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Hilfe bei Erkältungen

Auch, wenn eine Erkältung in der Regel nicht gefährlich ist, kann sie doch sehr belastend sein. Heiserkeit, Husten, Schnupfen und die allgemeine Abgeschlagenheit versetzen den Menschen meist in eine Zwangspause. Mit Behandlung dauert eine Erkältung sieben Tage, ohne eine Woche, so die bekannte Redensart.

Die Virus-Erkrankung, die mitunter eine bakterielle Beteiligung haben kann, tritt meist in der kalten Jahreszeit auf und die Erreger sind so vielfältig, dass eine gezielte Impfung nicht möglich ist. Auch Medikamente bekämpfen die Ursachen eines grippalen Infekts nicht, können aber eine Linderung der Symptome bewirken. In Verbindung mit einer Erkältung können folgende Symptome auftreten:

  1. Fieber
  2. Gliederschmerzen
  3. Grippaler Infekt
  4. Halsschmerzen
  5. Heiserkeit
  6. Husten & Bronchitis
  7. Schnupfen

Darüber hinaus können einige Präparate das Immunsystem stärken und somit die eigenen Abwehrkräfte ankurbeln:

    Immunsystem stärken

Fieber

Fieber ist meist ein Symptom, das anzeigt, dass der Körper gegen einen Eindringling vorgeht. Daher tritt es auch häufig bei Infekten auf. Da Fieber eine natürliche Reaktion des Körpers auf Eindringlinge ist, sollte es nicht sofort gesenkt werden. Jedoch kann das Fieber soweit ansteigen, dass es gefährlich wird. In jedem Fall sollte Fieber als Krankheitssymptom ernst genommen werden. Vermehrte Flüssigkeitsaufnahme und Ruhe sind die ersten Maßnahmen, die man treffen sollte.

Ab wann wird Fieber gefährlich?

Wenn die Temperatur unter den Achseln gemessen wird, teilt man Fieber wie folgt ein:

Spätestens bei hohem Fieber sollten Gegenmaßnahmen ergriffen und gegebenenfalls ein Arzt aufgesucht werden.

Weiterführende Informationen lesen Sie im passenden Ratgeber: zum Fieber-Ratgeber.

Gliederschmerzen

Im Zuge einer Erkältung kann es neben Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber auch zu Gliederschmerzen kommen. Durch die Virus-Erkrankung gehen die Abwehrkräfte gegen Erreger vor. Bei diesem Prozess werden Botenstoffe, die sogenannten Prostaglandine, freigesetzt, die die Schmerzempfindlichkeit erhöhen. In der Folge kann es zu Schmerzen in Armen und Beinen kommen. Mit Abklingen der Erkältung sollten diese Schmerzen auch nachlassen. Reguläre Schmerzmittel können aber eingesetzt werden, um symptomatisch gegen die Schmerzen vorzugehen, wenn sie als sehr schlimm empfunden werden.

Grippaler Infekt

Anders als bei der echten Grippe, die durch Influenzaviren verursacht wird und einen schweren Krankheitsverlauf haben kann, sind grippale Infekte in der Regel harmlos und klingen von alleine ab. Ein grippaler Infekt ist eine Erkältung. Hierzu gehören die typischen Symptome wie Halsschmerzen, Schnupfen und Husten. Einige Medikamente und Hausmittel können die Symptome lindern, aber den Heilungsprozess nicht beschleunigen. Die eigenen Abwehrkräfte sind gefragt, um gegen den Erreger vorzugehen. Ausreichend Flüssigkeit, Ruhe und genügend Schlaf sind die besten Voraussetzungen, um sich schnell von einer Erkältung zu erholen.

Halsschmerzen

Halsschmerzen ist eines der häufigsten Symptome einer Erkältung. Kalte Zugluft führt schnell zu den schmerzenden Beschwerden im Hals. Eine Infektion mit Viren und/oder Bakterien führt meist zu Schwellungen und Entzündungsprozessen. Warmer Tee, Lutschtabletten und wohltuende Halswickel können neben Medikamenten helfen, die Beschwerden zu lindern.

Heiserkeit

Heiserkeit muss nicht unbedingt ein Symptom von überbeanspruchten Stimmbändern sein, sondern tritt häufig auch als Symptom bei Erkältungen auf. Der Sprechverlust ist unangenehm und kann mit Medikamenten und Hausmitteln behandelt werden. Zur Schonung der Stimmbänder gilt bei Heiserkeit, ganz gleich welcher Ursache, aber absolutes Sprechverbot. Inhalieren mit Salzwasser oder mit bestimmten ätherischen Ölen kann genauso Linderung verschaffen, wie Quark-Wickel und Lutschtabletten.

Weiterführende Informationen lesen Sie im passenden Ratgeber: zum Heiserkeit-Ratgeber.

Husten & Bronchitis

Erkältungen können neben Schnupfen und Heiserkeit auch zu Husten führen. Damit die Therapie richtig anschlagen kann, muss zunächst geklärt werden, um welche Art Husten es sich handelt: trockener Reizhusten oder produktiver Husten mit Auswurf. Bei einer Erkältung treten meist beide Hustenformen in Phasen auf. Zunächst leiden Patienten an einem trockenen Reizhusten, der nach wenigen Tagen in verschleimten Husten übergeht. In der Abheilungsphase tritt meist nochmals ein trockener Husten auf. Beim produktiven Husten mit Auswurf müssen die Atemwege befreit werden. Schleimlöser können für Abhilfe sorgen, sie erleichtern das Abhusten und befreien die Bronchien vom zähen Schleim. Beim Reizhusten, der sehr schmerzhaft ist und meist mit harten, bellenden Geräuschen einhergeht, ist der Einsatz von hustenstillenden Mitteln angebracht.

Weiterführende Informationen lesen Sie im passenden Ratgeber: zum Husten-Ratgeber.

Schnupfen

Kaum etwas ist störender als eine ständig laufende Nase und wiederholtes Niesen bei einer Erkältung. Bestimmte Präparate und Maßnahmen können jedoch rasch Abhilfe bei Schnupfen schaffen. Neben Nasensprays und -tropfen bietet sich eine Nasendusche oder -spülung mit Salzwasser an. Darüber hinaus empfehlen sich Dampfbäder und warme Tees mit Heilkräutern, damit man wieder durchatmen kann.

Weiterführende Informationen lesen Sie im passenden Ratgeber: zum Schnupfen-Ratgeber.

Immunsystem stärken

Am besten beugt man rechtzeitig zu Beginn der kalten Jahreszeit vor, um überhaupt gar nicht erst krank zu werden. Beachten Sie die Witterungsbedingungen und achten Sie auf angemessene, warme Kleidung. Vermeiden Sie kalte Zugluft. Daneben können Sie Ihr Immunsystem mit einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung unterstützen. Regelmäßige Bewegung und Sport regen das Herz-Kreislauf-System an und erhöhen Ihre Widerstandsfähigkeit gegen Krankheitserreger. Achten Sie außerdem auf ausreichend Schlaf und genügend Ruhephasen. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel können besonders in der kalten Jahreszeit den Mehrbedarf an Vitaminen und Mineralstoffen ausgleichen.

Weiterführende Informationen lesen Sie im passenden Ratgeber: zum Immunsystem-Ratgeber.

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