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Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall setzt eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn ein. Die Blutversorgung im Gehirn wird für einige Zeit unterbrochen und es kommt teilweise zu Ausfällen wichtiger Hirnfunktionen. Möglich Folgen sind Lähmungserscheinungen, Sprachausfälle oder Inkontinenz.

Ein Schlaganfall erfordert eine sofortige medizinische Versorgung, um das Leben des Betroffenen zu retten und anhaltende Schäden vielleicht zu vermeiden.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Was ist ein Schlaganfall?
  2. Ursachen und Risikofaktoren
  3. Symptome
  4. Diagnose
  5. Therapie und Behandlung
  6. Schlaganfall vorbeugen
  7. Neueste Studien und Erkenntnisse

Definition: Was ist ein Schlaganfall?

Ein Schlaganfall, auch Hirnschlag oder Apoplex genannt, ist eine plötzlich auftretende und tendenziell lebensbedrohliche Erkrankung des Gehirns. Im Rahmen eines Schlaganfalls kommt es zu einer Unterbrechung der Blutversorgung, in einigen Fällen jedoch auch zu einer Blutung im Gehirn, die einen teilweise dauerhaften Ausfall wichtiger Hirnfunktionen nach sich zieht.

Dauerhafte Schäden durch Sauerstoffblockade möglich

Diese neurologischen Ausfälle äußern sich bei Schlaganfall-Patienten beispielsweise in Lähmungserscheinungen, Sprachausfällen oder Inkontinenz. Durch die mangelnde Blutversorgung im Gehirn kommt es zu einer Sauerstoffblockade. Erhält das Gehirn keinen Sauerstoff mehr, kann es dauerhaft geschädigt werden. Aus diesem Grund ist ein Apoplex immer ein medizinischer Notfall, der umgehend behandelt werden muss. Bei der Behandlung geht es nicht nur darum, mögliche Folgeschäden einzudämmen, sondern in erster Linie um die Lebensrettung des Betroffenen.

Unterschätzter Vorbote - die transitorische ischämische Attacke

Obwohl die Mehrheit der Schlaganfälle einfach so entsteht und sich im Vorfeld nicht ankündigt, geht dem eigentlichen Apoplex in vielen Fällen eine transitorische ischämische Attacke, kurz TIA, voraus. Sie wird als Vorbote leider häufig unterschätzt. Die TIA äußert sich durch ähnliche Beschwerden wie ein echter Schlaganfall, allerdings verschwinden diese Symptome binnen kürzester Zeit wieder, sodass Betroffene häufig keinen Arzt aufsuchen. Fakt ist jedoch, dass rund zehn Prozent aller Betroffenen, die eine TIA erlitten haben, innerhalb eines Jahres nach der TIA auch einen echten Apoplex erleiden. Hinweise auf eine TIA sind:

Der Schlaganfall in Zahlen

Der Apoplex ist eine typische Alterserkrankung, rund die Hälfte aller Betroffenen ist über 70 Jahre alt. Hauptsächlich betrifft ein Schlaganfall Menschen zwischen dem 60. und 80. Lebensjahr. Da zu hoher Blutdruck einer der Hauptrisikofaktoren für einen Schlaganfall ist, kann der Apoplex jedoch grundsätzlich auch in jüngeren Jahren auftreten. Hierzulande ist der Schlaganfall eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt und trotz der guten medizinischen Versorgung ist er nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. Rund 200.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall, in den meisten Fällen führt dieser Apoplex in eine anschließende Schwerbehinderung und Pflegebedürftigkeit.

Ischämisch oder hämorrhagisch - die Formen des Schlaganfalls

Der Schlaganfall kann in zwei Formen auftreten, nämlich als ischämischer Apoplex und als hämorrhagischer Apoplex. Häufigste Auslöser für einen Schlaganfall sind Unterbrechungen der Blut- und Sauerstoffversorgung. In diesem Fall ist von einem ischämischen Apoplex die Rede. In einigen Fällen entsteht der Schlaganfall jedoch auch aufgrund einer Hirnblutung, diese Erkrankungsform wird hämorrhagischer Apoplex genannt. In beiden Fällen wird Hirngewebe zerstört, was ein sofortiges Handeln erforderlich macht.

Schlaganfall - Ursachen und Risikofaktoren

Hypertonie, Arteriosklerose und weitere Ursachen für den Schlaganfall
Für einen Schlaganfall kann es drei verschiedene Ursachen geben, nämlich die bereits beschriebene Hirnblutung und den Hirngefäßverschluss. Innerhalb des ischämischen Apoplex werden zwei weitere Ursachen unterschieden:

Ursache Arterienverkalkung

Die Arterienverkalkung, in der Medizin Arteriosklerose genannt, ist eine der Hauptursachen für einen Schlaganfall. Sie tritt häufiger auf als eine Embolie oder eine Hirnblutung. Die Arteriosklerose ist, wie der Apoplex auch, eine typische Alterserkrankung. Im Rahmen der Arteriosklerose, die nur im übertragenen Sinne als Verkalkung zu bezeichnen ist, lagern sich im Laufe der Jahre abgestorbene Zellen und Fettgewebe an den Innenwänden der Arterien ab. Die Arterien werden zunehmend enger und irgendwann kommt es zum kompletten Verschluss.

Bedingt durch den Gefäßverschluss kann kein sauerstoffreiches Blut mehr zum Gehirn fließen. Diese Ablagerungen, auch Plaques genannt, werden außerdem mit der Zeit spröde und rissig. Reißen die Plaques ein, bilden sich an den Rissstellen Thrombosen, die die Gefäße zusätzlich verstopfen. Die Arteriosklerose tritt häufig nach dem 70. Lebensjahr auf, folgende Risikofaktoren begünstigen die Erkrankung:

Ursache Embolie

Thrombosen und Embolien entstehen vorwiegend in der Lunge oder in den Beinvenen. Vor allem die Lungenembolie ist eine häufige Ursache für einen späteren Schlaganfall. Sie basiert meist auf einer unbehandelten Becken- oder Beinvenenthrombose. Löst sich ein kleiner Teil eines Venenthrombus vom Hauptgerinnsel ab, spricht man von einem Embolus. Dieser Embolus ist frei beweglich und fließt mit dem Blutstrom in Richtung Herz und Hirn.

Erreicht dieser Embolus die Lunge, verstopft er dort feinste Arterien, es kommt zur Atemnot, zu Herzrasen, zur Ohnmacht und zum Kreislaufversagen. In der Akutbehandlung wird der Embolus in den Lungengefäßen medikamentös aufgelöst. Mitunter bleiben jedoch kleinste Reste des Embolus bestehen und wandern weiter in Richtung Gehirn. Dort, da die Blutgefäße des Gehirns noch kleiner und sensibler sind, läuft der Embolus erneut Gefahr, eine Arterie zu verstopfen. In der Folge entsteht ein Schlaganfall.

Ursache Hirnblutung

Hirnblutungen, gleich, welcher Ursache, sind potenziell lebensbedrohlich. Sie entstehen meist dann, wenn spröde Arterien wegen einer Arteriosklerose einreißen. Darüber hinaus kann ein spontaner Anstieg des Blutdrucks auf krankhaft hohe Werte die Gefäße zum Reißen bringen. Besonders gefährdet sind Menschen, die unter chronischer Hypertonie oder unter Diabetes mellitus leiden. Hämorrhagische Schlaganfälle machen rund 15 Prozent dieser Erkrankung aus.

Grunderkrankungen erhöhen das Schlaganfall-Risiko

Grundsätzlich tragen ältere Menschen ein höheres Schlaganfall-Risiko mit sich als junge Menschen. Hinsichtlich der immer höher werdenden Lebenserwartung ist deshalb davon auszugehen, dass sich die Zahl der Schlaganfälle künftig noch häufen wird. Dennoch erleiden Betroffene nicht nur aufgrund ihres Lebensalters einen Apoplex. Riskant ist vielmehr das Zusammenspiel mehrere Faktoren. Viele ältere Menschen erkranken beispielsweise an einer Arteriosklerose, weil ältere Arterien leichter verkalken. Darüber hinaus steigen auch die Cholesterin- und Blutzuckerwerte im Alter meist an. Weitere Risikofaktoren für einen Schlaganfall sind:

Darüber hinaus gibt es ein genetisches Risiko. Schlaganfälle treten oft in familiärer Häufung auf, besonders häufig sind Verwandte ersten und zweiten Grades gefährdeter. Auch ein vorangegangener Schlaganfall oder eine TIA können das Risiko, einen neuerlichen Apoplex zu erleiden, erhöhen. Vor allem ein nicht richtig behandelter Schlaganfall kann nach einiger Zeit wiederkehren.

Symptome eines Schlaganfalls

Kopfschmerzen, Beklemmung und neurologische Ausfälle - die Symptome eines Schlaganfalls
Ein Schlaganfall kann sich auf verschiedene Weisen äußern. In einigen Fällen äußert er sich unspezifisch oder gar nicht, das macht den Apoplex besonders gefährlich. Ein Schlaganfall verursacht keine schlimmen Schmerzen, lediglich Kopfschmerzen können auftreten, müssen sie aber nicht. Darüber hinaus unterscheiden sich die Symptome bei Männern und Frauen, weswegen gerade Frauen in vielen Fällen zu spät Hilfe einholen. Folgende Symptome bringt ein Schlaganfall mit sich:

Bei Männern

Bei Frauen

Beschwerden richten sich nach dem Ausmaß des Apoplex

Dass die Symptome des Schlaganfalls derart verschieden sind, liegt in erster Linie daran, dass nicht bei jedem Patienten dieselbe Hirnregion betroffen ist. Betrifft der Schlaganfall beispielsweise hauptsächlich das Sprachzentrum des Gehirns, sind motorische Ausfälle weniger wahrscheinlich. Dafür kann der Betroffene plötzlich nicht mehr sprechen oder keine logischen Sätze mehr bilden. In vielen Fällen ist entweder die linke oder die rechte Körperhälfte betroffen. Typischerweise betrifft die Mangeldurchblutung nur eine Gehirnhälfte, der Körper reagiert darauf auf der entgegengesetzten Seite. Sterben also Nervenzellen im Bereich der rechten Hirnhälfte ab, tritt die körperliche Lähmung linksseitig auf, da das Gehirn viele Funktionen seitenverkehrt koordiniert.

Begleitsymptome eines Schlaganfalls

Die bereits aufgeführten Beschwerden, die während eines Schlaganfalls auftreten können, gehören zu den Kernsymptomen. Eines oder mehrere dieser Symptome treten in jedem Fall auf. Darüber hinaus gibt es einige unspezifische Begleitsymptome, die nicht in jedem Fall zutreffen müssen. Dazu gehören:

Diagnose

Immer ein Notfall - Diagnose Schlaganfall
Bei Verdacht auf einen Apoplex muss immer sofort ein Notarzt gerufen werden. Es empfiehlt sich hingegen nicht, den Betroffenen selbst ins Krankenhaus zu bringen. Ein Rettungswagen wird den Patienten schnellstmöglich in eine neurologische Klinik mit einer sogenannten Stroke Unit bringen, das sind Stationen, die auf Schlaganfälle spezialisiert sind.

Bei einem Schlaganfall kann eine schnelle Diagnose lebensrettend sein. Zu Beginn wird der Arzt dem Patienten, sofern ansprechbar, einige Fragen stellen. Abgefragt werden Vorboten, Grunderkrankungen und neurologische Ausfälle. Mithilfe eines einfachen Worttests kann der Arzt die Verdachtsdiagnose Schlaganfall meist schnell sichern. Anschließend muss herausgefunden werden, welche Art Hirnschlag vorliegt.

Bildgebende Verfahren

Sowohl die Computertomografie, kurz CT, als auch die Magnetresonanztomografie, kurz MRT, können die Schlaganfall-Diagnose bestätigen und sichern. Beide bildgebenden Verfahren kommen zum Einsatz, um herauszufinden, ob eine Hirnblutung oder ein Gehirngefäßverschluss vorliegt, und welche Bereiche des Gehirns vom Schlaganfall betroffen sind. Ist eine Hirnblutung ausgeschlossen, wird im Anschluss noch eine Doppler-Sonografie veranlasst. Mithilfe dieser speziellen Sonografie lassen sich Gefäßverschlüsse und -verengungen bildhaft darstellen. Häufig werden diese Untersuchungsverfahren mehrfach wiederholt, da gerade CT und MRT bei sehr frischen Schlaganfällen oft noch ein bis zwei Stunden unauffällig sind. Einblutungen sind hingegen sofort sichtbar.

Weitere Untersuchungen

Im Krankenhaus werden eine Reihe weiterer Untersuchungen veranlasst, die während des gesamten Aufenthaltes regelmäßig durchgeführt werden, um die Vitalzeichen zu beobachten. Zu diesen Untersuchungen gehören regelmäßige Messungen des Blutdrucks und des Pulses, die Kontrolle des Cholesterin- und Blutzuckerwertes, Ultraschalluntersuchungen des Herzens und ein EKG, um die Herztätigkeit zu kontrollieren.

FAST - das Merkwort für Ersthelfer

Wer als Ersthelfer zu einem Schlaganfallpatienten kommt, muss schnell handeln und den Apoplex schnell erkennen. Mithilfe des Merkwortes FAST kann das sogar einem Laien zuverlässig gelingen. FAST steht dabei als Abkürzung für die englischen Begriffen Face, Arms, Speech und Time. Zuerst sollte der Ersthelfer den Betroffenen also bitten, zu lächeln. Bei einem akuten Schlaganfall ist das nicht möglich. Im zweiten Schritt gilt es, den Betroffenen aufzufordern, beide Arme gerade nach vorn oben zu heben. Auch diese Funktion ist bei einem Apoplex eingeschränkt. Abschließend muss überprüft werden, ob der Betroffene einen einfachen Satz nachsprechen kann. Ist das nicht der Fall, ist ein Apoplex sehr wahrscheinlich. Es gilt dann, sofort Hilfe zu rufen. Der FAST-Test dauert weniger als zwei Minuten und erhöht bei entsprechend schnellem Notruf die Genesungschancen des Betroffenen enorm.

Therapie und Behandlung

Akut- und Langzeittherapie bei einem Schlaganfall

Bei der Behandlung des Schlaganfalls spielt der Faktor Zeit die größte Rolle. Je schneller mit der Therapie begonnen wird, desto mehr Hirngewebe lässt sich retten und in der späteren Reha reaktivieren. Die Akut-Behandlung eines Schlaganfalls richtet sich nach der Ursache. Während bei einer Hirnblutung nur ein operativer Eingriff zur Blutstillung infrage kommt, wird ein ischämischer Apoplex medikamentös behandelt. Die medizinische Erstmaßnahme ist eine sogenannte Thrombolyse.

Im Rahmen der Thrombolyse werden dem Betroffenen Medikamente verabreicht, die das vorhandene Blutgerinnsel im Gehirn schnell und sicher auflösen. Ergänzt wird diese Medikation meist um Antikoagulanzien. Das sind wiederum Medikamente, die dafür sorgen, dass das Blut nicht mehr so schnell gerinnt. Diese Kombitherapie wirkt nicht nur gerinnsellösend, sondern auch vorbeugend gegen neue Verstopfungen und Gerinnsel.

Medikamentöse Langzeitbehandlung und Reha

Ist der Schlaganfall erfolgreich therapiert, gilt es, künftig gegen die Auslöser vorzugehen. Zu hoher Blutdruck muss genauso gesenkt werden wie der Blutzucker und das Cholesterin. Je nach Grunderkrankung sieht die Langzeitbehandlung also wie folgt aus:

Diese Medikamente müssen nach einem Schlaganfall dauerhaft eingenommen werden, um einem neuerlichen Hirnschlag vorzubeugen. Die Ersteinstellung erfolgt noch im Krankenhaus und wird in der Reha nahtlos fortgeführt. Die Reha schließt sich dem Klinikaufenthalt direkt an. Während der Reha werden die Patienten sowohl körperlich als auch psychisch mobilisiert und erlernen beispielsweise das Gehen, Sprechen, Essen und die Motorik.

Physio-, und Ergotherapie sowie Logopädie

Im Rahmen der Reha und auch danach benötigen Betroffene die Unterstützung erfahren Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden. In individuellen Einzel- und Gruppentherapien lernen die Betroffene grundlegende Funktionen neu und verbessern ihre verbliebenen Fähigkeiten, um den Alltag trotz des Schlaganfalls meistern zu können. Trotz intensiver Rehabilitation bleiben in vielen Fällen Langzeitbehinderungen, die eine Pflege, zumindest aber eine Unterstützung im Alltag notwendig machen.

Schlaganfall vorbeugen

Die Schlaganfall-Prävention besteht hauptsächlich darin, Risikofaktoren zu vermeiden oder zu behandeln. Vorbeugend erweisen sich folgende Maßnahmen als sinnvoll:

Außerdem sollte bei ersten Anzeichen einer transitorischen ischämischen Attacke sofort ein Arzt aufgesucht werden. Werden Durchblutungsfehler im Gehirn rasch erkannt, lässt sich ein Schlaganfall meist noch verhindern.

Neueste Studien und Erkenntnisse

Schokolade scheint bei Frauen das Schlaganfall-Risiko zu senken (Mai 2017)
Um zu untersuchen, ob Schokolade das Schlaganfall-Risiko senkt, wurden 38.182 Männer und 46.415 Frauen ohne vorbestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder Krebs untersucht und nach ihren Ernährungsgewohnheiten insbesondere bezüglich Schokoladenkonsums befragt. Durchschnittlich wurden die Probanden über 12,9 Jahre nachbetreut. Insgesamt traten 3558 Schlaganfälle auf. Für die Auswertung wurden Risikofaktoren wie Alter, Body-Mass-Index, Lebensstil und sonstige herausgerechnet, um allein den Effekt von Schokolade feststellen zu können. Bei Frauen traten signifikant weniger Schlaganfälle auf, wenn sie regelmäßig Schokolade verzehrten. Für Männer konnte dies nicht bestätigt werden. Hier geht´s zur Studie.

Bessere Erholung nach Schlaganfall durch Reit- und Musiktherapie (Juni 2017)
Um zu überprüfen, von welchen Therapien Patienten nach einem Schlaganfall am besten profitierten, wurden 123 Patienten in drei Gruppen mit je 41 Personen eingeteilt. Eine Gruppe erhielt die Standard-Behandlung nach einem Schlaganfall, eine zusätzlich zweimal pro Woche Reit-Therapie und die dritte Gruppe zusätzlich auch zweimal wöchentlich Rhythmus-und-Musik-Therapie. Die Behandlung erfolgte bei allen Gruppen über zwölf Wochen. Vor Beginn der Behandlung, direkt nach Abschluss der Therapie und drei sowie sechs Monate danach wurde überprüft, wie es den Patienten ging. Dazu wurden das subjektive Empfinden über Stroke Impact Scale und objektivierbare Ergebnisse wie Balance, Gangbild, Griffgraft sowie Gedächtnis und Verständnis festgestellt. Die Ergebnisse waren deutlich besser in den Gruppen, die Reit- oder Musiktherapie zusätzlich zur Standard-Behandlung erhalten hatten. Hier geht´s zur Studie.

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