Grippal Complex Filmtabletten lindern Schnupfen und erkältungsbedingte Schmerzen & Fieber

Grippal Komplex 200 mg/30mg Filmtabletten bieten schnelle Hilfe bei Schnupfen mit Schmerzen und/oder Fieber.

Das Arzneiprodukt wirkt effektiv mit Pseudoephedrinhydrochlorid und Ibuprofen. Es lässt die Schleimhaut von Nase und Nebenhöhlen abschwellen und lindert Schnupfen. Ibuprofen hat eine fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung. Erkältungsbedingte Schmerzen und Fieber klingen schnell wieder an. Für Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren.

Wichtiger Hinweis
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Grippal Komplex 200 mg/30mg Filmtabletten Anwendung

Zur symptomatischen Behandlung von Schnupfen mit verstopfter Nase und erkältungsbedingten Schmerzen und/oder Fieber. Das Kombinationsmittel sollte nur eingenommen werden, wenn beide Symptome (Schnupfen und/oder Schmerzen/Fieber) zusammen auftreten. Wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder das Arzneiprodukt länger als 4 Tage (Erwachsene) und 3 Tage (Jugendliche) benötigt wird, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Wirkstoffe/Inhaltsstoffe

Eine Filmtablette enthält:

  • 200 mg Ibuprofen
  • 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid.

Die sonstigen Bestandteile sind: Tablettenkern:

  • Calciumhydrogenphosphat
  • Croscarmellose Natrium
  • Maisstärke
  • Mikrokristalline Cellulose
  • Hochdisperses Siliciumdioxid
  • Magnesiumstearat (Ph. Eur.)

Filmüberzug:

  • Macrogol 400
  • Talkum
  • Hypromellose
  • Titandioxid (E 171)
  • Eisen(III)hydroxid­oxid x H20 (E 172)

Gegenanzeigen

Das Medizinprodukt darf nicht angewendet werden bei einer Allergie oder Unverträglichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. Weitere Gegenanzeichen sind:

  • Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren
  • Schwangerschaft ab dem 7. Monat
  • Stillzeit
  • Magen-/Zwölffingerdarmgeschwüre (peptischen Ulzera) oder Blutungen (mind. zwei verschiedene Episoden nachgewiesener Geschwüre und Blutungen)
  • Magendarmblutung oder Durchbruch in der Vorgeschichte durch eine vorherige Therapie mit NSAR
  • Schwere Leber­ oder Nierenfunktionsstörungen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Diabetes
  • Phäochromozytom (ein Tumor der Nebenniere)
  • Schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Schwere Herz­ oder Kreislaufprobleme, wie Angina, Bluthochdruck oder schneller Herzschlag
  • Wenn in der Vergangenheit ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) aufgetreten ist
  • Wenn in der Vergangenheit ein Schlaganfall aufgetreten ist oder ein Schlaganfallrisiko besteht
  • Wenn Krampfanfälle aufgetreten sind
  • Ungeklärte Blutbildungsstörungen
  • Erhöhter Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)
  • Prostataprobleme mit Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Systemischer Lupus erythematodes (SLE)
  • Asthma (die Anwendung kann einen Asthmaanfall auslösen)
  • Magendarmstörungen
  • Magendarmerkrankungen, wie Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn
  • Bluthochdruck
  • Leber­ oder Nierenfunktionsstörungen
  • Psychosen
  • Blutgerinnungsstörungen

Weitere Hinweise:

  • In Verbindung mit der Anwendung wurde sehr selten über schwere Hautreaktionen berichtet. Das höchste Risiko ist der Beginn der Therapie. Bei den ersten Anzeichen von Hautveränderungen, wie ein Hautausschlag oder Schleimhautläsionen, sollte die Einnahme beendet und unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden.
  • Das Arzneimittel kann Auswirkungen auf diagnostische Blutuntersuchungen haben. Die Verwendung von Grippal Complex sollte dem behandelnden Arzt unbedingt mitgeteilt werden.
  • Bei Sportlern kann das Medikament zu positiven Dopingkontrollen führen.

Grippal Komplex 200 mg/30mg Filmtabletten Nebenwirkungen

Die Einnahme sollte sofort abgebrochen und ärztlicher Rat eingeholt werden bei:

  • Anzeichen einer Magen­ oder Darmblutung, wie Teerstuhl oder hellroter Stuhl.
  • Erbrechen von Blut oder schwarzen Teilen, die wie Kaffeesatz aussehen.
  • Symptome einer schwerwiegenden allergischen Reaktion, wie Abschälen, starker Hautausschlag, Schwellungen im Gesicht, Schuppen­ oder Blasenbildung der Haut, Neigung zu Blutergüssen, Atemnot oder ungeklärtes pfeifendes Atemgeräusch.

Zudem kann es zu einer schweren Hautreaktion, dem DRESS­-Syndrom kommen. Die Symptome umfassen Fieber, geschwollene Lymphknoten, Hautausschlag, und eine Zunahme von Eosinophilen (weißen Blutkörperchen). Weitere Nebenwirkungen: Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Verdauungsstörungen, wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchbeschwerden oder ­-schmerzen, Blähungen, Verstopfung, Durchfall
  • Geringfügiger Blutverlust im Magendarmtrakt, der selten zu Blutarmut (Anämie) führt

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Juckreiz, Nesselsucht und Asthmaanfällen (mit Blutdruckabfall)
  • Zentralnervöse Störungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Schlafstörungen
  • Erregung, Reizbarkeit oder Müdigkeit
  • Sehstörungen
  • Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwüren (Ulzerative Stomatitis)
  • Geschwüre im Magendarmbereich, gelegentlich mit Blutungen und Durchbruch
  • Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Verschlimmerung einer Colitis und von Morbus Crohn
  • Hautausschläge

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Nervosität, Zittern, Schlaflosigkeit, Angst, Unruhe, Halluzinationen
  • Überempfindlichkeitsreaktionen mit Kurzatmigkeit oder Verschlimmerung von Asthma
  • Nierengewebsschädigungen (Papillennekrose)
  • Erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Verschlimmerung infektiöser Entzündungen (z. B. nekrotisierende Fasciitis), aseptische Meningitis (Nackensteifheit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Bewusstseinseintrübung)
  • Infektanfälligkeit bei Patienten mit vorbestehenden Autoimmunerkrankungen, wie systemischer Lupus erythematodes [SLE]
  • Störungen der Blutbildung, das kann zu einer Anfälligkeit für Infektionen oder zu einer erhöhten Neigung zu Blutergüssen führen
  • Schwere allergische Reaktionen
  • Depression oder psychotische Reaktionen
  • Bluthochdruck, Herzklopfen, Herzinfarkt, Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Entzündung der Speiseröhre (Ösophagitis) oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
  • Diaphragmaartige Verengungen (Strikturen) im Darm
  • Leberfunktionsstörung, Leberschäden, bei Langzeitbehandlung, Leberversagen, akute Leberentzündung (Hepatitis)
  • Schwere Hautreaktionen einschließlich Hautausschlag mit Rötung und Blasenbildung
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Schwere Hautinfektionen oder Weichteilkomplikationen bei Windpocken (Varizella­Zoster­Infektion)
  • Erhöhtes Serumkreatinin, nephrotisches Syndrom, interstitielle Nephritis
  • Ödeme (insbesondere bei Patienten mit arteriellem Bluthochdruck oder Nierenfunktionsstörung)
  • Akutes Nierenversagen

Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar):

  • Verhaltensstörung
  • Krampfanfälle, ungewöhnliche Kopfschmerzen, Schlaganfall
  • Schneller Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen, Brustschmerz, Herzrhythmusstörungen (Arrhythmie)
  • Mundtrockenheit, Durst
  • Übermäßiges Schwitzen
  • Nesselsucht, Juckreiz
  • Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Entzündung des Dickdarms aufgrund von unzureichender Blutversorgung

Wechselwirkungen

Grippal Complex kann andere Arzneiprodukte beeinträchtigen:

  • Gerinnungshemmende Medikamente, wie Acetylsalicylsäure, Warfarin oder Ticlopidin
  • Blutdrucksenkendemittel, wie ACE-Hemmer, Betablocker oder Angiotensin­II­Rezeptorantagonisten

Darf nicht angewendet werden mit:

  • Gefäßverengenden Mittel (Vasokonstriktoren) oder Ephedrin, Phenylpropanolamin und Phenylephrin
  • Methylphenidat (Arzneimittel zur Behandlung von ADHS)
  • Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva), wie z. B. Iproniazid

Das Medizinprodukt darf auch dann nicht angewendet werden, wenn die genannten Arzneimittel in den vergangenen zwei Wochen eingenommen wurden. Folgende Medikamente bedürfen ärztlicher Abklärung bezüglich eventueller Wechselwirkungen:

  • Andere Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (z. B. Digoxin)
  • Medizinprodukte zur Therapie von Epilepsie (z. B. Phenytoin)
  • Glukokortikoide
  • Heparin­Injektionen
  • Lithium
  • Methotrexat
  • Arzneimittel gegen Infektionen (z. B. Chinolonantibiotika, Trimethoprim)
  • Selektive Serotoninwiederaufnahmehemmer [SSRI]
  • MAO-Hemmer
  • Arzneimittel zur Behandlung von Gicht (z. B. Probenecid und Sulfinpyrazon)
  • Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe)
  • Medikamente gegen Migräne
  • Ciclosporin oder Tacrolimus
  • Medizinprodukte, die Ginkgo biloba enthalten
  • Entwässerungstabletten
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV/AIDS (Zidovudin)

Nach Verwendung von Pseudoephedrin kann es bei einer Operation zu einem unerwarteten Blutdruckanstieg kommen. Die Behandlung mit Grippal Complex muss deshalb einige Tage vor einem geplanten chirurgischen Eingriff abgebrochen und der Narkosearzt informiert werden.

Grippal Komplex 200 mg/30mg Filmtabletten Dosierung

  • Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren nehmen 1 Filmtablette alle 6 Stunden unzerkaut mit reichlich Wasser zu den Mahlzeiten ein.
  • Bei stärker ausgeprägten Symptomen werden jeweils 2 Filmtabletten bei Bedarf alle 6 Stunden eingenommen.
  • Die Tageshöchstdosis darf keinesfalls überschritten werden und beträgt insgesamt 6 Filmtabletten (1200 mg Ibuprofen sowie 180 mg Pseudoephedrinhydrochlorid).

Besondere Hinweise:

  • Bei versehentlicher Einnahme einer größeren Menge von Grippal Complex sollte die Anwendung sofort abgebrochen und ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch wenn keine Beschwerden vorliegen.
  • Haben Kinder aus Versehen das Medizinprodukt eingenommen, sollte unverzüglich ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden.

Weitere Informationen

  • In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft sollte die Einnahme von Grippal Complex vermieden und das Produkt nur nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden.
  • Im 3. Schwangerschaftsdrittel darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.
  • In der Stillzeit soll das Medizinprodukt nicht verwendet werden, da es den Säugling schädigen könnte.
  • Ibuprofen kann die Fruchtbarkeit bei Frauen beeinträchtigen. Die Wirkung ist nach dem Absetzen der Tabletten reversibel (umkehrbar).
  • Grippal Complex kann ungewöhnliche Kopfschmerzen, Schwindel, Halluzinationen und Seh­- oder Hörstörungen verursachen. Das kann die Fähigkeit ein Fahrzeug sicher zu führen oder eine Maschine zu bedienen vorübergehend beeinträchtigen.
  • Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen.
  • Unter 30 °C lagern.
  • Nicht im Abwasser entsorgen.
 

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Medikamente > Erkältung > Schmerzen & Fieber
Medikamente > Erkältung > Grippaler Infekt

Produktdetails

Produktbezeichnung Grippal Complex Doppelherzpharma 200 Mg/30 Mg Filmtabletten
Packungsgröße(n) 10 Stück
20 Stück
DarreichungsformFilmtabletten
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonQUEISSER
SCHLESWIGER STR.
24941 FLENSBURG
Website
AnwendungsgebieteSchmerzen & Fieber, Grippaler Infekt
PZN14227635
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
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