Sparmedo Ratgeber

Hämorrhoiden behandeln - Juckreiz lindern

Aktualisiert am 22.09.26

Kaum ein Mensch redet über Hämorrhoiden - dennoch bekommt etwa jeder zweite Erwachsene im Laufe des Lebens Beschwerden.1 Wenn es in der "Tabuzone" des Körpers juckt, brennt, schmerzt oder sogar blutet, sind Betroffene meist peinlich berührt und trauen sich nicht, ihren Arzt anzusprechen.

Leichte Beschwerden lassen sich häufig zunächst mit einfachen Maßnahmen lindern. Halten die Beschwerden an, nehmen sie zu oder treten Blutungen auf, sollte die Ursache ärztlich abgeklärt werden.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Formen & Krankheitsstadien
  2. Ursachen & Risikofaktoren
  3. Hämorrhoiden Symptome
  4. Diagnose
  5. Hämorrhoiden behandeln
    1. Wann zum Arzt?
    2. Was hilft gegen den Juckreiz?
    3. Salben und Cremes gegen Hämorrhoiden
    4. Was kann ich selbst gegen die Beschwerden tun?
  6. Hämorrhoiden in der Schwangerschaft
  7. Hämorrhoiden vorbeugen

Jeder Mensch hat Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind ringförmig angeordnete Gefäßpolster im Analkanal am Ende des Enddarms. Zusammen mit dem Schließmuskel sorgen sie dafür, dass der Darmausgang abgedichtet wird. Somit hat jeder Mensch Hämorrhoiden. 

Einen Krankheitswert bekommen Hämorrhoiden, wenn sie sich vergrößern oder nach unten verlagern und dadurch Beschwerden verursachen. Mediziner sprechen dann von einem Hämorrhoidalleiden.

Die verschiedenen Formen eines Hämorrhoidalleidens

Hämorrhoiden liegen im Bereich des Analkanals und können je nach ihrer Lage als innere oder äußere Hämorrhoiden bezeichnet werden. Für die Beurteilung eines Hämorrhoidalleidens ist vor allem entscheidend, ob und wie weit Hämorrhoiden aus dem Analkanal hervortreten.

Eine Schwellung oder ein Knoten am After muss allerdings nicht zwangsläufig auf Hämorrhoiden zurückzuführen sein. Beispielsweise können auch eine Perianalthrombose oder Marisken dahinterstecken. Eine ärztliche Untersuchung kann klären, um welche Veränderung es sich handelt.

Vier Stadien bei Hämorrhoiden

Ein Hämorrhoidalleiden ist meist gut behandelbar. Je nach Ausprägung und Beschwerden wird es in vier Schweregrade eingeteilt.

Stadium 1
Die Hämorrhoiden sind von außen nicht sichtbar und treten auch beim Pressen während des Stuhlgangs nicht aus dem After hervor. Sie können bei einer Untersuchung des Analkanals sichtbar gemacht werden. Typisch sind insbesondere hellrote Blutungen, beispielsweise auf dem Toilettenpapier oder auf dem Stuhl. Auch Juckreiz oder Brennen können auftreten.

Stadium 2
Hämorrhoiden zweiten Grades wölben sich beim Pressen während der Darmentleerung aus dem Analkanal hervor. Sie ziehen sich anschließend von selbst wieder zurück.

Stadium 3
Die Hämorrhoiden treten beim Pressen oder während des Stuhlgangs aus dem Analkanal hervor und ziehen sich anschließend nicht von selbst zurück. Sie können jedoch mit dem Finger wieder in den Analkanal zurückgeschoben werden (Reposition). Häufig treten mehrere Knoten auf. Blutungen können vorkommen.

Stadium 4
Die Hämorrhoiden sind dauerhaft aus dem Analkanal vorgefallen und lassen sich nicht mehr von selbst oder mit dem Finger zurückschieben.

Ursachen und Risikofaktoren

Die genauen Ursachen eines Hämorrhoidalleidens sind noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Dazu gehören unter anderem Veränderungen des Gewebes, Verstopfung und starkes Pressen beim Stuhlgang, Durchfall, Schwangerschaft und Übergewicht. Auch eine familiäre Veranlagung wird vermutet. 

Starkes Pressen und veränderte Stuhlgewohnheiten

Starkes Pressen beim Stuhlgang und bestimmte Veränderungen der Stuhlgewohnheiten können ein Hämorrhoidalleiden begünstigen. Dazu zählen insbesondere Verstopfung, harter Stuhl, aber auch häufiger Durchfall. Auch langes Verweilen auf der Toilette wird als möglicher Risikofaktor für Hämorrhoiden angesehen.

Bindegewebe und familiäre Veranlagung

Mit zunehmendem Alter kann das Gewebe, das die Hämorrhoiden im Analkanal stützt, schwächer werden. Dadurch können sich Hämorrhoiden vergrößern oder nach unten verlagern. Auch eine genetische beziehungsweise familiäre Veranlagung wird als möglicher Risikofaktor vermutet.

Schwangerschaft

Während der Schwangerschaft können sich Hämorrhoiden vergrößern. Dazu tragen unter anderem hormonelle Veränderungen, die verstärkte Durchblutung im Beckenbereich sowie Verstopfung und starkes Pressen bei. Häufig bilden sich die Beschwerden nach der Geburt wieder zurück.

Verstopfung & Ernährung

Verstopfung und harter Stuhl können ein Hämorrhoidalleiden begünstigen. Starkes Pressen beim Stuhlgang belastet den Analbereich zusätzlich. Eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend Flüssigkeit können dabei helfen, den Stuhl weich und geformt zu halten und Verstopfungen vorzubeugen.

Bewegungsmangel und Übergewicht

Übergewicht wird als möglicher Risikofaktor für Hämorrhoidalleiden angesehen. Regelmäßige Bewegung kann außerdem dazu beitragen, Verstopfung vorzubeugen und den Stuhlgang zu regulieren.

Hämorrhoiden Symptome

Ein Hämorrhoidalleiden kann unterschiedliche Beschwerden verursachen. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • hellrote Blutungen während oder kurz nach dem Stuhlgang
  • Juckreiz und Brennen am After
  • Nässen oder Schleimabsonderungen im Analbereich
  • Druck- oder Fremdkörpergefühl
  • vorgefallene Hämorrhoiden, die als weiche Knoten am After tastbar oder sichtbar sein können
  • Stuhlschmieren

Die Beschwerden müssen nicht gleichzeitig auftreten und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Welche Symptome auftreten, hängt unter anderem davon ab, wie weit die Hämorrhoiden vergrößert sind und ob sie aus dem Analkanal hervortreten. Auch andere Erkrankungen können ähnliche Beschwerden verursachen. Blutungen aus dem Enddarm sollten deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Symptome, die Hinweise auf das Stadium geben

  • Stadium 1: Typisch sind vor allem hellrote, meist schmerzlose Blutungen während oder kurz nach dem Stuhlgang. Auch Juckreiz, Brennen oder ein Druckgefühl können auftreten. Die Hämorrhoiden sind von außen nicht sichtbar.
  • Stadium 2: Die Hämorrhoiden treten beim Pressen während des Stuhlgangs vorübergehend aus dem Analkanal hervor und ziehen sich anschließend von selbst wieder zurück. Zusätzlich können Blutungen, Juckreiz, Brennen oder Nässen auftreten.
  • Stadium 3: Die Hämorrhoiden treten aus dem Analkanal hervor und ziehen sich nicht mehr selbstständig zurück. Sie können jedoch mit dem Finger wieder zurückgeschoben werden. Neben Blutungen können insbesondere ein Druck- oder Fremdkörpergefühl, Nässen und Hautreizungen auftreten.
  • Stadium 4: Die Hämorrhoiden sind dauerhaft vorgefallen und lassen sich nicht mehr zurückschieben. Dadurch können Beschwerden wie Nässen, Hautreizungen, Druckgefühl oder Schmerzen entstehen.

Die Stärke der Beschwerden lässt sich nicht allein anhand des Stadiums beurteilen. Auch bei stärker vergrößerten Hämorrhoiden können die Beschwerden vergleichsweise gering sein.

Symptome infolge von Komplikationen

  • Starke Schmerzen sind für ein unkompliziertes Hämorrhoidalleiden eher untypisch. Sie können beispielsweise auftreten, wenn ein Hämorrhoidalgewebe eingeklemmt wird oder eine andere Erkrankung wie eine Analfissur oder eine schmerzhafte Perianalthrombose vorliegt.
  • Anhaltendes Nässen und häufiges Reiben oder Kratzen können die empfindliche Haut rund um den After reizen. Dadurch können sich Hautentzündungen oder ein Analekzem entwickeln.

  • Analfissuren sind schmerzhafte Einrisse der Haut beziehungsweise Schleimhaut am After. Sie können ebenfalls Blutungen, Schmerzen und Juckreiz verursachen und sollten deshalb von einem Hämorrhoidalleiden unterschieden werden. Auch Abszesse oder Analfisteln können Beschwerden im Analbereich verursachen und müssen gegebenenfalls ärztlich behandelt werden.

Diagnose

Für die Diagnosestellung sind insbesondere drei Schritte wichtig:

  • Anamnese: Die Ärztin oder der Arzt fragt nach den Beschwerden, deren Verlauf und der Krankengeschichte.
  • Körperliche Untersuchung: Der Analbereich wird zunächst äußerlich untersucht. Bei der Tastuntersuchung des Enddarms (rektale Untersuchung) werden unter anderem der Schließmuskel und der Analkanal beurteilt und nach Veränderungen gesucht.
  • Endoskopische Untersuchung: Bei Verdacht auf ein Hämorrhoidalleiden wird häufig eine Proktoskopie durchgeführt. Dabei können der Analkanal und der angrenzende Enddarm von innen betrachtet werden.

Ziel der Untersuchungen ist es, ein Hämorrhoidalleiden festzustellen und gleichzeitig andere mögliche Ursachen der Beschwerden auszuschließen. Das ist insbesondere bei Blutungen wichtig, da auch andere Erkrankungen Blut im Stuhl verursachen können. Hellrotes Blut kann beispielsweise auch bei einer Analfissur auftreten. Blutungen sollten deshalb nicht automatisch Hämorrhoiden zugeschrieben, sondern ärztlich abgeklärt werden.

Beschwerden im Analbereich können außerdem durch andere Veränderungen verursacht werden. Dazu gehören beispielsweise Marisken, Perianalthrombosen, Analfissuren, Analfisteln, Abszesse oder ein Analekzem. Diese Erkrankungen können teilweise ähnliche Beschwerden verursachen, erfordern aber unterschiedliche Behandlungen.

Proktoskopie und weitere Untersuchungen

Da die Behandlung eines Hämorrhoidalleidens unter anderem vom Schweregrad abhängt, ist es wichtig festzustellen, wie weit die Hämorrhoiden vergrößert sind und ob sie aus dem Analkanal hervortreten.

Bei einer Proktoskopie wird ein kurzes Untersuchungsinstrument vorsichtig in den After eingeführt. Damit können der Analkanal und der angrenzende Enddarm von innen betrachtet und Veränderungen der Schleimhaut erkannt werden. Die Untersuchung dauert in der Regel nur wenige Minuten und ist meist schmerzfrei, kann aber als unangenehm empfunden werden. Für die Untersuchung kann es erforderlich sein, vorher den Enddarm zu entleeren. Dafür können je nach Untersuchung beispielsweise ein Zäpfchen, ein Einlauf oder ein Abführmittel erforderlich sein.

Je nach Beschwerden und Untersuchungsergebnis können weitere Untersuchungen notwendig sein. Bei Blutungen kann beispielsweise eine Koloskopie (Darmspiegelung) sinnvoll sein, um andere Ursachen der Blutung abzuklären. Sie wird jedoch nicht grundsätzlich bei jedem Hämorrhoidalleiden durchgeführt.

Ein endoanaler Ultraschall kann bei bestimmten Fragestellungen, beispielsweise zur Beurteilung des Schließmuskels oder anderer Veränderungen im Analbereich, ergänzend eingesetzt werden.

Hämorrhoiden behandeln

Die Behandlung richtet sich danach, wie stark die Hämorrhoiden vergrößert sind und welche Beschwerden auftreten. Bei leichten Beschwerden können zunächst Maßnahmen helfen, die den Stuhl weich halten und starkes Pressen vermeiden. Dazu gehören eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung.

Zur Linderung von Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Nässen oder Schmerzen können je nach Beschwerden unterschiedliche Produkte eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Salben, Cremes, Zäpfchen oder Produkte zur schonenden Reinigung und Pflege des Analbereichs. Sie lindern in erster Linie die Beschwerden, behandeln jedoch nicht die Ursache eines Hämorrhoidalleidens und lassen vergrößerte Hämorrhoiden nicht dauerhaft verschwinden.

Wann muss ich zum Arzt?

Blutungen aus dem After sollten ärztlich abgeklärt werden, auch wenn Hämorrhoiden als Ursache naheliegen. Blut im Stuhl kann auch andere Ursachen haben.

Ein Arztbesuch ist außerdem sinnvoll, wenn die Beschwerden neu auftreten, stärker werden oder trotz Selbstbehandlung anhalten. Bei starken Schmerzen, einem plötzlich auftretenden schmerzhaften Knoten oder einem dauerhaft vorgefallenen Hämorrhoidalgewebe sollte ebenfalls ärztlicher Rat eingeholt werden.

Erster Ansprechpartner ist die Hausarztpraxis. Bei Bedarf kann eine Überweisung zu einer Fachärztin oder einem Facharzt für Proktologie erfolgen.

Was hilft gegen den Juckreiz?

Häufiges Kratzen kann die empfindliche Haut rund um den After zusätzlich reizen und kleine Verletzungen verursachen. Dadurch kann sich der Juckreiz verstärken.

Um den Juckreiz zu lindern, sollte der Analbereich möglichst schonend gereinigt und anschließend vorsichtig trocken getupft werden:

Cremes & Salben bei Hämorrhoiden

Salben, Cremes und Zäpfchen können vor allem bei leichten Beschwerden eingesetzt werden, um Symptome wie Juckreiz, Brennen oder Schmerzen vorübergehend zu lindern. Die Präparate wirken dabei je nach enthaltenem Wirkstoff unterschiedlich.

Hamamelis (Zaubernuss)
Hamamelis wird traditionell zur Linderung leichter Beschwerden im Analbereich eingesetzt. Präparate mit Hamamelis können insbesondere bei Juckreiz, Brennen und Hautreizungen angewendet werden.

Produkte mit Hamamelis:

Lidocain
Lidocain ist ein örtlich wirkendes Betäubungsmittel. Präparate mit Lidocain können Schmerzen, Brennen und Juckreiz im behandelten Bereich vorübergehend lindern.

Präparate mit Lidocain:

Pflanzliche Wirkstoffkombinationen
Einige Präparate enthalten Kombinationen verschiedener pflanzlicher Extrakte, beispielsweise aus Zaubernuss, Rosskastanie und Eichenrinde. Sie werden zur Linderung von Beschwerden im Analbereich eingesetzt.

Quinisocain
Quinisocain ist ein örtlich wirkender Wirkstoff, der zur Linderung von Juckreiz und leichten bis mittelstarken Schmerzen im Analbereich eingesetzt wird.

Bei der Anwendung von Salben, Cremes oder Zäpfchen sollten die Angaben in der jeweiligen Packungsbeilage beachtet werden. Wenn die Beschwerden nicht abklingen, wiederkehren oder sich verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Ambulante Verfahren

Wenn Maßnahmen wie eine Anpassung der Ernährung und des Stuhlverhaltens nicht ausreichen, können bei bestimmten Hämorrhoiden ambulante Verfahren infrage kommen. Sie werden meist ohne längeren Krankenhausaufenthalt durchgeführt.

Verödung (Sklerosierung): Dabei wird ein Wirkstoff in das Gewebe um die Hämorrhoiden gespritzt. Das Gewebe vernarbt, wodurch sich die Hämorrhoiden zurückbilden können.
Gummibandligatur: Dabei wird ein kleines Gummiband über die vergrößerte Hämorrhoide gelegt. Die Blutversorgung wird unterbrochen, sodass das abgebundene Gewebe nach einiger Zeit abstirbt und abfällt.

Welche Methode geeignet ist, hängt unter anderem vom Schweregrad und der Ausprägung des Hämorrhoidalleidens ab.

Operative Verfahren

Eine Operation kommt vor allem bei stärker ausgeprägten Hämorrhoiden infrage, insbesondere wenn andere Behandlungen nicht ausreichend helfen oder die Hämorrhoiden dauerhaft vorgefallen sind. Welche Behandlung geeignet ist, hängt vom Schweregrad, den Beschwerden und dem individuellen Befund ab.

Bei einer Hämorrhoidektomie werden vergrößerte Hämorrhoiden operativ entfernt. Zu den etablierten Verfahren gehört beispielsweise die Operation nach Milligan-Morgan. Je nach Befund kommen auch andere operative Verfahren infrage.

Welche Operationsmethode gewählt wird, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt gemeinsam mit der Patientin oder dem Patienten. Dabei werden unter anderem die Erfolgsaussichten, mögliche Komplikationen und die Belastung durch den Eingriff berücksichtigt.

Was kann ich selbst gegen die Beschwerden tun?

Bei leichten Beschwerden können einige einfache Maßnahmen dabei helfen, die Symptome zu lindern.

Hämorrhoiden in der Schwangerschaft

Hämorrhoidalleiden können während der Schwangerschaft auftreten oder bestehende Beschwerden können sich verstärken. Dazu tragen unter anderem hormonelle Veränderungen, Verstopfung und starkes Pressen beim Stuhlgang sowie der zunehmende Druck der wachsenden Gebärmutter auf den Beckenbereich bei.

Beschwerden wie Juckreiz, Brennen, Blutungen oder ein Druckgefühl können während der Schwangerschaft besonders belastend sein. Häufig bessern sich die Beschwerden nach der Geburt wieder. Bestehen die Beschwerden jedoch weiterhin oder sind sie stark ausgeprägt, sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen.

Auch in der Schwangerschaft können zunächst Maßnahmen wie eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichend Flüssigkeit und regelmäßige Bewegung dazu beitragen, Verstopfung und starkes Pressen zu vermeiden. Bei der Anwendung von Salben, Cremes oder anderen Arzneimitteln sollte insbesondere während der Schwangerschaft vorher ärztlicher oder pharmazeutischer Rat eingeholt werden.

Hämorrhoiden vorbeugen

Einige Maßnahmen können dazu beitragen, Verstopfung und starkes Pressen beim Stuhlgang zu vermeiden und damit Beschwerden durch Hämorrhoiden vorzubeugen.


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über unsere Seite direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.


Quellen

1https://gesund.bund.de/haemorrhoiden (Link zuletzt aufgerufen am 22.09.2026, 09:14 Uhr)
https://www.gesundheitsinformation.de
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38294832/


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