Boxagrippal Erkältungssaft zur Behandlung von Erkältungssymptomen

Abbildung von Boxagrippal Erkältungssaft Suspension 180 ml

Boxagrippal Erkältungssaft ist eine Suspension zum Einnehmen und wird zur symptomatischen Behandlung der Schleimhautschwellung von Nase und Nebenhöhlen verwendet, in Verbindung mit erkältungsbedingten Schmerzen, Fieber und Kopfschmerzen.

Die Suspension enthält Pseudoephedrinhydrochlorid und Ibuprofen. Diese Wirkstoffe besitzen sowohl einen gefäßverengenden Effekt, was ein Abschwellen der Nasenschleimhaut bewirkt, als auch eine schmerzlindernde, entzündungshemmende und fiebersenkende Wirkung.

Wichtiger Hinweis
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

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Boxagrippal Erkältungssaft Anwendung

Der Erkältungssaft ist zur symptomatischen Behandlung der Schleimhautschwellung von Nase und Nebenhöhlen vorgesehen, verbunden mit:

  • Kopfschmerzen,
  • Fieber,
  • erkältungsbedingten Schmerzen (z. B. Hals- und Gliederschmerzen).

Wirkstoffe/Inhaltsstoffe

Im Medikament sind folgende Hauptinhaltsstoffe enthalten:

  • 200 mg/10 ml Ibuprofen
  • 30 mg/10 ml Pseudoephedrin hydrochlorid
  • 2,6 g/10 ml Maltitol-Lösung

Gegenanzeigen

Der Saft sollte in folgenden Fällen nicht eingenommen werden:

  • bei einer Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe
  • von Personen unter 15 Jahren
  • bei einer auftretenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen allergischen Reaktionen oder einer pfeifenden Atmung nach Anwendung anderer entzündungshemmender Schmerzmittel
  • bei der Einnahme anderer ähnlicher Arzneimittel
  • bei der Anwendung anderer Arzneimittel wie Blutverdünner, Kortikosteroide, Mittel gegen Blutgerinnselbildung, Lithium, Antidepressiva (bzw. der Anwendung in den letzten 14 Tagen) oder dem Erhalt des Krebsmittels Methotrexat
  • einem vorangegangenen Magengeschwür oder anderen Magenbeschwerden
  • bei einer Herzerkrankung, Diabetes, einer Erkrankung namens Phäochromozytom (ein Tumor, der zu Bluthochdruck, Herzklopfen, beschleunigtem Herzschlag und Kopfschmerzen führt), an Glaukom (erhöhter Augeninnendruck), Prostatavergrößerung oder einer schweren Nieren­ oder Lebererkrankung
  • während der Schwangerschaft oder Stillzeit
  • bei Gehirnblutungen
  • ungeklärte Blutgerinnungsstörungen
  • bei vorangegangenen Krampfanfällen, einem Schlaganfall und Herzinfarkt
  • Autoimmunerkrankung (Lupus erythematodes)

Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen

In folgenden Fällen ist vor der Anwendung des Erkältungssaftes ein Arzt zu Rate zu ziehen:

  • bei der Anwendung anderer entzündungshemmender Schmerzmittel (NSAIDs)
  • bei der Einnahme von Mitteln gegen Migräne
  • ben der Anwendung anderer Arzneimittel wie Blutverdünner oder Kortikosteroide
  • wenn Sie eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass­Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini­Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA“) hatten.
  • bei Bluthochdruck, Diabetes oder hohem Cholesterinspiegel
  • bei Herzerkrankungen oder Schlaganfällen in der Familienvorgeschichte
  • wenn Sie Raucher sind
  • bei Feststellung einer Psychose
  • bei systemischen Lupus erythematodes, bei einer Erkrankung des Immunsystems mit Befall des Bindegewebes, die zu Gelenkschmerzen, Hautveränderungen und Störungen anderer Körperorgane führt
  • wenn Sie Krampfanfälle oder Verhaltensstörungen hatten, nachdem Sie früher Arzneimittel angewendet haben, die die gleichen Wirkstoffe enthalten.
  • wenn Sie älter sind und Beschwerden beim Wasserlassen haben.
  • wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist.
  • wenn Sie Leistungssportler sind, da das in diesem Arzneimittel enthaltende Pseudoephedrin in Dopingtests zu positiven Ergebnissen führen kann.
  • wenn bei Ihnen Blutuntersuchungen geplant sind.
  • wenn Sie Asthma haben oder früher hatten.
  • wenn Sie ein Magengeschwür oder eine Magenblutung hatten.
  • wenn Sie Hautreaktionen hatten, nachdem Sie früher Arzneimittel angewendet haben, die die gleichen Wirkstoffe enthalten.

Entzündungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Wenn Sie eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die Einnahme von BoxaGrippal Erkältungssaft und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt (siehe Abschnitt Nebenwirkungen).

Boxagrippal Erkältungssaft Nebenwirkungen

Bei der Einnahme des Erkältungssaftes können Nebenwirkungen auftreten, müssen jedoch nicht. Treten folgende Nebenwirkungen auf, muss unverzüglich ein Arzt informiert werden:

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Geschwüre im Magen­Darm­Bereich
  • Verschlechterung von Colitis und Morbus Crohn (chronisch­entzündliche Darmerkrankungen)

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Nierenprobleme (Papillennekrose) und erhöhte Harnsäurekonzentration im Blut

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verschlechterung infektiöser Entzündungen
  • wenn Sie Nackensteife, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Fieber oder Desorientiertheit bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen (SLE, Mischkollagenosen) (aseptische Meningitis) beobachten
  • erniedrigte Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
  • Änderungen der Blutgerinnung, erhöhtes Blutungsrisiko (Thrombozytopenie)
  • schwere Verringerung von Blutzellen (Panzytopenie), welche Schwäche, blaue Flecken oder eine Infektanfälligkeit verursachen kann
  • schwere Verringerung der Anzahl weißer Blutzellen (Agranulozytose), welche eine Infektanfälligkeit verursachen kann
  • eine Erniedrigung der wichtigsten weißen Blutzellen im Blut (Neutropenie)
  • ungeklärte pfeifende Atmung, Kurzatmigkeit, Hautausschlag (der schwer sein und mit Blasenbildung oder Abschälen der Haut einhergehen kann), Schwellung von Mund oder Zunge, Mundgeschwüre, Juckreiz oder Blutergüsse, Benommenheit, Herzrasen oder Flüssigkeitseinlagerung, z.B. geschwollene Knöchel. Alle diese Symptome können die Folgen eines anaphylaktischen Schocks und schwerer allergischen Reaktionen sein.
  • psychotische Reaktionen
  • Herzinfarkt
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse, die zu starken Schmerzen im Bauch und Rücken führt (Pankreatitis)
  • Leberversagen
  • Entzündungen der Leber (Hepatitis)
  • schwere Hautinfektionen und/oder Blasenbildung, Abschälen der Haut (Erythema multiforme, toxische epidermale Nekrolyse)

Häufigkeit nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • Schlaganfall
  • Schmerzen im Brustraum
  • unregelmäßiger Herzschlag
  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS­Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der weißen Blutkörperchen).
  • Plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose ­ AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung mit BoxaGrippal Erkältungssaft auftreten (siehe Abschnitt Gegenanzeigen/Warnhinweise & Vorsichtsmaßnahmen). Wenn bei Ihnen diese Symptome auftreten, beenden Sie die Einnahme von BoxaGrippal Erkältungssaft und wenden sich unverzüglich an einen Arzt.

Dies sind sehr schwerwiegende Nebenwirkungen, die sofort ärztlich behandelt werden müssen.

Andere mögliche Nebenwirkungen, die ebenso mit einer Information an den Arzt erfolgen sollten, sind:

  • Häufige Nebenwirkungen: Magen­ oder Darmentzündung, manchmal mit Blutverlust, der zu Blutarmut (Anämie) führt; Verdauungsstörungen, Magenschmerzen, Appetitlosigkeit; Krankheitsgefühl; Durchfall, Blähungen oder Verstopfung
  • Gelegentliche Nebenwirkungen: allergische Reaktionen mit Symptomen wie Nesselsucht, Juckreiz, Hautausschlag und Asthmaanfällen (mit Blutdruckabfall); Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Unruhe, Reizbarkeit oder Müdigkeit, Sehstörungen
  • Seltene Nebenwirkungen: Nervosität, Angstzustände, Unruhe, Zittern, Halluzinationen; Ohrgeräusche; Verschlechterung von Asthma
  • Sehr seltene Nebenwirkungen: Blutstörungen wie Blutarmut (Anämie); Depression; Schwellung (Ödeme), Bluthochdruck, Herzklopfen; Entzündung der Speiseröhre aufgrund von Rückfluss von Magensäure (Ösophagitis); Gelbfärbung von Augen und/oder Haut, die ein Anzeichen für Leberstörungen sein kann; Haarausfall ; Weichteilkomplikationen bei einer Windpockenerkrankung
  • Häufigkeit nicht bekannt: Verhaltensstörungen; Anfälle; beschleunigter Herzschlag; Mundtrockenheit, Durst, Übelkeit, Erbrechen; Hautausschlag, Juckreiz, Nesselsucht, übermäßiges Schwitzen, Hautrötung; Schwierigkeiten beim Wasserlassen bei Männern mit vergrößerter Prostata

Wechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente muss ein Arzt oder Apotheker zu Rate gezogen werden! Wechselwirkungen sind beispielsweise mit folgenden Medikamenten möglich:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z.B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin, Clopidrogel)
  • andere entzündungshemmende Schmerzmittel (NSAIDs)
  • Arzneimittel zur Blutverdünnung wie Phenprocoumon
  • Wassertabletten (Diuretika)
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE­Hemmer wie z.B. Captopril, Betablocker wie z.B. Atenolol­haltige Arzneimittel, Angiotensin -II-Rezeptorantagonisten wie z.B. Losartan)
  • Kortikosteroide
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen wie: selektive Serotonin­-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) wie Paroxetin und Fluoxetin; Lithium; trizyklische Antidepressiva wie Amitriptylin; Monoaminoxidase­Hemmer (MAO­Hemmer) wie Tranylcypromin; andere indirekt wirkende Arzneimittel wie Methylphenidat
  • Digoxin (bei Herzschwäche)
  • Methotrexat (bei Arthritis, Psoriasis oder bestimmten Krebserkrankungen)
  • Tacrolimus (bei Transplantationen und Ekzem)
  • Ciclosporin (bei Transplantationen, Arthritis oder Psoriasis)
  • Antibiotika aus der Gruppe der sogenannten Chinolone (wie Ciprofloxacin) und solche, die bei Hautinfektionen und Pneumonie verwendet werden (wie Linezolid)
  • Zidovudin (zur Behandlung der HIV-­Infektion)
  • abschwellende Mittel oder Appetitzügler
  • Digitalis (bei Herzrhythmusstörungen)
  • Phenytoin (zur Behandlung von Krampfanfällen)
  • Probenecid (zur Behandlung von Gicht)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes

Boxagrippal Erkältungssaft Dosierung

  • Erwachsene sollten den Erkältungssaft nicht länger als 5 Tage ohne ärztlichen Rat einnehmen, Jugendliche nicht länger als 3 Tage.
  • Das Medikament wird im Abstand von mindestens 4 Stunden oral eingenommen, jedoch nicht mehr als 60ml über den gesamten Tag verteilt.

Weitere Informationen

Folgendes ist vor der Einnahme zudem zu beachten:

  • Schwangere, Stillende und Kinder unter 15 Jahren sollten den Saft nicht einnehmen. Ältere Menschen müssen vorab einen Arzt konsultieren.
  • Das Reaktionsvermögen kann eingeschränkt sein, weshalb Vorsicht beim Bedienen von Maschinen und im Straßenverkehr geboten ist!
  • Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegen Fructose!
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Produktdetails

Produktbezeichnung Boxagrippal Erkältungssaft Suspension
Packungsgröße(n) 100 ml
180 ml
DarreichungsformSuspension
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonBoehringer Ingelheim
BINGER STR.
55216 INGELHEIM
Website
AnwendungsgebieteAbschwellen der Nasenschleimhaut, Grippaler Infekt
PZN12871651
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
Packungsbeilage / Beipackzettel (PDF) Ansehen/Download
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