Cholesterin senken und Herzkrankheiten vorbeugen
Aktualisiert am 24.09.26
Erhöhte Cholesterinwerte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Wie hoch das persönliche Risiko ist, hängt jedoch nicht allein vom Cholesterinwert ab. Auch Faktoren wie Blutdruck, Rauchen, Diabetes, Alter und bereits bestehende Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle.1 Das Gute ist: Sie können selbst einiges für Ihre Cholesterinwerte und die Gesundheit von Herz und Gefäßen tun. Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und der Verzicht auf das Rauchen können dazu beitragen, das Herz-Kreislauf-Risiko zu senken. Je nach persönlichem Risiko können zusätzlich Medikamente sinnvoll sein.2
Wie Cholesterinwerte entstehen, welche Werte wichtig sind und was Sie selbst tun können, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Cholesterin - lebenswichtig und doch gefährlich?
- Ursachen und Risikofaktoren
- Symptome erhöhter Cholesterinwerte
- Diagnose
- Erhöhte Cholesterinwerte behandeln
- Erhöhten Cholesterinwerten vorbeugen
- Studien und Erkenntnisse
Cholesterin - lebenswichtig und doch gefährlich?
Bei der Beurteilung der Cholesterinwerte werden vor allem Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin betrachtet. Sie geben zusammen mit weiteren Faktoren Hinweise auf das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko.
Da Cholesterin nicht wasserlöslich ist, wird es im Blut mithilfe von Eiweiß-Fett-Partikeln, den sogenannten Lipoproteinen, transportiert. Zu ihnen gehören unter anderem LDL und HDL. LDL transportiert Cholesterin von der Leber in den Körper, wo es für verschiedene Aufgaben benötigt wird.
Gutes und schlechtes Cholesterin
Umgangssprachlich wird LDL-Cholesterin häufig als „schlechtes“ Cholesterin und HDL-Cholesterin als „gutes“ Cholesterin bezeichnet. Ein dauerhaft erhöhter LDL-Cholesterinspiegel kann dazu beitragen, dass sich Cholesterin in den Gefäßwänden ablagert. Dadurch kann die Entstehung von Arteriosklerose begünstigt werden und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigen.
HDL transportiert überschüssiges Cholesterin aus dem Gewebe und dem Blut zurück zur Leber, wo es weiterverarbeitet und über die Gallenflüssigkeit ausgeschieden werden kann. Die Bedeutung des HDL-Cholesterins für das Herz-Kreislauf-Risiko ist jedoch komplexer, als die Bezeichnung „gutes Cholesterin“ vermuten lässt. Ein hoher HDL-Wert allein gilt heute nicht als zuverlässiger Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Erhöhte Cholesterinwerte - zwei Formen der Erkrankung
Erhöhte Cholesterinwerte (Hypercholesterinämie) können unterschiedliche Ursachen haben. Dabei wird zwischen einer primären und einer sekundären Hypercholesterinämie unterschieden.
- Primäre Hypercholesterinämie: Sie ist meist genetisch bedingt und kann vererbt werden. Eine besondere Form ist die familiäre Hypercholesterinämie. Dabei können Veränderungen in Genen dazu führen, dass LDL-Cholesterin nicht ausreichend aus dem Blut aufgenommen wird. Ist nur ein Elternteil von einer entsprechenden Genveränderung betroffen, spricht man von einer heterozygoten familiären Hypercholesterinämie. Sind beide Elternteile betroffen, liegt eine homozygote Form vor.
- Sekundäre Hypercholesterinämie: Hier entstehen die erhöhten Cholesterinwerte als Folge anderer Erkrankungen, bestimmter Lebensgewohnheiten oder der Einnahme bestimmter Medikamente. In diesen Fällen ist es wichtig, mögliche zugrunde liegende Ursachen zu erkennen und gegebenenfalls zu behandeln.
Ursachen und Risikofaktoren
Für die verschiedenen Formen der Cholesterinerhöhung gibt es auch vielfältige Ursachen. Diese können sich teilweise gegenseitig verstärken und zusammen mit zusätzlichen Risikofaktoren die Gefahr erhöhen, an Arteriosklerose und ihren Folgen zu erkranken.
Bei der primären Form sind neben den schon erwähnten Veränderungen der LDL-Rezeptoren auch andere genetische Veränderungen als Ursachen bekannt.
Bei der sekundären Form kommen:
- Bewegungsmangel
- ungünstige Ernährung
- Übergewicht
teilweise kombiniert, neben den speziellen Grunderkrankungen als mögliche Ursachen für zu hohe Cholesterinwerte infrage.
Krankheiten und Medikamente als mögliche Auslöser
Weitere Ursachen für eine sekundäre Hypercholesterinämie können auch Krankheiten sein. Hierzu zählen zum Beispiel:
- Diabetes (Zuckerkrankheit)
- Leber- und Nierenerkrankungen
- Schilddrüsenunterfunktion
Teilweise sind auch Medikamente für die Erhöhung des Cholesterinspiegels verantwortlich. So zum Beispiel:
- Betablocker gegen schnellen Herzschlag und hohen Blutdruck
- Diuretika zum Wasser-Ausschwemmen bei Herzkrankheit
- hormonelle Verhütungsmittel
- Kortisonpräparate
Deshalb sollten Patienten ihre Haus- und Fachärzte immer genau über die jeweils vom anderen Arzt verordneten Medikamente informieren. So können mögliche Zusammenhänge zwischen Medikamenten und erhöhten Cholesterinwerten erkannt und gegebenenfalls geeignete Anpassungen vorgenommen werden.
Symptome erhöhter Cholesterinwerte
Erhöhte Cholesterinwerte verursachen normalerweise keine Beschwerden und werden deshalb häufig zufällig bei einer Blutuntersuchung festgestellt. Beschwerden treten meist erst auf, wenn sich infolge dauerhaft erhöhter Werte Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickelt haben.
Bei sehr hohen, erblich bedingten Cholesterinwerten können sich jedoch sichtbare Cholesterinablagerungen bilden. Dazu gehören:
- Xanthome: gelbliche Erhebungen oder Knötchen an den Sehnen, zum Beispiel an der Achillessehne oder an den Händen
- Xanthelasmen: gelbliche Ablagerungen an den Augenlidern
- Arcus lipoides corneae: ein heller Ring am Rand der Iris
Solche Ablagerungen treten vor allem bei schweren Formen der familiären Hypercholesterinämie auf und können bereits im Kindesalter sichtbar werden. Viele Menschen mit familiärer Hypercholesterinämie haben jedoch keine sichtbaren Beschwerden.
Mögliche Folgen langfristig erhöhter Cholesterinwerte
Erhöhte LDL-Cholesterinwerte können über längere Zeit die Entstehung von Arteriosklerose begünstigen. Dadurch steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie:
- Durchblutungsstörungen
- koronare Herzkrankheit
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
Diagnose durch Messung
Um eine Fettstoffwechselstörung wie eine Hypercholesterinämie festzustellen, werden die Werte von Gesamtcholesterin, LDL- und HDL-Cholesterin sowie der Triglyzeride bestimmt. Für die Beurteilung des persönlichen Herz-Kreislauf-Risikos werden diese Werte zusammen mit weiteren Faktoren betrachtet.
Außerdem gehört eine sorgfältige Anamnese dazu, um mögliche familiäre beziehungsweise genetische Faktoren und andere Ursachen für erhöhte Cholesterinwerte zu berücksichtigen.
Zur Bestimmung der Blutfette wird in der Regel Blut aus einer Armvene entnommen. Für die Messung von Cholesterin ist es grundsätzlich nicht erforderlich, nüchtern zu sein. Da bei einer Blutuntersuchung häufig noch andere Werte bestimmt werden, kann die Ärztin oder der Arzt dennoch eine Nüchternblutentnahme empfehlen. In diesem Fall sollte in den Stunden vor der Blutabnahme nichts gegessen und nur Wasser getrunken werden.
Für die Beurteilung der Cholesterinwerte gibt es nicht den einen Grenzwert, ab dem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen plötzlich ansteigt. Grundsätzlich gilt: Je höher insbesondere das LDL-Cholesterin ist, desto höher ist das Risiko. Welche Werte als günstig oder behandlungsbedürftig gelten, hängt unter anderem vom persönlichen Herz-Kreislauf-Risiko ab.
Bei der Einordnung werden unter anderem folgende Werte betrachtet:
- Gesamtcholesterin: gibt an, wie viel Cholesterin sich insgesamt im Blut befindet.
- LDL-Cholesterin: ist für die Beurteilung des Herz-Kreislauf-Risikos besonders wichtig.
- HDL-Cholesterin: wird ebenfalls bestimmt, spielt bei der heutigen Risikobewertung aber eine weniger eindeutige Rolle als früher angenommen.
- Triglyzeride: gehören ebenfalls zu den Blutfetten und können das Herz-Kreislauf-Risiko beeinflussen.
Für die individuelle Beurteilung werden die Cholesterinwerte gemeinsam mit weiteren Risikofaktoren wie Alter, Blutdruck, Diabetes, Rauchen und bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen betrachtet.
Bei bestimmten familiären Risiken kann zusätzlich der Wert für Lipoprotein(a) (Lp(a)) bestimmt werden. Lp(a) ist ein überwiegend erblich bestimmter Blutfettwert und kann das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhen.
Erhöhte Cholesterinwerte behandeln
Grundsätzlich gehören Änderungen der Ess- und Lebensgewohnheiten zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte. Dazu zählen eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, der Verzicht auf das Rauchen und, falls nötig, eine Gewichtsreduzierung. Ob zusätzlich eine medikamentöse Therapie erforderlich ist, hängt von der individuellen Beurteilung des Herz-Kreislauf-Gesamtrisikos ab. Neben dem Cholesterinwert fließen bestimmte Risikofaktoren in die Beurteilung mit ein. Dazu zählen Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen sowie eine koronare Herzkrankheit oder ein Herzinfarkt in der Vergangenheit. Auch eine familiäre Vorbelastung kann das Risiko erhöhen. Welche LDL-Cholesterinwerte angestrebt werden, hängt von der persönlichen Risikokategorie ab.
Primäre Hypercholesterinämie behandeln
Bei einer primären, insbesondere familiären Hypercholesterinämie sind konsequente Maßnahmen zur Änderung des Lebensstils sinnvoll. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, der Verzicht auf Nikotin und, falls nötig, eine Gewichtsreduzierung. Bei deutlich erhöhten oder genetisch bedingten Cholesterinwerten reichen diese Maßnahmen jedoch häufig nicht aus. Dann kommen zusätzlich Medikamente zum Einsatz.
Statine hemmen die körpereigene Cholesterinproduktion und senken dadurch vor allem das LDL-Cholesterin. Sie sind die am häufigsten eingesetzten und am besten untersuchten Cholesterinsenker.
Ezetimib verringert die Aufnahme von Cholesterin aus dem Darm und kann zusätzlich zu einem Statin oder bei Unverträglichkeit auch allein eingesetzt werden.
PCSK9-Hemmer sind weitere wirksame Medikamente zur Senkung des LDL-Cholesterins und kommen insbesondere bei hohem oder sehr hohem Risiko beziehungsweise bei familiärer Hypercholesterinämie infrage.
Bempedoinsäure kann ebenfalls eingesetzt werden, wenn die LDL-Zielwerte mit anderen Medikamenten nicht erreicht werden oder Statine nicht ausreichend vertragen werden.
Fibrate werden vor allem zur Behandlung stark erhöhter Triglyzeridwerte eingesetzt.
Sekundäre Hypercholesterinämie behandeln
Da andere Erkrankungen oder Medikamente eine sekundäre Form der Cholesterinerhöhung auslösen können, steht zunächst die Behandlung der zugrunde liegenden Ursache im Vordergrund.
- Bei hohem Alkoholkonsum können sich die Blutfettwerte durch eine deutliche Einschränkung oder den Verzicht auf Alkohol verbessern.
- Wird eine Schilddrüsenunterfunktion behandelt, können sich dadurch auch erhöhte Cholesterinwerte verbessern.
- Auch eine gute Einstellung eines Diabetes sowie die Behandlung von Leber- oder Nierenerkrankungen können sich günstig auf die Blutfettwerte auswirken.
Führen diese Maßnahmen nicht zu einer ausreichenden Verbesserung der Cholesterinwerte oder besteht unabhängig davon ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko, können zusätzlich cholesterinsenkende Medikamente eingesetzt werden.
Gesunde Ernährung und Bewegung können viel bewirken
Bemühungen, erhöhte LDL-Cholesterinwerte zu senken und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren, sollten mit einer Änderung ungünstiger Lebensgewohnheiten beginnen.
Eine ausgewogene Ernährung mit möglichst wenig gesättigten Fettsäuren, ausreichend Bewegung, ein gesundes Körpergewicht und der Verzicht auf das Rauchen können sich günstig auf die Cholesterinwerte und die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken. Nicht allein der Cholesteringehalt eines Lebensmittels entscheidet über den LDL-Cholesterinspiegel. Auch die Art der enthaltenen Fette spielt eine wichtige Rolle. Deshalb kommt es vor allem darauf an, gesättigte Fettsäuren möglichst häufig durch ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen. Geeignete Fettquellen sind beispielsweise Olivenöl, Rapsöl, Nüsse und Samen. Eine mediterran geprägte Ernährung kann dabei eine gute Orientierung bieten.
Ballaststoffe
Ballaststoffreiche Lebensmittel können ebenfalls dazu beitragen, den LDL-Cholesterinspiegel zu senken. Gute Quellen sind beispielsweise Haferflocken und Haferkleie, Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen und Erbsen sowie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Die DGE empfiehlt Erwachsenen eine tägliche Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 g.
Nahrungsergänzungsmittel können eine ausgewogene Ernährung ergänzen, sollten bei erhöhten Cholesterinwerten aber nicht als Ersatz für eine notwendige Behandlung eingesetzt werden. Für Nahrungsergänzungsmittel ist bislang nicht ausreichend belegt, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.




Wenn Änderungen des Lebensstils und gegebenenfalls Medikamente nicht ausreichen, um das LDL-Cholesterin ausreichend zu senken, können bei bestimmten schweren Formen weitere Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen. Dazu gehört beispielsweise die LDL-Apherese, bei der LDL-Cholesterin mithilfe eines speziellen Verfahrens aus dem Blut entfernt wird. Sie wird vor allem bei schweren Fällen, etwa bestimmten Formen der familiären Hypercholesterinämie, eingesetzt.
Erhöhten Cholesterinwerten vorbeugen
Eine fortgeschrittene Arteriosklerose kann die Gefäße verengen und dadurch die Durchblutung beeinträchtigen. Sind beispielsweise die Herzkranzgefäße betroffen, kann sich eine koronare Herzkrankheit (KHK) entwickeln. Je nach Ausmaß können Beschwerden wie Angina pectoris (Brustenge) auftreten. Auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall kann erhöht sein. Eine gesunde Lebensweise kann dazu beitragen, erhöhten Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.
Folgende Tipps können helfen, erhöhten Cholesterinwerten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen:
- Eine gesunde Lebensweise und regelmäßige Bewegung sollten möglichst früh beginnen.
- Elternhaus und Schule können Kinder dabei unterstützen, ein ausgewogenes Ess- und Trinkverhalten sowie Freude an Bewegung zu entwickeln.
- Auf Alkohol möglichst verzichten oder den Konsum deutlich einschränken und nicht rauchen.
- Fast Food möglichst selten essen.
- Süßigkeiten und Lebensmittel mit einem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren nur in Maßen genießen.
- Zum Würzen frische Kräuter und Gewürze verwenden und mit Salz sparsam umgehen.
- Bewegung in den Alltag integrieren, zum Beispiel häufiger mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen.
Studien und Erkenntnisse
Gutes Cholesterin doch nicht immer gut? – Die Bedeutung von HDL
HDL-Cholesterin wird häufig als „gutes“ Cholesterin bezeichnet. Frühere Untersuchungen gingen davon aus, dass ein hoher HDL-Wert grundsätzlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt. Eine 2018 veröffentlichte Studie mit knapp 6.000 Menschen, von denen viele bereits an einer Herzerkrankung litten, stellte diesen einfachen Zusammenhang infrage. Sehr hohe HDL-Werte waren in dieser Untersuchung nicht mit einem geringeren, sondern teilweise mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Ereignisse verbunden. Die Ergebnisse zeigen, dass HDL nicht einfach nach dem Prinzip „je höher, desto besser“ bewertet werden kann. Die Bedeutung des HDL-Wertes für das persönliche Herz-Kreislauf-Risiko ist komplexer und wird heute zusammen mit anderen Risikofaktoren betrachtet.
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Niedrigere Cholesterinwerte durch Walnüsse
In einer randomisierten Studie mit 194 gesunden Erwachsenen im Durchschnittsalter von 63 Jahren wurde untersucht, wie sich der tägliche Verzehr von Walnüssen auf die Blutfettwerte auswirkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzehrten acht Wochen lang täglich 43 g Walnüsse. Im Vergleich zur Kontrollphase sanken unter anderem das LDL-Cholesterin und das Gesamtcholesterin. Das LDL-Cholesterin sank dabei im Durchschnitt um etwa 5 Prozent. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Walnüsse im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung einen günstigen Einfluss auf die Blutfettwerte haben können. Die Studie sagt jedoch nicht aus, dass Walnüsse eine notwendige Behandlung mit Cholesterinsenkern ersetzen können.
Zur Studie.
Quellen
1,2https://www.gesundheitsinformation.de/erhoehte-cholesterinwerte.html (Link zuletzt aufgerufen am 24.09.2026 um 12:27 Uhr)
https://gesund.bund.de/hypercholesterinaemie
https://www.gesundheitsinformation.de/cholesterin.html
https://www.escardio.org/guidelines/clinical-practice-guidelines/all-esc-practice-guidelines/dyslipidaemias/
https://www.mdpi.com/2072-6643/9/10/1097
https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/tag-der-gesunden-ernaehrung-ldl-cholesterin
