloch. Die Operation heißt: endoskopisch retrograde Cholangiopankreatikographie (ERCP). Dabei führt der Chirurg eine Sonde durch den Mund in den Magen, weiter in den Darm, und von dort aus in den Gallengang. Hier kann er entweder den Gang erweitern, damit der Stein hindurch passt, oder den Gallenstein direkt herausziehen.

Die Gallenblase entfernen

Ist die Gallenblase voller Steine, dann hat sie für den Körper mehr Schaden als Nutzen und erfüllt ihren Zweck nicht mehr. Weil es sich andererseits auch ohne Gallenblase gut leben lässt, kann man die Steine samt der Gallenblase herausnehmen. Das ist der letzte Ausweg, wenn alle vorigen Behandlungsmöglichkeiten nicht möglich sind oder nicht funktioniert haben. Nach der Operation ist das Problem endgültig behoben: Sie bekommen keine Gallensteine und keine Gallenkolik mehr.

Die Folgen von unbehandelten Gallensteinen

Gallengrieß und kleinere Steinchen machen unbehandelt meist keine Probleme. Größere Steine dagegen können:

So beugen Sie Gallensteinen vor

Regelmäßige Bewegung und gesunde Ernährung halten den Stoffwechsel in Ordnung und sind damit die beste Vorbeugung gegen Gallensteine. Essen Sie wenig gesättigte Fettsäuren und wenig raffinierte Zucker. Ernähren Sie sich mit viel Ballaststoffen, und gönnen Sie sich die gelegentliche Tasse Kaffee.

Symptome

Verdauungsstörungen sind weitere Symptome

Ein gestörter Gallenfluss macht Verdauungsstörungen: Ohne Galle kommt das Fett, das wir essen, nicht mehr ins Blut, sondern bleibt im Darm. Die Folge sind Fettstühle, manchmal Blähungen oder Verstopfung, und Mangel an essentiellen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen.

Typische Erscheinungen von Vitaminmangel

Auf Dauer kommt es zu typischen Vitaminmangel-Erscheinungen: Müdigkeit, Leistungsschwäche, Reizbarkeit, trockene Haut sowie eine verlangsamte Wundheilung.

Potenzielle Risikogruppen

Ernährung bei Gallenbeschwerden

Mit der richtigen Ernährung können Sie Gallenleiden vorbeugen, und vorhandene Beschwerden ein wenig im Zaum halten.

So wirkt sich Ihre Ernährung auf Gallenbeschwerden aus

Nach einer fetthaltigen Mahlzeit zieht sich die Gallenblase zusammen und die Galle fließt durch den Gallengang in den Zwölffingerdarm. Deshalb tritt eine Gallenkolik meist nach einer sehr fettreichen Mahlzeit auf: Mit der Gallenflüssigkeit schiebt sich ein Gallenstein in den Gang und blockiert ihn.

So essen Sie richtig bei Gallenbeschwerden

Wenn Sie wissen, dass Sie Gallensteine haben, dann sollten Sie auf fettreiche Mahlzeiten verzichten. Decken Sie Ihren Kalorienbedarf vor allem mit Kohlenhydraten und Eiweiß. Essen Sie ballaststoffreich.

Auf diese Lebensmittel sollten Sie verzichten

Meiden Sie fettes Fleisch und fetten Fisch. Frittierte oder in Öl gebratene Lebensmittel sollten Sie ganz von Ihrem Speisezettel streichen. Dazu gehören Pommes, Kartoffelchips, im Fett herausgebackene Hefeteigwaren, das Wiener Schnitzel oder auch Pfannkuchen.

Von Milchprodukten nur die Null-Fett-Variante essen

Die meisten Milchprodukte sind völlig ungeeignet für Gallenpatienten: Hartkäse besteht fast zur Hälfte aus Fett. Butter, Sahne, Creme Fraiche und Schmand sollten Sie ebenfalls vermeiden. Bei Joghurt und Quark steigen Sie am besten auf die fettfreie Variante um. Fettige Süßigkeiten, vor allem Schokolade und Eiscreme haben ebenfalls einen negativen Einfluss auf Gallenbeschwerden.

Meiden Sie Lebensmittel, die Blähungen verursachen können

Essen Sie viel Obst, aber achten Sie darauf, dass es frisch und ganz reif ist. Auf noch halb grüne Bananen sollten Sie genauso verzichten wie auf jegliches Trockenobst. Beim Gemüse sollten Sie nur das vermeiden, was bläht: Hülsenfrüchte, Kohl, Rettich, Sauerkraut, Paprika, Radieschen, Zwiebeln und Wirsing.

Diese Stoffe brauchen Sie jetzt besonders

Achten Sie darauf, genug von den essentiellen Fettsäuren und den fettlöslichen Vitaminen (Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E, Vitamin K) zu sich zu nehmen: Leinöl und andere Pflanzenöle, in sehr kleinen Mengen, beugen einem Mangel vor.3 Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob Sie eventuell ein ergänzendes Vitaminpräparat einnehmen sollten.

Kräutertees bei Gallenbeschwerden

Pfefferminze beugt der Bildung von Gallensteinen vor, wirkt aber zudem galletreibend. Wenn Sie schon Steine haben, sollten Sie keinen Pfefferminztee trinken. Weitere galletreibende Pflanzen sind:

Bei Gallensteinen ist alles, was den Gallenfluss anregt, potenziell gefährlich.

Entzündungshemmende Tees bei Gallenblasenentzündung

Bei einer Gallenblasenentzündung brauchen Sie Kräuter, die entzündungshemmend wirken, ohne den Gallenfluss anzuregen. Bewährt haben sich hier Fenchel, Kümmel und Kamille. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie einen Kräutertee gegen Gallenleiden anwenden.

Behandlung von Gallenleiden

Je nach Schwere der Symptome gibt es verschiedene Möglichkeiten, Gallenbeschwerden zu behandeln. Entzündungshemmende und entkrampfende Medikamente helfen gegen eine akute oder chronische Gallenwegsentzündung. Bevor Sie rezeptfreie Schmerzmittel einnehmen, sollten Sie sich jedoch mit einem Arzt absprechen. Bei pflanzlichen Wirkstoffen ist Vorsicht geboten: Artischocke, Curcuma und alles, was den Gallenfluss anregt, kann, wenn Sie Steine in der Galle haben, eine akute Gallenkolik auslösen. Erlaubt ist die Kamille, als Entzündungshemmer und gegen die sekundären Verdauungsstörungen.

Folgen bei Nichtbehandlung

Ein gestörter oder unterbrochener Gallenfluss führt zu Verdauungsproblemen: Der Körper kann Nahrungsfett nicht mehr aus dem Darm aufnehmen. Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen ist die Folge. Zudem steigt das Risiko für Darmkrebs. Eine unbehandelte Gallenwegsentzündung kann auf die Bauchspeicheldrüse oder auf die Leber übergreifen und diese schädigen.

So beugen Sie Gallenbeschwerden vor

Die Galle ist ein Gewohnheitstier: Sie fühlt sich wohl, wenn die Hauptmahlzeiten immer zur selben Tageszeit kommen, und wenn der Fettanteil immer ungefähr gleich bleibt. Wechseln Sie also nicht über Nacht von Fastfood zu light oder umgekehrt, sondern gehen Sie jede Veränderung Ihres Speiseplanes langsam an.


Quellen

1Kim et al: Hepatolithiasis and intrahepatic cholangiocarcinoma: A review. World J Gastroenterol. 2015.
2A. Cariati: Gallstone Classification in Western Countries. Indian J Surg. 2015.
3Douglas et al: Coffee stimulation of cholecystokinin release and gallbladder contraction in humans. Am J Clin Nutr. 1990.
Burgerstein, U., Schurgast, H, Zimmermann, M: Handbuch Nährstoffe - Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung (2012), Trias Verlag (12. Auflage)

Tannapfel, A., Wittekind, C., Gallenblasen- und Gallengangskarzinom. Biologie und Pathologie. Internist 45 (2004) 33-41.http://www.bfa-ernaehrung.de/gallendiaetEva Marbach: Gesundheitsratgeber Gallensteine. emv (2010)


 

Bitte beachten Sie: Die im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen der Autorin dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über sparmedo.de direkt eingepflegt und stellen keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments dar.

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