Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon

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1.Was ist Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon und wofür wird es angewendet?

1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon enthält den Wirkstoff Ibuprofen, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antiphlogistika (NSAR).

Dieses Arzneimittel wirkt, indem es Schmerzen, Schwellung und erhöhte Temperatur beeinflusst.

Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Wirkstärke und Darreichungsform von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon

  • Schmelztabletten enthaltend 200 mg Ibuprofen.

Ihr Arzt legt fest, ob diese Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon wird angewendet bei Kindern ab 6 Jahren, Jugendlichen und Erwachsenen

2.Was müssen Sie vor der Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon beachten?

2.1.Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind wenn Sie nach vorherigen Einnahmen von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder ähnlichen Schmerzmitteln (NSAR) schon einmal unter Atemnot, Asthma, laufender Nase, Schwellungen Ihres Gesichts und/oder Ihrer Hände oder Nesselausschlag gelitten haben.
  • wenn Sie schwere Leber- oder Nierenschäden oder eine Herzmuskelschwäche haben,
  • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen),
  • wenn Sie in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) eine Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) hatten,
  • wenn Sie Hirnblutungen (zerebrovasculäre Blutungen) oder andere aktive Blutungen haben,
  • wenn Sie ungeklärte Blutbildungsstörungen haben,
  • wenn Sie stark dehydriert sind (verursacht durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme),
  • während der letzten drei Schwangerschaftsmonate.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon ist erforderlich

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie "Nurofen_200 mg_Schmelztabletten" einnehmen,

  • bei bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE), oder Mischkollagenose)
  • wenn Sie schwere Hautreaktionen haben wie exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse.

Beim ersten Anzeichen von Hautausschlägen, Schleimhautläsionen oder sonstigen Anzeichen einer Überempfindlichkeitsreaktion sollte "Nurofen_200 mg_Schmelztabletten" sofort abgesetzt werden.

  • wenn Sie bestimmte angeborene Störungen bei der Blutbildung haben (z.B. akute intermittierende Porphyrie)
  • wenn Sie an Blutgerinnungsstörungen leiden wenn Sie an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn)
  • wenn Sie jemals Bluthochdruck und/oder eine Herzmuskelschwäche hatten
  • bei verminderter Nierenfunktion bei Leberfunktionsstörungen
  • wenn Sie versuchen, schwanger zu werden
  • wenn Sie an Asthma oder allergischen Reaktionen leiden oder gelitten haben, kann Atemnot auftreten.
  • wenn Sie an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht auftreten.
  • wenn Sie Herzprobleme oder einen vorangegangenen Schlaganfall haben oder denken, dass Sie ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z.B. wenn Sie hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte haben oder Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen. Arzneimittel wie Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung.

Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, welche für Kinder und Jugendliche 3 Tage und für Erwachsene 3 Tage bei Fieber und 4 Tage bei Schmerzen beträgt.

Die Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon während einer Windpockenerkrankung sollte vermieden werden.

Bei einer länger dauernden Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon sollten Ihre Leberwerte, Ihre Nierenfunktion und Ihr Blutbild regelmäßig überwacht werden. Nebenwirkungen können durch die Einnahme der niedrigsten wirksamen Dosis über die kürzest mögliche Zeit reduziert werden.

Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Anwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu dauerhaften schweren Nierenschäden führen. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erhöht werden. Dies sollte man vermeiden. Die längere Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil) sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.

Eine gleichzeitige Anwendung von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), vergrößert das Risiko von Nebenwirkungen und sollte deshalb vermieden werden.

Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.

Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist besondere ärztliche Überwachung notwendig.

NSAR können die Symptome einer Infektion oder von Fieber maskieren.

Hinweis zu sonstigen Bestandteilen: Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon enthalten Aspartam. Dieses Arzneimittel enthält Aspartam als Quelle für Phenylalanin und kann schädlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.

2.2.a) Kinder

Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon soll von Kindern unter 6 Jahren nicht eingenommen werden.

Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

2.2.b) Ältere Patienten

Keine spezielle Dosisanpassung ist erforderlich.

Bei älteren Personen können häufiger Nebenwirkungen auftreten.

2.2.c) Schwangerschaft

Dieses Arzneimittel darf während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nicht in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft ein.

Vermeiden Sie es, dieses Arzneimittel einzunehmen, wenn Sie schwanger werden wollen. Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

2.2.d) Stillzeit

Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Dieses Arzneimittel geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und es über die kürzest mögliche Zeit angewendet wird.

2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei kurzzeitiger Einnahme hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  • Blutgerinnungshemmer (z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),
  • Arzneimittel gegen Bluthochdruck (ACE-Hemmer, z.B. Captopril, Betarezeptorenblocker, Angiotensin-II-Antagonisten)
  • einige Arzneimittel gegen Schmerzen und Entzündung (z.B. Acetylsalicylsäure, es sei denn, Ihr Arzt hat Ihnen eine geringe Dosis empfohlen)
  • andere nicht-steroidale Entzündungshemmer (NSAR) einschließlich sogenannter COX-2-Hemmer (Cyclooxigenase-2-Hemmer)

sowie einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Ibuprofen beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Deshalb sollten Sie stets ärztlichen Rat einholen, bevor Sie Ibuprofen gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln anwenden.

Acetylsalicylsäure oder andere NSAR (entzündungs- und schmerzhemmende Mittel): das Risiko von Magen-und Darmgeschwüren oder Blutungen kann sich erhöhen.

Digoxin (für Herzinsuffizienz): die Wirkung von Digoxin kann verstärkt werden.

Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonähnliche Stoffe enthalten): das Risiko von Magen- und Darmgeschwüren oder Blutungen kann sich erhöhen.

Thrombozytenaggregationshemmer: das Risiko von Blutungen kann sich erhöhen.

Acetylsalicylsäure (geringe Dosis): der blutverdünnende Effekt kann sich verringern.

Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie z.B. Warfarin): Ibuprofen kann die blutverdünnende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken.

Phenytoin (gegen Epilepsie): die Wirkung von Phenytoin kann verstärkt werden.

Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen): können das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen.

Lithium (ein Arzneimittel gegen Manisch-Depressive Krankheit und Depressionen): die Wirkung von Lithium kann verstärkt werden.

Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht): die Ausscheidung von Ibuprofen kann verzögert werden.

Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entwässerungstabletten: Ibuprofen kann die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen und dadurch entsteht möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Nieren.

Kaliumsparende Diuretika: eine Hyperkalämie (zu viel Kalium im Blut) kann auftreten.

Methotrexat (ein Arzneimittel zur Krebsbehandlung oder Rheumabehandlung): die Wirkung von Methotrexat kann verstärkt werden.

Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression): Nierenschäden können auftreten.

Zidovudin (ein Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS): Bei HIV-positiven Hämophilie-Patienten ("Blutern") kann das Risiko für Gelenkblutungen (Hämarthrosen) oder Blutungen, die zu Schwellungen führen, erhöht sein.

Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel zur Senkung des Blutzuckers): Wechselwirkungen sind möglich.

Chinolon-Antibiotika: ein erhöhtes Risiko für Krampfanfälle besteht.

CYP2C9-Hemmer: die gleichzeitige Anwendung von Ibuprofen und CYP2C9-Hemmern kann die Exposition gegenüber Ibuprofen (CYP2C9-Substrat) erhöhen. In einer Studie mit Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmern) wurde eine um etwa 80 bis 100 % erhöhte Exposition gegenüber S(+)-Ibuprofen gefunden. Eine Reduktion der Ibuprofen-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn gleichzeitig potente CYP2C9-Hemmer angewendet werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.

2.4.Woran ist bei Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?

Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, "Nurofen_200 mg_Schmelztabletten" mit der Mahlzeit einzunehmen.

Bei Anwendung von NSAR können durch gleichzeitigen Konsum von Alkohol, Wirkstoff-bedingte Nebenwirkungen, insbesondere solche, die den Magen-Darm-Trakt oder das zentrale Nervensystem betreffen, verstärkt werden.

3.Wie ist Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon einzunehmen?

Nehmen Sie Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1.Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen. Eine Tablette auf die Zunge legen, zergehen lassen und dann die aufgelöste Schmelztablettenmasse schlucken. Zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme ist nicht nötig.

Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, dieses Arzneimittel zusammen mit der Mahlzeit einzunehmen.

Nur zur kurzzeitigen Anwendung.

Wenn bei Kindern und Jugendlichen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, zur Symptomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis

3.2.a) Kinder von 6 bis 9 Jahren (20 bis 28 kg)

Anfangs-Dosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 6 bis 8 Stunden.

Tagesgesamt-Dosis: Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 3 Schmelztabletten (600 mg Ibuprofen/Tag) in 24 Stunden.

3.2.b) Kinder von 10 bis 12 Jahren (29 bis 40 kg)

Anfangs-Dosis 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 Schmelztablette (200 mg Ibuprofen) alle 4 bis 6 Stunden.

Tagesgesamt-Dosis: Geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als 4 Schmelztabletten (800 mg Ibuprofen/Tag) in 24 Stunden.

3.2.c) Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre

Anfangs-Dosis 1 bis 2 Schmelztabletten (200 mg bis 400 mg Ibuprofen), danach falls erforderlich 1 oder 2 Schmelztabletten (200 mg oder 400 mg Ibuprofen) alle 4 bis 6 Stunden.

Tagesgesamt-Dosis: Nehmen Sie nicht mehr als 6 Schmelztabletten (1200 mg Ibuprofen/Tag) in 24 Stunden ein.

3.3.Wenn Sie eine größere Menge Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon eingenommen haben, als Sie sollten

Benachrichtigen Sie sofort einen Arzt. Folgende Anzeichen können auftreten: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen oder seltener Durchfall. Zusätzlich Kopfschmerzen, Magen-Darm-Blutungen, Schwindel, Schwindelgefühl, Benommenheit, Augenzittern, verschwommene Sicht und Ohrensausen, Blutdruckabfall, Erregung, Bewusstseinseintrübung, Koma, Krämpfe, Bewusstlosigkeit, Hyperkalämie, metabolische Azidose, erhöhte Prothrombin-Zeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose und Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern.

3.4.Wenn Sie die Einnahme von Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon vergessen haben

Nehmen Sie Ihr Arzneimittel zum nächsten Anwendungzeitpunkt weiter so ein, wie im Abschnitt 3.2 beschrieben oder wie es vom Arzt verordnet wurde. Keinesfalls dürfen Sie eine vergessene Dosis durch die Anwendung einer doppelten Dosis ausgleichen.

3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon abgebrochen wird

Besprechen Sie dieses bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

Nebenwirkungen können reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis über den kürzesten, für die Symtomkontrolle erforderlichen Zeitraum angewendet wird. Es können bei Ihnen eine oder mehrere der für NSAR bekannten Nebenwirkungen auftreten (siehe unten). Wenn das so ist oder wenn Sie Bedenken haben, beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und sprechen schnellstmöglich mit Ihrem Arzt. Ältere Patienten haben ein höheres Risiko, Probleme aufgrund von Nebenwirkungen zu bekommen, wenn sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Beenden Sie die Einnahme dieses Arzneimittels und suchen Sie sofort ärztliche Hilfe, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt!:

  • Anzeichen von Magen-.Darm-Blutungen wie starke Bauchschmerzen, Teerstühle, das Erbrechen von Blut oder dunklen Teilchen, die im Aussehen gemahlenem Kaffee ähneln.
  • Anzeichen von sehr seltenen aber schwerwiegenden allergischen Reaktionen wie Verschlechterung von Asthma, unerklärliches Keuchen oder Kurzatmigkeit, Schwellungen des Gesicht, der Zunge oder des Rachens, Atembeschwerden, Herzrasen, Blutdruckabfall bis zum Schock. Dies kann selbst bei der ersten Einnahme dieses Arzneimittels geschehen.
  • Schwere Hautreaktionen wie Ausschlag am ganzen Körper; sich abschilfernde, blasenziehende oder sich abschälende Haut.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie die unten beschriebenen anderen Nebenwirkungen entwickeln.

4.1.a) Häufig

Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Bauchschmerzen und Übelkeit, Verdauungsbeschwerden, Durchfall, Erbrechen, Blähungen (Flatulenz), Verstopfung; leichter Blutverlust im Magen und/oder Darm, der in Ausnahmefällen Blutarmut (Anämie) hervorrufen kann.

4.1.b) Gelegentlich

Magen-Darm-Geschwüre, -Durchbruch oder -Blutung, Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung (ulzerative Stomatitis), Verschlechterung bestehender Darmkrankheiten (Colitis oder Morbus Crohn), Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregbarkeit, Reizbarkeit oder Müdigkeit Sehstörungen Verschiedenartige Hautausschläge Überempfindlichkeitsreaktionen mit Nesselsucht und Juckreiz.

4.1.c) Selten

Ohrensausen (Tinnitus).

Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut, Schmerzen in der Seite und/oder im Bauchraum, Blut im Urin und Fieber können Anzeichen einer Nierenschädigung sein (Papillennekrose) Verminderter Hämoglobinwert.

4.1.d) Sehr selten

Speiseröhrenentzündung, Entzündung der Bauchspeicheldrüse und Bildung von membranartigen Darmverengungen (intestinale, diaphragmaartige Strikturen) Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz), Herzinfarkt und Schwellungen des Gesichts und der Hände (Ödeme) Verringerte Urinausscheidung und Schwellungen (besonders bei Patienten mit Bluthochdruck oder eingeschränkter Nierenfunktion), Wasseransammlungen im Körper (Ödeme), trüber Urin (nephrotisches Syndrom); Entzündungen der Nieren (interstitielle Nephritis), die mit einer akuten Nierenfunktionsstörung einhergehen kann.

Wenn eines der oben genannten Symptome auftritt oder Sie ein allgemeines Unwohlsein empfinden, beenden Sie die Einnahme von "Nurofen_200 mg_Schmelztabletten" und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, da dies erste Anzeichen einer Nierenschädigung oder eines Nierenversagens sein können.

Psychotische Reaktionen, Depressionen Hoher Blutdruck, Gefäßentzündung (Vaskulitis) Herzklopfen (Palpitationen) Funktionsstörungen der Leber, Leberschäden (erste Anzeichen können Hautverfärbungen sein), insbesondere bei Langzeitanwendung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis) Störungen bei der Blutbildung - erste Anzeichen sind: Fieber, Halsschmerzen, oberflächliche Wunden im Mund, grippeartige Beschwerden, schwere Erschöpfung, Nasen- und Hautblutungen sowie unerklärliche blaue Flecken.

In diesen Fällen sollten Sie die Therapie sofort abbrechen und einen Arzt aufsuchen. Jegliche Selbstbehandlung mit Schmerzmitteln oder fiebersenkenden Arzneimitteln (Antipyretika) sollte unterbleiben.

Schwere Hautinfektionen und Weichteilkomplikationen während einer Windpockenerkrankung (Varizelleninfektion) Verschlimmerung infektionsbedingter Entzündungen (z.B. nekrotisierende Fasziitis) sind im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung bestimmter NSAR beschrieben worden. Wenn Entzündungszeichen auftreten oder sich verschlimmern, sollten Sie unverzüglich zu Ihrem Arzt gehen. Es muss geklärt werden, ob eine antiinfektive/antibiotische Therapie notwendig ist. Symptome einer aseptischer Meningitis (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintrübung) wurden nach Einnahme von Ibuprofen beobachtet. Patienten mit bestehenden Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Mischkollagenose) sind möglicherweise eher betroffen. Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn diese Symptome auftreten.

Schwere Hautreaktionen wie Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung (z.B. Stevens-Johnson Syndrom, Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell Syndrom), Haarausfall (Alopezie).

4.1.e) Nicht bekannt

Reaktionen der Atemwege wie Asthma, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus) oder Kurzatmigkeit Arzneimittel wie "Nurofen_200 mg_Schmelztabletten" sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden.

4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.

Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.

Meldung von Nebenwirkungen: Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

5.Wie ist Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon aufzubewahren?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht über 25°C lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Woher kommen diese Daten?

Nurofen 200 Mg Lemon Wirkstoffe


Inhaltsstoffe Menge je Bezugsmenge: 1 Stück
Ibuprofen 200 mg
Aspartam 15 mg
Phenylalanin
Croscarmellose, Natriumsalz
Ethyl cellulose
Hypromellose
Magnesium stearat
Mannitol
Silicium dioxid, gefällt
Zitronen Aroma
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Produktdetails

Produktbezeichnung Nurofen 200 Mg Schmelztabletten Lemon
Packungsgröße(n) 24 Stück
DarreichungsformSchmelztabletten
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonReckitt Benckiser Deutschland
THEODOR HEUSS ANLAGE
68165 MANNHEIM
Website
AnwendungsgebieteRegelschmerzen, Schmerzen & Fieber, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen
PZN11550548
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
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