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Vitamin E-Mangel behandeln und effektiv vorbeugen

Vitamin E muss täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, da der Körper es nicht selbst herstellen kann. Besonders Schwangere, Senioren und Sportler sollten auf ihren Vitamin E-Gehalt achten, da sie anfällig für einen Mangel sein können. Einige Lebensmittel sind besonders reich an Vitamin E, so dass der tägliche Bedarf über die Ernährung gedeckt werden kann. Wer ausreichend mit Vitamin E versorgt ist, steigert seine Leistungskraft und sieht sogar jünger aus.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Vorkommen & Funktion im Körper
  2. Ursachen
  3. Symptome
  4. Tägliche Vitamin E-Zufuhrempfehlung
  5. Mögliche Risikogruppen
  6. Ernährung bei Vitamin E-Mangel
  7. Folgeerkrankungen
  8. Vitamin E-Mangel behandeln

Funktionen im Körper

Vitamin E ist lebensnotwendig für den Körper, da er die Substanz nicht selbst herstellen kann.

Funktionen von Vitamin C

Dabei besteht Vitamin E nicht nur aus einem Vitalstoff. Vielmehr handelt es sich um einen Oberbegriff für unterschiedliche fettlösliche Wirksubstanzen, den sogenannten Tocopherolen. Diese natürlichen Antioxidantien vermeiden chronische Erkrankungen und Entzündungen, schützen wirksam die Zellen und halten geistig fit. Außerdem kann Vitamin E:

Ursachen für Vitamin E-Mangel

Bei Personen, die sich ausgewogen ernähren, tritt ein Vitamin E-Mangel nur sehr selten auf. Allerdings dauert es Jahre, bis sich überhaupt Mangelerscheinungen zeigen. Der Grund liegt darin, dass der Körper auch längere Zeit auf Reserven zurückgreifen kann. Daher sind Mangelerscheinungen oft auf Erkrankungen zurückzuführen, da sie die Aufnahme des Vitamins im Dünndarm hemmen. So gelten als Ursache:

Symptome

Zu wenig Vitamin E kann folgende Symptome hervorrufen:

Langfristig kann hat ein Vitamin E-Mangel außerdem Auswirkungen auf die Potenz und Fruchtbarkeit haben. 

Tägliche Vitamin E-Zufuhrempfehlung

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich folgende Zufuhr an Vitamin E (Angaben in mg):

Täglicher Vitamin E-Bedarf

Säuglinge 

Kinder männlich 

Kinder weiblich 

Jugendliche/Erwachsene männlich

Jugendliche/Erwachsene weiblich

Schwangerschaft & Stillzeit

Mögliche Risikogruppen

Ausgeprägte Mangelerscheinungen treten bei gesunden und erwachsenen Menschen nur sehr selten auf. Dennoch gibt es Risikogruppen, bei denen der Bedarf an Vitamin E erhöht ist. 

Schwangere

Besonders in Schwangerschaft und Stillzeit benötigt der Körper Vitamin E, um unter anderem wichtige Omega-3-Fettsäuren zu schützen. Die ausreichende Versorgung mit Vitamin E beeinflusst bereits den Fötus im Mutterleib. 

Säuglinge

Auch Neugeborene zählen zur Risikogruppe, denn sie haben einen niedrigen Vitamin E-Speicher. Dennoch können die Speicher durch Stillen über die Muttermilch wieder aufgefüllt werden. Vorausgesetzt, die Mutter verfügt über genügend Reserven.

Senioren & gestresste Personen

Ältere Personen und gestresste Menschen ernähren sich oftmals einseitig, wodurch es zu einem erhöhten Bedarf an Vitamin E kommt.

Sportler und Athleten

Leistungssportler haben generell einen erhöhten Bedarf an allen Nähr- und Vitalstoffen. Da Vitamin E als Antioxidans wirkt, schützt es auch die Zellen in den Muskeln, die Athleten aufbauen möchten. Demnach haben auch sie einen Mehrbedarf.

Ernährung bei Vitamin E-Mangel 

Da das Vitamin E allein von Pflanzen hergestellt werden kann, gelangt es nur über die Nahrungskette in tierische Organismen. Dadurch ist der Gehalt an Vitamin E in tierischen Lebensmitteln auch deutlich geringer als in pflanzlichen Produkten. 

Vitamin E- reiche pflanzliche Lebensmittel (Angaben jeweils pro100g) 

Vitamin E- reiche tierische Lebensmittel (Angaben jeweils pro100g) 

Mit einer ausgewogenen und gesunden Ernährung kann der tägliche Bedarf an Vitamin E über die Ernährung gedeckt werden.

Vitamin E in Kombination mit Fetten

Jedoch ist hierbei wichtig, dass gleichzeitig Fett zugeführt wird, denn nur so kann das Vitamin auch verwertet werden. Vitamin E ist relativ stabil, reagiert aber auf Licht und UV-Strahlung. Um Verluste zu vermeiden, sollte Öl an dunklen Orten aufbewahrt werden. 

Ernährungsvorschläge zur Deckung des täglichen Vitamin E Bedarfs

Die folgende Grafik zeigt, wie Sie den täglichen Vitamin E Normalbedarf eines gesunden Erwachsenen decken können:

Täglichen Bedarf an Vitamin E decken

Stoffe, die eine Aufnahme von Vitamin E hemmen oder fördern

Mögliche Folgeerkrankungen

Mögliche Folgeerkrankungen eines Vitamin E-Mangels können sein:

Vitamin E-Mangel behandeln & vorbeugen

Ein Vitamin E-Mangel wird je nach Ursache behandelt. Entstand der Mangel durch eine Krankheit, wird die Ursache beispielsweise mit Medikamenten behandelt. Liegt die Ursache in einer Fehl- oder Unterernährung, sollte die Nahrung umgestellt werden.

Vitamin E über Nahrungsergänzungen

Um den täglichen Bedarf an Vitamin E zu decken, können Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein, sofern die empfohlene Zufuhr nicht über die Ernährung gedeckt werden kann. Die Nahrungsergänzungen sollten mindestens 400 I.E. (I.E.=Internationale Einheit - 1mg entspricht 1,49 I.E.) Vitamin E enthalten, um einen wirksamen Schutz zu erzielen. Hier finden Sie eine Auswahl von Nahrungsergänzungen mit hochdosiertem Vitamin E:

Vitagutt Vitamin E 1000  Kapseln 60 ST
Vitagutt Vitamin E 1000 Kapseln 60 ST
Cheplapharm Arzneimittel

Vitamin E in Kombination mit Fetten

Um optimal vom Körper aufgenommen zu werden, benötigt das fettlösliche Vitamin E Nahrungsfette. Daher ist es empfehlenswert Vitamin E kurz vor oder während den Mahlzeiten einzunehmen.

Vitamin E mit ausreichend Vitamin C

Vitamin E und C arbeiten eng miteinander zusammen. Vitamin C ist in der Lage, "verbrauchtes Vitamin E" wieder zu regenerieren.

Tipp: Vitamin E in Kombination mit Vitamin C zuführen.

Vor der Anwendung E empfiehlt sich die Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker.

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