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Haarausfall - Die berühmten 100 Haare am Tag

Jeder Mensch träumt von gesundem vollem Haar. Denn schöne Haare stehen für Kraft und sind neben den Fingernägeln das Aushängeschild des Menschen. Leider gibt es viele Männer und Frauen, denen schleichend oder plötzlich vermehrt die Haare ausfallen. Für Betroffene ist dies nicht nur ein optisches Problem. Mit dem Haarausfall verringert sich die gesamte Lebensqualität. 

  1. Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall
  2. Wann zum Arzt?
  3. Erkrankungen, die zu Haarausfall führen
  4. Nahrungsergänzungsmittel und spezielle Shampoos gegen Haarausfall
  5. Rezeptfreie Produkte gegen Haarausfall
  6. Hausmittel
  7. Allgemeine Tipps gegen Haarausfall

Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall

Täglich verliert der Mensch bis zu 100 Kopfhaare. Demzufolge ist Haarausfall ein natürlicher Prozess und es gibt keinen Grund zur Besorgnis. Er wird erst dann bedenklich, wenn Betroffene deutlich mehr Haare verlieren oder es gar zur kompletten Haarlosigkeit kommt. Hormonelle Schwankungen und Stress sind die häufigsten Ursachen. Medikamente, die das Blut verdünnen (Marcumar, Heparin) können gleichermaßen Auslöser für Haarausfall sein. 

Dann ist der Weg zum Arzt ratsam

Wenn täglich mehr als 100 Haare ausfallen oder Betroffene beunruhigt sind, wird der Weg zum Arzt angeraten. Ansprechpartner sind in dem Fall Hautärzte. Im intensiven Gespräch wird nach der Stärke und der Dauer des Haarausfalls sowie weiteren Symptomen wie Krankheiten und Lebensumständen gefragt. Nach einer gründlichen Inspektion von Kopfhaut und Haar führt der Arzt eventuell weitere Tests wie Zupftest oder eine Haarwurzelanalyse (Trichogramm) durch. Unter Umständen kommt es zu einer Kopfhautbiopsie und zu Blutuntersuchungen, um die Ursache vollständig zu klären. 

Erkrankungen, die zu Haarausfall führen

Verschiedene Erkrankungen oder Mangelerscheinungen und Umstände können für Haarausfall in Frage kommen. Hierzu zählen:

  • einseitige Ernährung und Diäten
  • Eisenmangel
  • Nebenwirkungen von bestimmten Medikamenten
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren und in der Schwangerschaft
  • Infektionskrankheiten
  • Entzündliche Kopfhauterkrankungen
  • Schwermetallvergiftungen 
  • Pilzinfektionen auf dem Kopf
  • veränderte Haarstruktur

Zudem kann es bei Kindern mit Neurodermitis und Heuschnupfen gleichfalls zu Haarausfall kommen.

Darüber hinaus spielt auch die erbliche Veranlagung eine Rolle. In diesen Fällen sind Nahrungsergänzungen, die das Haar stärken und wieder aufbauen können jedoch wenig wirkungsvoll. Bei bestimmten Mangelerscheinungen oder vereinzeltem Haarausfall können diese Präparate und auch spezielle Shampoos allerdings helfen.

Nahrungsergänzungsmittel und spezielle Shampoos gegen Haarausfall

Gegen Haarausfall gibt es eine Vielzahl an Nahrungsergänzungen und Pflegeprodukte, die das Haar stärken und das Ausfallen verhindern sollen. Meist eignen sich die Präparate zur Stärkung und Verbesserung von Haut, Haaren und Nägeln. Die folgende Übersicht zeigt Wirkstoffe und Wirkstoffkombinationen, die helfen können, Haarausfall entgegenzuwirken.

1. Kieselerde

Kieselerde ist ein Naturprodukt. Es hat die Eigenschaft, das Haar von innen zu stärken und aufzubauen. Der wesentliche Bestandteil von Kieselerde ist Kieselsäure, eine Verbindung zwischen Silicium und Sauerstoff. Ersteres ist wichtig für Nägel, Knochen, Gewebe und eben auch die Haare. Allerdings ist die Wirksamkeit von Kieselerde immer wieder umstritten, da verschiedenen Studien zufolge die Bestandteile der Kieselerde gar nicht vom Körper aufgenommen werden können. Wiederum existieren auch viele positive Wirkungsergebnisse von Kieselerde in den Medien. 

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2. Hirseextrakt, Vitamin B5 und L-Cystin

Die Kombination aus Hirseextrakt, Vitamin B5 sowie Cystein dient Frauen, deren Haarwuchs gestört ist. Zudem kann sie bei erblich oder hormonell bedingtem Haarausfall helfen. Die Kombination liefert die Bausteine für den Haaraufbau und ernährt die Zellen der Haarwurzel. 

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3. Coffein

Coffein wirkt sich positiv auf das Wachstum der Haare aus und kann den Abbau der Haarwurzeln verhindern. Positive Erfolge können jedoch nur bei dauerhafter und regelmäßiger Anwendung erzielt werden. 

  • Präparate von Plantur 

  • Präparate von Alpecin

Rezeptfreie Produkte gegen Haarausfall 

Zur Behandlung von Haarausfall haben sich neben rezeptpflichtigen Präparaten auch rezeptfreie Mittel bewährt. Jedoch ist anzumerken, dass jeder Betroffene anders auf die unterschiedlichen Wirkstoffe reagiert. Hier hilft ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt, um das richtige Präparat zu finden. Zu den gängigen Arzneistoffen zählen unter anderem:

1. Minoxidil

In der Regel wird Minoxidil als Wirkstoff eingesetzt, um den Blutdruck zu senken. Der Arzneistoff wirkt sich aber auch positiv bei androgenetischer Alopezie aus. Er versorgt die Haarfollikel mit Nährstoffen und Blut. Dadurch intensiviert sich das Wachstum der Haare. Präparate mit dem Wirkstoff Minoxidil werden bei Männern und Frauen gleichermaßen eingesetzt. Wenngleich bei Männern in der Regel Präparate mit 5 Prozent des Wirkstoffs eingesetzt werden und bei Frauen mit 2 Prozent. 

  • Präparate von Regaine

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2. Alfatradiol

Der Arzneistoff Alfatradiol wird bei erblichem und hormonell bedingtem Haarausfall verabreicht. Er fördert das Haarwachstum und reduziert den Haarausfall. Dabei wird die Anzahl der im Wachstum befindlichen Haare gesteigert. Dieser Wirkstoff sollte allerdings nicht mit Schleimhäuten und Augen in Verbindung treten. Zudem ist er ungeeignet für Personen unter 18 Jahren. 

Mittel aus Omas Trickkiste

Neben Produkten der Kosmetikindustrie bietet die Natur eine Vielfalt an Mitteln, die Betroffene gegen Haarausfall ausprobieren können. Dazu zählen:

1. Salbeitee und Apfelessig

Eine Spülung aus Salbeitee und Apfelessig kann das Haarwachstum beschleunigen und Haarausfall vermindern. Die Spülung ist im Kühlschrank haltbar und kann bei jeder Haarwäsche angewendet werden.

2. Rosmarinöl

Rosmarinöl kann Haarausfall stoppen, denn es ist in der Lage Sauerstoff zu binden und die Haarfollikel zu stimulieren. Betroffene massieren es in die Kopfhaut ein und lassen es für einige Stunden einwirken. Eventuell brennt und juckt die Kopfhaut nach der Anwendung, was allerdings normal ist. 

3. Teebaumöl

Wenn Teebaumöl richtig eingesetzt wird, eignet es sich hervorragend gegen Haarausfall. Für die Anwendung Teebaumöl mit Olivenöl mischen und auf dem Haar verteilen. 

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4. Kokosnussöl

Kokosnussöl lässt die Haare voller aussehen und hilft ebenso bei Haarausfall, wenn es regelmäßig in die Kopfhaut einmassiert wird. 

Allgemeine Tipps gegen Haarausfall

In erster Linie sollten Ärger, Stress und starke Belastungen vermieden werden. Zudem ist es wichtig, auf Shampoos zu verzichten, die Parfüm enthalten. Zuletzt sei erwähnt, dass eine gesunde und ausgewogene Ernährung die Basis für ein gesundes Haarwachstum bildet. Betroffene sollten aus diesem Grund möglichst wenig Kaffee oder schwarzen Tee und Alkohol trinken, keine Produkte aus Weißmehl zu sich nehmen, kaum Zucker und süße Nahrungsmittel essen und nicht rauchen.

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