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Nahrungsergänzungsmittel für gesunde Haut, Haare und Nägel

Viele Menschen leiden an Problemen der Haut, der Haare und der Nägel. Brüchige Nägel, müde Haut oder glanzloses Haar sind nur drei von vielen. Diese Probleme können auf einen Nährstoffmangel hindeuten. Nahrungsergänzungsmittel können eine einfache und wirkungsvolle Möglichkeit sein, vielen Symptomen entgegenzuwirken und vorzubeugen. Die Auswahl der richtigen Produkte und die genau dosierte Einnahme sind für den Erfolg entscheidend. 

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Symptome, bei denen eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein kann
  2. Für welche Zielgruppen eignen sich Nahrungsergänzungsmittel?
  3. Bei welchen Haut-, Haar- und Nagelproblemen wird ein Arztbesuch notwendig?
  4. Gängige Darreichungsformen
  5. Allgemeine Hinweise zur Anwendung
  6. Welche Risiken können bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln bestehen?
  7. Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln

Symptome, bei denen eine Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sinnvoll sein kann 

Eine mangelhafte Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen äußert sich oftmals an den Haaren, der Haut oder den Nägeln. Im Folgenden sind häufige Symptome dargestellt. 

Probleme mit der Haut

Hautprobleme können sich unter anderem in einer Neigung zu fettiger Haut äußern. Sie sind nicht nur störend, sondern können in gesundheitlichen Nachteilen resultieren. Das durch die Poren austretende und sich auf der Haut befindliche Fett führt dazu, dass die Haut schlechter atmen kann. Der Körper wird belastet und die Neigung zur Schweißbildung steigt. Fettige Haut fördert außerdem die Bildung von Pickeln. Es kommt zu kleinen Entzündungen, welche das Immunsystem schwächen, unschön aussehen und schmerzhaft sein können. Unreine Haut ist ein optischer Makel und eine Belastung für den Körper. Im Gegensatz zur fettigen Haut steht die trockene Haut. Sie führt zur Entstehung von kleinen Rissen. 

Schäden an den Nägeln

Ohne eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen können Nägel brüchig werden. Sie werden für Belastungen empfindlich und können bereits bei leichten Anstrengungen brechen. Die Brüchigkeit kann zum Einreißen des Nagels führen. Dadurch können Keime eindringen und Entzündungen verursachen. Ein eingerissener Nagel muss daher mit Sorgfalt behandelt werden. Gegenebenfalls muss er tief abgeschnitten werden und mitunter ist ein kleiner Verband notwendig. Um solche Nagelschäden zu vermeiden, muss die Ursache für die Brüchigkeit gefunden werden. Nahrungsergänzungsmittel können Abhilfe schaffen und zur Besserung führen. Sie sind kein Wundermittel, jedoch in jedem Fall eine Chance, die Nägel zu kräftigen und zu stärken, was die Widerstandsfähigkeit erhöht. 

Haarprobleme

Haare können fettig, trocken oder spröde sein. Sie können an Volumen verlieren, ausfallen oder sich besonders widerspenstig verhalten. Durch Haarprobleme fällt das Frisieren schwer und die gewünschte Frisur kann nicht gelingen. Es kann aber auch zum vermehrten Haarausfall kommen oder die Neigung zur Schuppenbildung erhöht sich. Spliss und brüchige Haare stellen eine besonders große Gefahr dar.

Für welche Zielgruppen eignen sich Nahrungsergänzungsmittel?

In der Regel ist eine ausgewogene Ernährung, welche alle lebensnotwendigen Vitamine und Mineralstoffe enthält, ausreichend. Treten dennoch brüchige Nägel oder stumpfe Haare auf, so können hierfür verschiedene Gründe bestehen:

  • erhöhter Stress
  • Obst und Gemüse hat durch lange Transportwege Vitamine verloren
  • Schwangerschaft
  • Alter
  • zu wenig Zeit, um frisch zu kochen
  • nicht zu jeder Jahreszeit sind alle Obstsorten frisch verfügbar
  • zu wenig Sonnenlicht im Winter

Nahrungsergänzungsmittel werden daher von allen Menschen benötigt, die: 

  • Probleme an den Haaren, der Haut oder den Nägeln bemerken
  • vorbeugend aktiv werden möchten 

Wann ist ein Arztbesuch notwendig?

Ein Arztbesuch ist immer dann notwendig, wenn Sie krankheitsbedingte Ursachen vermuten. Haarausfall kann harmlos sein, aber auch auf tiefersitzende Krankheiten hinweisen. Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und klären Sie gegebenenfalls die Ursachen durch einen Arztbesuch ab. Spliss sowie fettige Haare haben in der Regel keine medizinischen Gründe. Hautprobleme hingegen können auf Neurodermitis oder andere Krankheiten hinweisen. Verschlimmern sich die Symptome oder fühlen Sie sich unwohl, dann müssen Sie einen Arzt aufsuchen. 

Gängige Darreichungsformen für Nahrungsergänzungen

  • Die häufigste Darreichungsform sind Tabletten die entweder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden oder zerkaut als Kautabletten angewendet werden. Tabletten haben den Vorteil, dass die Anwendung einfach ist. Sie nehmen die Nährstoff zu festen Tageszeiten ein. 
  • Pulver lösen Sie in Wasser auf. Häufig sind die mehrere Geschmacksrichtung erhältlich und Sie können nach eigenem Belieben wählen. 

Allgemeine Hinweise zur Anwendung

Die genaue Anwendung ist in den Packungsbeilagen beschrieben. Jedes Produkt weist seine Besonderheiten auf, die Sie in jedem Fall berücksichtigen müssen. Im Allgemeinen ist es bei Tabletten von Vorteil, ausreichend Wasser zu trinken. Die Tabletten lösen sich dadurch besser auf und der Körper kann die Wirkstoffe aufnehmen. Einen weiteren Aspekt betrifft den Zeitpunkt der Einnahme. In engem zeitlichem Zusammenhang mit einer Mahlzeit schonen Sie Ihren Magen. Viele Nahrungsergänzungsmittel enthalten Säuren, die zwar wirkungsvoll sind, jedoch zu einer leichten Reizung des Magens führen kann. Auf nüchternen Magen eingenommen verstärkt sich dieser Effekt. Bereits ein kleines Stück Brot kann dabei helfen, die Tabletten besser zu vertragen. 

Welche Risiken können bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel bestehen?

Nahrungsergänzungsmittel sollten Sie einnehmen, wenn ein Bedarf besteht. Risiken entstehen vor allem durch die Überdosierung. Daher müssen Sie die Hinweise zu den Höchstmengen berücksichtigen. Einige Stoffe werden vom Körper wieder ausgeschieden, falls sie in zu hohen Mengen vorhanden sein sollten. Vor allem wasserlösliche Vitamine stellen somit nur eine kleine Gefahr zur Überdosierung dar. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören unter anderem Vitamin C, Vitamin B1 und Vitamin B2. Trotz des Ausscheidens durch den Körper sollten Anwender die Höchstmengen beachten, um Risiken auszuschließen. Fettlösliche Vitamine und viele weitere Inhaltsstoffe hingegen sollten Patienten in keinem Fall zu hoch dosieren und somit Gefahren meiden. Fettlösliche Vitamine sind Vitamin A, Vitamin K, Vitamin D und Vitamin E. 

Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln

In der Wissenschaft ist die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln umstritten. Mediziner erkennen in jedem Fall die Wichtigkeit vieler der Inhaltsstoffe an, empfehlen jedoch eine ausgewogene Ernährung. Ist sie jedoch nicht ausreichend, so müssen Sie andere Lösungswege finden.

Zahlen belegen die Beliebtheit von Nahrungsergänzungsmitteln

Aus diesem Grunde nehmen rund 28 Prozent aller Deutschen (Stand 2008) Nahrungsergänzungsmittel ein, wie in der Pharmazeutischen Zeitung zu lesen war.Institute, welche die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmittel untersuchen, kommen in den meisten Fällen zu folgendem Schluss: Besteht ein Mangel, so müssen Sie diesen decken. Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln sollte in Rücksprache mit dem Arzt erfolgen und die Patienten müssen die Höchstmengen einhalten.

Nachweis der Wirksamkeit steht noch aus

Wissenschaftler konnten bisher weder nachweisen, dass die Ergänzungsmittel zwingend notwendig sind noch dass sie grundsätzlich schädlich sind. Aus diesem Grunde bleibt der wissenschaftliche Beweis ausstehend, von der Wirksamkeit können Sie jedoch bereits heute profitieren. 

Quellen

1http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=29465


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen der Autorin dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über sparmedo.de direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.

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