Sparmedo Ratgeber

Reife Haut richtig pflegen

Aktualisiert am 29.11.21

An reifer Haut zeigen sich die natürlichen Anzeichen des Alterungsprozesses, wie ein Verlust an Elastizität und Faltenbildung. Hier finden Sie Informationen zu den Ursachen dieses Prozesses und wie er durch Ernährung, Lebensweise und eine passende Pflege verzögert werden kann. Tipps zu modernen Anti-Aging Pflegestoffen und Lebensmitteln finden Sie hier ebenso wie zur Auswahl von Sonnencremes und Make-up für reife Haut. 

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen: 

  1. Hautbild Reife Haut
  2. Ursachen für die Hautalterung
  3. Die ersten Anzeichen der Hautalterung
  4. Ernährung bei reifer Haut
  5. Trinkampullen gegen Hautalterung
  6. Reife Haut pflegen
  7. Reife Haut reinigen
  8. Make-Up bei reifer Haut
  9. Sonnenschutz - Schutz vor Hautalterung
  10. Vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken

Hautbild Reife Haut

Bereits ab dem 25. Lebensjahr verlangsamt sich der hauteigene Stoffwechsel und somit auch die Zellneubildung. In den folgenden Jahrzehnten schreitet der Alterungsprozess der Haut voran, wobei man ab 45 von reifer Haut oder Altershaut spricht. Reife Haut kann weniger gut Wasser speichern und verliert aufgenommene Feuchtigkeit schneller. Infolge verliert reife Haut an Struktur, Festigkeit und Elastizität. Sie ist trockener und spannungsloser, wobei häufig Juckreiz auftritt. Es bilden sich erste Linien und Fältchen, später auch tiefe Falten. Reife Haut reagiert empfindlicher auf schädigende Einflüsse chemischer oder physikalischer Art und regeneriert sich langsamer. Zudem treten an lichtexponierten Stellen unregelmäßige Pigmentierungen, sogenannte Altersflecken, auf.

Ursachen für die Hautalterung

Während des Alterungsprozesses kommt es zum Abbau des Bindegewebes, wobei dessen Bestandteile Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure nach und nach schwinden. Das Protein Kollagen festigt und stärkt die Haut. Als Spannkraft gebendes Pufferkissen fungiert Hyaluronsäure. Dieser Stoff hat die Fähigkeit viel Wasser zu binden, wodurch die Haut intensiv hydratisiert und aufgepolstert wird. Elastin ist ein dehnbarer Bestandteil und verleiht unserer Haut eine schöne Elastizität. Hormonelle Veränderungen, die genetische Veranlagung aber auch äußere Faktoren beeinflussen den Alterungsprozess. Vor allem die UV-Strahlung und Rauchen kann zu vorzeitiger Hautalterung führen. Menschen, die ihre Haut ohne Sonnenschutz und sehr häufig UV-Licht aussetzen, altern wesentlich schneller.

Welche Rolle spielt Kollagen für die Hautalterung?

Das Strukturprotein Kollagen gewährleistet zusammen mit Elastin die Zugfestigkeit und Stabilität unserer Haut. Zudem fördert es die Einlagerung von Wasser, wodurch die Haut jugendlicher und straffer aussieht. Der sinkende Anteil an neugebildeten Kollagenfasern gehört zum natürlichen Alterungsprozess, der bei jedem Menschen anders verläuft. Dies ist einerseits in den Genen jeder Person vorprogrammiert. Andererseits unterdrücken UV-Strahlung und Rauchen die Produktion von Kollagen und treiben somit den Abbau dieses wichtigen Stoffes voran.

Welche Rolle spielt Stress für die Hautalterung?

Da unsere Haut als lebendiges Organ zahlreiche Nerven besitzt und ständig in Kontakt mit dem Gehirn ist, besitzen Psyche und Haut eine direkt Verbindung. So setzt psychischer Stress einen Abwehrmechanismus des Körpers in Gang, wobei Nervenenden in der Haut (Neuropeptide) freigesetzt werden. Sie aktivieren die Abwehrzellen um potentiellen Eindringlingen (z.B. Krankheitserregern) entgegen zu wirken. Verkürzt gesagt: Neuropeptide lösen Entzündungsreaktionen aus, die bei Dauerstress zu chronischen Hautentzündungen, wie Ekzemen, führen. Auch hemmen psychische Belastungen die Hautdurchblutung, da sich die Gefäße in akuten Stresssituationen verengen. Wenn dieser Zustand länger anhält, wirkt die Haut zunehmend müde, fahl und gealtert. Einen indirekten Zusammenhang zwischen Stress und dem Alterungsprozess zeigt sich in der Wirkung von Zigaretten. So hemmen Tabakrauch die Kollagen-Neubildung und Nikotin die Durchblutung, wodurch sich die Haut schlechter regeneriert.

Die ersten Anzeichen der Hautalterung

Man kann den natürlichen Prozess der Hautalterung nicht aufhalten. Dennoch können Sie mit der richtigen Pflege, einer guten Lebensweise und Ernährung einer vorzeitigen Hautalterung entgegensteuern. Doch ab wann braucht man Anti-Aging-Produkte zur täglichen Hautpflege? Hier sind erste Anzeichen der Hautalterung zusammengetragen:

Ernährung bei reifer Haut

Achten Sie auf eine nähr- und vitalstoffreiche Ernährung, die regelmäßig und ausgewogen ist, um positiv auf die Schönheit und Jugendlichkeit Ihrer Haut einzuwirken. Doch welche Lebensmittel und Nährstoffe wirken dem Alterungsprozess entgegen und welche können in vorantreiben?

Spielt die Ernährung eine Rolle bei reifer Haut

Ja, denn zu einer gesunden Lebensweise, die den Alterungsprozess verlangsamt, gehören nicht nur viel Bewegung an frischer Luft, die Vermeidung von Stress, ein permanenter UV-Schutz und die Vermeidung von Zigarettenrauch, sondern auch ein gesunde Ernährung. Viele Lebensmittel enthalten wertvolle Inhaltsstoffe, die Falten bekämpfen und ein jugendliches Aussehen länger bewahren.

Welche Lebensmittel sind zu empfehlen, welche sollten gemieden werden?

Wer gegen Falten und eine vorzeitige Hautalterung etwas tun möchte, sollte Lebensmittel verzehren, die viele Antioxidatien und andere wertvolle Substanzen enthalten, welche den Alterungsprozess aufhalten. Vor allem eine pflanzliche Ernährung wirkt gegen Falten, wohin gegen eine fleisch- und fettreiche Kost bei reifer Haut zu tieferen Falten führt. Diese Lebensmittel haben eine gute Anti-Aging-Wirkung:

Diese Lebensmittel sollten Sie in Maßen genießen oder vermeiden, da sie ungünstig auf den Alterungsprozess einwirken:

Welche Nährstoffe sind bei reifer Haut wichtig?

Essen Sie viele Lebensmittel, die Antioxidatien enthalten. Diese erzeugen einen natürlichen Lichtschutz und lassen somit die Haut weniger schnell altern. Besonders effektiv sind Carotinoide, die Vitamine A, E und C und ungesättigte Fettsäuren. Diese Stoffe hemmen sogenannte freie Radikale, chemische Moleküle, die der Körper während normaler Stoffwechselvorgänge produziert. Freie Radikale können die Zellen und das Erbgut schädigen, was im Laufe der Zeit den Alterungsprozess beschleunigt. Vitamin C bremst außerdem die enzymatische Bildung von Melanin und schützt somit vor Altersflecken. Eine gezielte Versorgung reifer Haut mit Mikronährstoffen wie speziellen Kollagen-Peptiden und Hyaluronan kann zudem durch Trinkampullen geschehen.

Trinkampullen gegen Hautalterung

Moderne Trinkampullen beinhalten entweder spezielle, bioaktive Kollagen-Peptide oder Hyaluronan, welche die Durchfeuchtung, Elastizität und Jugendlichkeit der alternder Haut erhalten sollen.

Was bewirken sie?

Trinkampullen sind ein innovatives Anti-Aging-Konzept, das von innen her wirkt und den Alterungsprozess positiv beeinflusst. Während durch Cremes Kollegen-Peptide oder Hyaluronan nur in die oberen Hautschichten dringen, gelingt es Trinkampullen die tieferen Schichten zu erreichen. Sie wirken genau dort, wo die altersbedingten Abbauprozesse stattfinden. Mit der Einnahme dieser Präparate gelangen die Kollagen-Peptide bzw. Hyaluronan über das Blut direkt in die Hautzellen, wo sie ihre Wirkung entfalten. Trinkampullen polstern Falten von innen her auf, sorgen für ein bessere Hautfeuchtigkeit, mehr Elastizität und Straffheit und bewirken insgesamt ein verbessertes Hautbild.

Bringen diese Trinkampullen wirklich etwas?

Positive Effekte von Kollagen-Trinkampullen zeigen sich bereits mit einer täglichen Menge von 2,5g bioaktiver Kollagen-Peptide, wobei schon nach vier Wochen Anwendungsdauer deutliche Verbesserungen sichtbar werden. Auch oral aufgenommes Hyaluronan verbessert nach etwa 20 Tagen die Durchfeuchtung der Haut spürbar, strafft das Bindegewebe und festigt Haare und Nägel.

Reife Haut pflegen

Eine passende Pflege für reife Haut gleicht den altersbedingten Verlust an Spannkraft und Feuchtigkeit aus, mildert Falten, stärkt die Hautbarriere und wirkt Altersflecken entgegen.

Worauf bei der Hautpflege achten?

Vermeiden Sie bei der Pflege reifer Haut alle Faktoren, die zu Trockenheit führen, wie zu häufiges Duschen, zu langes Baden (max. 20 Minuten), ausgiebige Saunagänge oder trockenes Klima. Benutzen Sie rückfettende Duschgele und Ölbäder, die einen pflegenden Film auf der Haut hinterlassen. Zur Gesichtsreinigung sollten Sie eine hautschonende Milch, Emulsion oder Creme verwenden, die mit feuchtigkeitsspendenden Substanzen angereichert ist. Neben einer straffenden Tages- und regenerierenden Nachtcreme, kann für eine noch intensivere Pflegewirkung täglich ein Anti-Aging-Serum verwendet werden. Hochwertige Pflegeserien werden speziell für die Bedürfnisse reifer Haut entwickelt und enthalten moderne Hautpflegemittel, welche den Alterungsprozess verlangsamen und die Haut jünger aussehen lassen.

Veränderte Pflegebedürfnisse der Haut

ab 30
Es treten erste Anzeichen der Hautalterung auf, die die Bildung von Stirn- und Nasiolabialfalten. Um dem Fortschreiten dieses Prozesses vorzubeugen, sollten Sie Hautpflegeprodukte mit Antioxidantien benutzen, wie Vitamin C, E und ihre Derivate, Coenzym Q10 und Polyphenole aus Pflanzenextrakten (z. B. Magnolie, grüner Tee). Nutzen Sie zudem eine Gesichtscreme mit hochwertigen Ölen, die den hauteigenen Lipiden ähnlich sind und von der Haut gut verwertet werden können. Ungesättigte Fettsäuren wirken zusätzlich hautberuhigend und antioxidativ. Wählen Sie Cremes mit Feuchthaltefaktoren, wie Hyaluronsäure, Laktaten, Betain und kleinen Mengen Glycerin.

ab 40
Erste Linien und Fältchen zeigen sich, die je nach Lebensführung und Veranlagung schwäche oder stärker ausgeprägt sein können. Um der nachlassenden Hautelastizität entgegenzuwirken, nutzen Sie eine Pflege, welche die Kollagenbildung anregt oder den Kollagenabbau hemmt. Vitamin C und seine Derivate, Vitamin A Derivate, sowie Polypeptide wie Tetrapeptid-21, Acetyl Hexapeptide-3 und Palmitoyl Pentapeptide-4 sorgen für eine Verbesserung des Kollagen-Haushalts. Cremes sollten Feuchthaltefaktoren wie Urea, Hyaluronsäure, Laktate und Glycerin beinhalten. Da die Haut ab 40 zu Verhornungsstörungen und unreiner Haut neigen kann, enthalten viele Cremes zudem kurzkettige, ungesättigte Fettsäuren, z.B. aus Traubenkernöl oder Distelöl. Diese sorgen für die Flexibilität der Lipidmembran der Hornschicht und beugen so Verhornungsstörungen vor. Zur Vorbeugung weiterer Hautschäden enthalten die Pflegeprodukte Antioxidantien, wie Polyphenole aus Pflanzenextrakten und Coenzym Q10.

ab 50
Es zeigen sich bereits stärkere Gesichtsfalten und die Haut verliert zunehmend an Spannkraft und Vitaliät. Je nach Veranlagung und Lebenswandel können auch Couperose, Pigmentflecken und eine stärkere Empfindlichkeit der Haut auftreten. Die Gesichtspflege ab 50 muss den Zellstoffwechsel anregen und wichtige Prozesse, die am Kollagenaufbau und der Feuchtigkeitsversorgung beteiligt sind, unterstützen. Nachgewiesene Wirkung besitzenVitamin C und seine Derivate, Vitamin A Derivate, sowie die Polypeptide Tetrapeptid-21, Palmitoyl Pentapeptide-4 und Acetyl Hexapeptide-3. Auch fragmentierte Hyaluronsäure regt den Stoffwechsel der wichtigsten Zellen in der Epidermis an. Neben den Feuchthaltefaktoren Hyaluronsäure, Glycerin oder Betain müssen der Haut wertvolle Pflanzenöle zugeführt werden, um den Lipidmangel auszugleichen. Eine hautberuhigende, antioxidative Wirkung besitzen zum Beispiel Wildrosen- und Nachtkerzenöl. Zugesetzte Antioxidantien wie Vitamin, C und E, Polyphenole aus Pflanzenextrakten und Coenzym Q10 verlangsamen den Alterungsprozess.

ab 60
Nun werden die Falten tiefer und die Festigkeit der Haut schwindet. Sie ist zunehmend trocken und empfindlich, was zu Juckreiz und Spannungsgefühlen führt. Aufgrund hormoneller Veränderungen benötigt die Haut viel Feuchtigkeit. Deshalb sollten Cremes hochwertige Lipide, wie Trauben-, Nachtkerzen oder Wildrosenöl, sowie Feuchthaltefaktoren, wie Hyaluronsäure, Laktate, Glycerin oder Betain, enthalten. Um den Kollagenaufbau zu verbessern, werden den Produkten Vitamin C und seine Derivate, Vitamin A Derivate und Polypeptide wie Tetrapeptid-21, Palmitoyl Pentapeptide-4 und Acetyl Hexapeptide-3 zugesetzt. Der Stoffwechsel in den Hautzellen wird durch fragmentierte Hyaluronsäure angeregt. Antioxidantien wie Vitamin C, E, Polyphenole aus Pflanzenextrakten und Coenzym Q10 lassen uns langsamer altern.

ab 70
Jetzt muss die Haut vor allem geschützt und genährt werden. Man sieht der Haut ihr Alter an, wobei im besten Falle ausgeprägte Lachfalten erkennbar werden. Geeignete Cremes spenden viel Feuchtigkeit, um die Hautbarriere und Regenerationsfähigkeit der Haut zu stärken. Feuchthaltefaktoren zur Steigerung des Wasserbindevermögens wie Hyaluronsäure, Urea, Glycerin und Laktate werden mit ungesättigten Fettsäuren kombiniert, die antioxidativ und hautberuhigend wirken. Bevorzugt wird Nachtkerzenöl, Wildrosenöl oder Safloröl zugesetzt. Um die Produktion von Kollagen anzuregen, enthalten Cremes Vitamin C und Derivate, Vitamin A Derivate und Polypeptide wie Palmitoyl Pentapeptide-4, Tetrapeptid-21 und Acetyl Hexapeptide-3. Fragmentierte Hyaluronsäure sorgt für eine Anregung des Zellstoffwechsels. Nicht zuletzt enthalten Pflegeprodukte gut wirksame Antioxidantien wie Vitamin C, E, Polyphenole aus Pflanzenextrakten und Coenzym Q10.

Geeignete Inhaltsstoffe

Benutzen Sie Pflegeprodukte für reife Haut, die feuchtigkeitsspendende und rückfettende Inhaltsstoffe besitzen. Inhaltsstoffe wie Sheabutter, Ceramide, Traubenkernöl, Nachtkerzensamenöl und Dexpanthenol stärken die natürliche Hautbarriere und gleichen den Wasserhaushalt reifer Haut aus. Eine professionelle Pflege für reife Haut ist zudem mit modernen Anti-Aging-Wirkstoffen, Vitaminen und regenerierenden pflanzlichen Extrakten angereichert.

Ungeeignete Inhaltsstoffe

Verzichten Sie auf alkoholhaltige Cremes, Parfüms und Duschgels. Diese entziehen der Haut Feuchtigkeit. Auch ist es ratsam, Produkte mit Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen zu meiden, da sie empfindliche Altershaut unnötig reizen können.

Creme für reife Haut

Creme für reife Haut enthält wertvolle Pflanzenöle, wie zum Beispiel Wildrosen- oder Nachtkerzenöl, die intensiv Feuchtigkeit spenden und beruhigen. Um dem sinkenden Vermögen der Haut, Wasser speichern zu können, entgegen zu wirken, enthält sie Feuchthaltefaktoren wie Hyaluronsäure, Urea, Laktate, Glycerin und Betain. Vitamin C und Derivate, Vitamin A Derivate und Polypeptiden wie Palmitoyl Pentapeptide-4 oder Tetrapeptid-21 und Acetyl regen die Produktion von Kollagen an. Zugesetzte Antioxidantien wie Polyphenole aus Pflanzenextrakten, Coenzym Q10, sowie Vitamin C und E sind ideale Radikalfänger und verlangsamen den Alterungsprozess.

Vor der Tagespflege eine Basis wie z. B. ein Serum aufgetragen?

Um eine noch intensivere Pflegewirkung bei reifer Haut zu erzielen, können Sie vor dem Auftragen der Pflegecreme ein Anti-Aging-Serum verwenden. Diese innovativen Produkte enthalten oftmals hochkonzentrierte Pflegestoffe, wie Hyaluronsäure und Saopin, die Falten von innen her aufpolstern und den Teint jugendlicher erscheinen lassen.

Im Winter eine anderen Pflege als im Sommer verwenden

Reife Haut neigt bei kalten Außentemperaturen und trockener Heizungsluft im Winter verstärkt zu Trockenheit, Spannungsgefühlen und Rötungen. Zudem produziert die Haut im Winter weniger Talg. Deshalb ist es ratsam, in dieser Jahreszeit eine andere Pflege als im Sommer zu benutzen. 

In manchen Fällen reicht es schon, die Tagescreme durch eine Wintercreme zu ersetzen. Verwenden Sie für den Winter eine reichhaltige Creme, die den Fettanteil in der Hautoberfläche erhöht und dank zugesetzter Feuchthaltesubstanzen den Wasserverlust vermindert. Die Creme sollte keinen hohen Wasseranteil aufweisen, denn dieser verdunstet auf der Haut und kann bei Minusgraden sogar zu Erfrierungen führen. Um reife Haut langanhaltend mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Hautschutzbarriere zu stärken, eigenen sich vor allem Öl-in-Wasser-Emulsionen, die Urea und Panthenol enthalten.

Reife Haut reinigen

Befreien Sie Ihre Gesichtshaut täglich von Verschmutzungen, Schweiß, Talg, Hautschüppchen und Make-Up, bevor Sie weitere Pflegeprodukte anwenden.

Worauf bei der Hautreinigung achten?

Zur Reinigung reifer Haut eignen sich neutrale bis leicht saure Substanzen. Diese waschaktiven Substanzen greifen im Gegensatz zu Seifen den Säureschutzmantel sensibler, reifer Haut nicht an. Tragen Sie danach immer eine Tages- oder Nachtpflege auf. Um die dünner werdende, reife Haut zu schonen, sollte bei der Reinigung eine möglichst kühle Wassertemperatur gewählt werden. Vermeiden Sie zudem einen zu langen Wasserkontakt, damit der Haut keine Feuchthaltesubstanzen entzogen werden.

Geeignete Inhaltsstoffe

Milde, hautschonende Reinigungsmittel, die rückfettende Substanzen beinhalten, sind besonders geeignet für reife Haut.

Ungeeignete Inhaltsstoffe

Verzichten Sie auf Reinigungsmittel mit Alkohol, Konservierungs-, Duft- und Farbstoffen, da sie die Haut austrocknen und reizen können.

Make-Up bei reifer Haut

Grundsätzlich sollte bei reifer Haut eher auf das Motto gesetzt werden: "Weniger ist mehr". Tragen sie ein zu starkes Make-up auf, kann dieses einen Maskeneffekt hervorrufen, Sie älter aussehen lassen und kleine Makel stärker hervorheben.

Worauf bei der Make-Up-Wahl achten?

Wählen sie als Foundation am besten ein flüssiges Make-up für reife Haut, das eine gute Deckkraft hat, aber nicht maskenhaft wirkt. Dieses eignet sich vor allem bei leichten Hautunregelmäßigkeiten, enthält pflegende Öle und zaubert einen gleichmäßigen, natürlichen Teint. Bei stärker ausgeprägten Unregelmäßigkeiten ist ein cremiges Kompakt Make-up die bessere Wahl. Verwenden Sie die Foundation sparsam und tragen Sie nichts auf den Augenbereich aus, um zu verhindern, dass sich das Produkt in den Fältchen absetzt. Hier wird ein flüssiger Concealer benutzt, um Augenfältchen und -ringe zu kaschieren. Diesen sanft einklopfen und nicht verwischen. Da reife Haut eher zu Trockenheit neigt, nur wenig oder kein Puder verwenden. Puder ist jedoch ideal, um Altersflecken abzudecken, während ein Abdeckstift zu einem unruhigen Teint führt. Roséfarbenes Puder wirkt verjüngend bei einer fahlen Gesichtshaut. Dieses - für einen optimalen Lifting-Effekt - von der Mitte der Wangenknochen beginnend bis zu den Schläfen auftragen. Mit einer dünnen Linie tiefschwarzem Eyeliner, der nah am oberen Wimpernkranz aufgetragen wird, gelingt ein verjüngendes Augen-Make-up. Kontur verleihen zudem klare, mit Augenbrauenpuder nachgezeichnete Brauen.

Sonnenschutz - Wichtiger Schutz vor Hautalterung

Wird reife Haut nicht vor UV-Licht geschützt, können vermehrt Falten, Pigmentflecken und raue Stellen auftreten. Zudem kommt es stärker zum Abbau von Kollagen.

Welchen LSF benötigt reife Haut?

Nutzen Sie zur täglichen Pflege eine Creme mit LSF 15 und einem UV-A und B-Schutz. Diese besitzt einen sehr guten Anti-Aging-Effekt. Im Sommer und generell sonnenreichen Regionen sollte die Creme mindestens den LSF 30 aufweisen. Am Strand schützen sie sich am besten mit einer wasserfesten Sonnenlotion und getönten Gesichtscreme mit hohem LSF.

Gibt es spezielle Sonnenschutzprodukte für reife Haut?

Ja, diese Anti-Aging Sonnenlotionen,-cremes und -öle enthalten Stoffe, die dem Alterungsprozess entgegen wirken. Vor allem Antioxidantien wie Vitamin E werden häufig zugesetzt, welche die negative Wirkung von UV-Strahlung hemmen und gegen freie Radikale wirken. Zudem enthalten Sonnenschutzprodukte für reife Haut feuchtigkeitsspendende Bestandteile wie Hyaluronsäure und Panthenol, welche die Haut intensiv hydratisieren und geschmeidig machen. 

Um sensible Altershaut zu beruhigen, wird Sonnencremes Thermalwasser zugesetzt.

Vorzeitiger Hautalterung entgegenwirken

Die genetische Veranlagung, aber auch die Lebensumstände, die Ernährung und Pflege beeinflussen den Verlauf unseres Alterungsprozesses. Hier sind alle wichtigen Faktoren zusammengetragen, die uns langsamer und schöner altern lassen:


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über unsere Seite direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.


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