Sparmedo Ratgeber

Hilfe bei Abszessen - So werden die schmerzhaften Eiterbeulen behandelt

Aktualisiert am 21.09.26

Ein Abszess beschreibt eine Eiteransammlung in einer abgeschlossenen Gewebs- oder Körperhöhle in Folge einer Entzündung oder einer kleinen Verletzung. Häufig sind Abszesse auf der Haut, seltener an inneren Organen. Sie sind schmerzhaft und druckempfindlich. Je nach betroffener Körperregion und Ausprägung kann eine ärztliche Behandlung erforderlich sein. Manchmal kann eine chirurgische Öffnung nötig sein.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Was ist ein Abszess?
  2. Ursachen und Auslöser
  3. Symptome und Erscheinungsbild
  4. Abszesse unter der Haut
  5. Abszesse behandeln
    1. Chirurgische Behandlung
    2. Behandlung mit Medikamenten
    3. Abszess öffnen
    4. Hausmittel
  6. Abszesswunde pflegen
  7. Abszessen vorbeugen
  8. Folgen bei Nichtbehandlung

Was ist ein Abszess?

Abszess - ein mit Eiter gefüllter und klar abgegrenzter Hohlraum im Gewebe

Ein Abszess ist ein neu gebildeter, mit Eiter gefüllter und örtlich abgegrenzter Hohlraum im Gewebe. Abszesse entstehen häufig an der Haut, können aber auch an Schleimhäuten oder im Körperinneren auftreten. Typisch sind eine schmerzhafte Schwellung, Rötung und Druckempfindlichkeit. Je nach Lage und Ausprägung kann ein Abszess ärztlich behandelt werden müssen.

Um die Ausbreitung der Entzündung zu begrenzen, bildet der Körper eine abgekapselte Gewebestruktur um den Abszess. Unter der Haut kann dadurch eine Verhärtung entstehen, die als Beule tast- oder sichtbar sein kann.

 

Ursachen und Auslöser

Ein Abszess entsteht meist durch eine bakterielle Infektion. Bei Hautabszessen ist häufig das Bakterium Staphylococcus aureus beteiligt. Die Bakterien können beispielsweise durch kleine Verletzungen oder geschädigte Haut in tiefere Hautschichten gelangen. Das Immunsystem reagiert darauf mit einer Entzündung. Dabei sammeln sich Abwehrzellen, Bakterien und abgestorbenes Gewebe sowie Gewebsflüssigkeit an – es entsteht Eiter. Der Körper grenzt den Entzündungsherd durch eine Gewebekapsel vom umliegenden Gewebe ab.

Die Entstehung von Abszessen kann durch die folgenden Faktoren begünstigt werden:

Wunden
Schürfwunden, Kratzer, Insektenstiche oder kleinste Verletzungen, beispielsweise durch die Rasur, können Eintrittspforten für Bakterien darstellen und dadurch das Risiko für eine Infektion erhöhen.

Gelangen Bakterien in tiefere Hautschichten, kann sich daraus unter Umständen ein Abszess entwickeln. Auch eine unzureichende Wundversorgung kann eine bakterielle Infektion begünstigen.

Injektionen
Auch Injektionen können eine Eintrittspforte für Bakterien darstellen. Gelangen dabei Keime in das Gewebe, kann sich an der Einstichstelle eine bakterielle Infektion entwickeln, die in manchen Fällen zur Bildung eines Abszesses führt.

Krankheiten und Entzündungen
Einige chronische Erkrankungen wie Diabetes mellitus können das Risiko für Hautinfektionen und Abszesse erhöhen. Auch bestimmte Hauterkrankungen, beispielsweise Neurodermitis (atopische Dermatitis), können die Anfälligkeit für Hautinfektionen erhöhen. Treten Abszesse wiederholt auf, können auch andere Ursachen wie eine Hidradenitis suppurativa (Acne inversa) dahinterstecken.

Reibung und Reizung
Reibung und Hautreizungen können die natürliche Schutzbarriere der Haut beeinträchtigen und dadurch das Eindringen von Bakterien begünstigen. Schlecht sitzende, raue oder zu enge Kleidung kann beispielsweise zu solchen Hautreizungen führen. Dadurch kann das Risiko für eine bakterielle Infektion und in der Folge auch für einen Abszess erhöht werden.

Schwäche des Immunsystems
Ein allgemein geschwächtes Immunsystem, bedingt durch (chronische) Krankheiten oder durch die Einnahme bestimmter Medikamente, kann die körpereigene Abwehr beeinträchtigen. Erreger können sich dadurch leichter vermehren und das Risiko für Infektionen und Abszesse kann erhöht sein.

Kalte Abszesse
Nicht immer müssen Bakterien die Ursache für einen Abszess sein. Eine Sonderform sind sogenannte kalte Abszesse. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Abszess zeigen sie nur geringe oder keine typischen Entzündungszeichen wie Rötung, Überwärmung und Schmerzen. Kalte Abszesse treten klassischerweise im Zusammenhang mit Tuberkulose auf und können auch durch andere chronische Infektionen verursacht werden.

Symptome und Erscheinungsbild

Typische Entzündungssymptome wie Schwellungen, Rötungen, Schmerzen, Druckgefühl und Druckempfindlichkeit sowie eine fühlbare Verhärtung bei Abszessen unter der Haut zählen zum Erscheinungsbild eines Abszesses. Oftmals tritt auch ein pulsierender, klopfender Schmerz rund um den betroffenen Bereich auf.

Je nachdem, an welcher Stelle der Abszess auftritt, kann er unter der Haut oder Schleimhaut mehr oder weniger deutlich als (eitergefüllte) Beule erkennbar sein.

Symptome bei einem Abszess

Je nach Ausprägung und betroffenem Bereich können auch allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Schmerzen, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen oder Kreislaufbeschwerden hinzukommen.

Abszesse unter der Haut

Abszesse können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten. Besonders häufig entstehen sie an der Haut und im darunterliegenden Gewebe. Typische Körperregionen sind:

Auch im Mund- und Schleimhautbereich sowie im Körperinneren können Abszesse entstehen.

Abszess unter der Achsel

Beim Rasieren können kleinste Verletzungen entstehen, die das Eindringen von Bakterien in die Haut begünstigen. Auch eingewachsene Haare können Entzündungen und Abszesse begünstigen. Treten in den Achselhöhlen wiederholt schmerzhafte Knoten oder Abszesse auf, kann auch eine Hidradenitis suppurativa (Acne inversa) dahinterstecken.

Abszesse in den Achselhöhlen sollten nicht selbst geöffnet oder ausgedrückt werden. Je nach Ausprägung kann eine ärztliche Behandlung erforderlich sein. Bei wiederkehrenden oder besonders schmerzhaften Abszessen sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

Abszess im Mund & am Zahnfleisch

Abszesse am Zahnfleisch können nach einer vorangegangenen zahnärztlichen Behandlung entstehen, zum Beispiel nach einer Wurzelbehandlung, aber auch aufgrund eines unbehandelten Zahns, einer entzündeten Zahnwurzel oder einer Zahnfleischtasche. Ausstrahlende Schmerzen, Empfindlichkeit gegenüber Kau- oder Beißdruck oder Schwellungen sind typische Symptome. Ein Abszess im Mund- oder Zahnbereich sollte zeitnah zahnärztlich untersucht und behandelt werden. Je nach Ursache kann der Abszess eröffnet und die zugrunde liegende Infektion behandelt werden. Auch hier sollte nicht selbst versucht werden, den Abszess aufzustechen.

Gesundheitsrisiken durch Abszesse im Mund

Ein Abszess im Mund- oder Zahnbereich sollte zeitnah zahnärztlich behandelt werden. Unbehandelt kann sich die bakterielle Infektion in das umliegende Gewebe ausbreiten und in seltenen Fällen auch tiefere Gewebeschichten erreichen. Bei schweren Verläufen können sich daraus ernsthafte lokale oder allgemeine Komplikationen entwickeln.

Öffnet sich ein Abszess von selbst, ist die zugrunde liegende Infektion damit nicht unbedingt beseitigt. Auch dann sollte eine zahnärztliche Untersuchung erfolgen.

Bei starken Schwellungen im Mund- oder Gesichtsbereich sowie bei Problemen beim Schlucken, Sprechen oder Atmen ist eine sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

Abszesse im Gesicht

Abszess im Gesicht

Auch im Gesicht kann sich ein Abszess bilden. Da sich Infektionen im Gesichtsbereich in tieferliegendes Gewebe ausbreiten und in seltenen Fällen schwerwiegende Komplikationen verursachen können, sollte ein Abszess im Gesicht ärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt werden. Er sollte nicht selbst geöffnet oder ausgedrückt werden.

 

Abszess an der Leiste

Ein reibender Hosenbund und Hautreizungen können in der Leistengegend das Eindringen von Bakterien erleichtern. Abszesse in der Leistengegend können je nach Ausprägung unterschiedlich tief im Gewebe liegen und sollten bei stärkeren Schmerzen, zunehmender Schwellung oder Entzündungszeichen ärztlich untersucht werden.

Abszess am Rücken

Ein Abszess am Rücken kann unter Umständen tief unter der Haut liegen und von außen kaum sichtbar sein. Schmerzen und eine tastbare Verhärtung können auf einen Abszess hindeuten. Bei stärkeren Schmerzen, einer zunehmenden Schwellung oder einer deutlichen Verhärtung sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann den Abszess gegebenenfalls öffnen oder eine entsprechende Behandlung veranlassen, um eine Ausbreitung der Infektion zu vermeiden.

Abszess an der Brust

Durch eine Mastitis – also eine Entzündung des Brustgewebes beziehungsweise der Milchdrüsen – kann sich ein Abszess an der Brust entwickeln. Frauen sind hiervon, insbesondere während der Stillzeit, häufiger betroffen, aber auch bei Männern können Abszesse in dieser Körperregion auftreten.

Bei Verdacht auf einen Brustabszess sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Je nach Befund können bildgebende Untersuchungen und eine gezielte Entleerung des Abszesses erforderlich sein.

Abszess an den Beinen

Vor allem die Innenseiten der Oberschenkel können von Abszessen betroffen sein, da diese beim Gehen, aber auch durch Nähte von Hosen, oftmals Reibung ausgesetzt sind. Je nach Größe und Tiefe des Abszesses kann eine ärztliche Behandlung erforderlich sein. Bei größeren oder tieferliegenden Abszessen kann eine Öffnung und Entleerung des Eiters notwendig werden.

Die Behandlung sollte frühzeitig erfolgen, da fortgesetzter Druck und Reibung sowie die Bewegung beim Gehen die Beschwerden verstärken können.

Abszess am Po

Abszesse am Po beziehungsweise im Analbereich werden als Perianalabszesse bezeichnet. Sie können sehr schmerzhaft sein, insbesondere beim Sitzen oder beim Stuhlgang. Je nach Lage und Ausdehnung können sie unterschiedlich tief im Gewebe liegen.

Perianalabszesse sollten ärztlich untersucht und in der Regel durch einen chirurgischen Eingriff eröffnet und entlastet werden. Aus einem Abszess kann sich eine Analfistel entwickeln. Dabei handelt es sich um einen krankhaften Verbindungsgang zwischen dem Analkanal beziehungsweise Enddarm und der Haut.

Ursachen für Perianalabszesse
Bei Erwachsenen entstehen Perianalabszesse häufig durch eine bakterielle Infektion im Bereich der Analdrüsen. Daneben kommen weitere Ursachen infrage, beispielsweise chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn.

Bei Säuglingen und Kleinkindern können Perianalabszesse andere Ursachen haben und sollten insbesondere bei wiederholtem Auftreten ärztlich abgeklärt werden.

Abszess behandeln

Abszesse sind schmerzhaft und können das Allgemeinbefinden und die Bewegung empfindlich einschränken. Die Behandlung richtet sich nach Lage, Größe und Ausprägung des Abszesses. Kleinere, oberflächliche Furunkel können unter Umständen von selbst abheilen. Bei größeren oder tieferliegenden Abszessen kann es erforderlich sein, den Abszess ärztlich zu öffnen und den Eiter zu entleeren. Es ist ratsam, einen Abszess ärztlich untersuchen zu lassen. Vor allem in folgenden Fällen sollte ein Arzt aufgesucht werden:

Chirurgische Behandlung

Der Eingriff kann bei kleineren und oberflächlichen Abszessen häufig unter örtlicher Betäubung erfolgen. Der Arzt eröffnet die Abszesshöhle, sodass der Eiter abfließen kann. Je nach Größe und Lage kann anschließend eine Drainage eingelegt werden, damit Wundsekret und Eiter weiter abfließen können. Die Wunde heilt anschließend in der Regel offen ab.

Antibiotika sind bei einem Abszess nicht grundsätzlich erforderlich. Sie können zusätzlich eingesetzt werden, wenn beispielsweise Fieber oder andere allgemeine Krankheitszeichen, eine ausgeprägte Entzündung des umliegenden Gewebes oder besondere Risikofaktoren vorliegen.

Behandlung mit Medikamenten

Bei der Behandlung mit Arzneimitteln stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, die je nach Lage, Ausprägung und Größe des Abszesses zum Einsatz kommen können. 

Abszess-Salbe

Sogenannte Zugsalben mit Ammoniumbituminosulfonat können zur Behandlung von Furunkeln und oberflächlich abszedierenden Prozessen eingesetzt werden. Bei tieferliegenden oder größeren Abszessen ist eine Salbenbehandlung in der Regel nicht ausreichend.

Die Salbe wird entsprechend der Packungsbeilage auf die betroffene Hautstelle aufgetragen und mit einem Verband abgedeckt.

Antiseptische Salben mit Povidon-Iod

Betaisodona Salbe enthält den Wirkstoff Povidon-Iod und wirkt als Antiseptikum. Sie kann zur antiseptischen Behandlung bestimmter Wunden eingesetzt werden. Bei einer geöffneten Abszesswunde sollte die weitere Wundversorgung nach ärztlicher Empfehlung erfolgen.

Abszess öffnen

Bei Schmerzen und Druckgefühl ist die Versuchung groß, am Abszess herumzudrücken oder ihn selbst zu öffnen. Davon ist jedoch abzuraten. Durch Drücken oder Aufstechen können Bakterien in das umliegende Gewebe gelangen und die Infektion kann sich weiter ausbreiten. Außerdem können Verletzungen und Narben entstehen.

Ein Abszess sollte daher nicht selbst aufgestochen oder ausgedrückt werden. Bei einem behandlungsbedürftigen Abszess kann eine ärztliche Eröffnung und Entleerung erforderlich sein.

Hausmittel bei Abszessen

Bei kleinen, oberflächlichen Furunkeln können feucht-warme Umschläge unterstützend angewendet werden. Dazu kann mehrmals täglich ein sauberes, warmes und feuchtes Tuch auf die betroffene Stelle gelegt werden.

Ein Abszess oder Furunkel sollte nicht ausgedrückt oder selbst aufgestochen werden. Bei zunehmenden Schmerzen, stärkerer Schwellung, Fieber oder einer Ausbreitung der Rötung sollte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

Abszesswunde pflegen

Nach der Öffnung eines Abszesses ist eine sorgfältige Wundpflege wichtig. Die Wunde sollte sauber gehalten und entsprechend den ärztlichen Empfehlungen versorgt werden.

Abszesse besser nicht ausdrücken und aufstechen

Ärzte raten davon ab, Abszesse selbst auszudrücken oder aufzustechen. Dadurch können Bakterien in das umliegende Gewebe gelangen und die Infektion kann sich ausbreiten. Außerdem können Verletzungen und Narben entstehen.

Ein Abszess sollte daher nicht selbst geöffnet werden. Wenn eine Entleerung erforderlich ist, kann der Abszess ärztlich eröffnet und fachgerecht versorgt werden.

Pflege offener Abszesse

In vielen Fällen bleibt die Wunde nach der Öffnung eines Abszesses offen, damit Wundsekret und Eiter weiter abfließen können.

Austretendes Wundsekret kann vorsichtig mit einer sauberen Kompresse aufgenommen werden. Zum Schutz der Wunde kann ein geeigneter Verband oder eine sterile Kompresse verwendet werden, die regelmäßig gewechselt wird.

Richtige Hautreinigung und -pflege

Eine sanfte Hautreinigung und -pflege trägt dazu bei, die natürliche Schutzbarriere der Haut zu erhalten. Die Haut sollte regelmäßig, aber nicht übermäßig oder mit aggressiven Reinigungsmitteln gewaschen werden. Nach dem Waschen sollte sie vorsichtig trockengetupft und nicht stark gerieben werden.

Bei einer bestehenden oder geöffneten Abszesswunde gelten die ärztlichen Anweisungen zur Wundpflege. Kosmetische Produkte, ätherische Öle oder andere Hausmittel sollten nicht auf eine offene Wunde aufgetragen werden.

Abszessen vorbeugen

Abszesse lassen sich nicht in jedem Fall verhindern, das Risiko für ihre Bildung kann aber reduziert werden. Beachten Sie dazu Folgendes:

Folgen bei Nichtbehandlung

Wird ein Abszess nicht behandelt, kann sich die bakterielle Infektion auf das umliegende Gewebe ausbreiten. In seltenen Fällen können die Erreger über die Blutbahn in den Körper gelangen und eine schwere Infektion bis hin zu einer Sepsis verursachen.

Mögliche Folgen einer fortschreitenden Infektion sind:


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über unsere Seite direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.


Quellen

https://gesund.bund.de/furunkel-und-karbunkel
https://www.awmf.org/aktuelles/awmf-aktuell/therapie-der-hidradenitis-suppurativa-/-acne-inversa
https://www.awmf.org/aktuelles/awmf-aktuell/analabszess-1
https://www.awmf.org/aktuelles/awmf-aktuell/odontogene-infektionen-1
https://www.asph.nhs.uk/leaflets/3388-breast-care-leaflet-mastitis-and-breast-abscess
https://www.idsociety.org/practice-guideline/skin-and-soft-tissue-infections


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