Unerfüllter Kinderwunsch - Chancen auf eine Schwangerschaft verbessern
Aktualisiert am 16.02.26
Wie schnell eine Schwangerschaft bei Kinderwunsch eintritt, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Neben dem richtigen Zeitpunkt im weiblichen Zyklus spielen auch die körperliche Verfassung beider Partner und der Lebensstil eine Rolle. Eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichender Nährstoffversorgung kann die Voraussetzungen für eine Schwangerschaft unterstützen. Ist ein Jahr später noch keine Schwangerschaft eingetreten, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:
- Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen und Unterstützung
- Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen
- Fruchtbare Tage und Zyklus verstehen
- Das können Paare mit unerfülltem Kinderwunsch tun
- Wichtiges bei der Planung der Schwangerschaft
- Fazit: Den Kinderwunsch bewusst unterstützen
- Studien und Erkenntnisse
Unerfüllter Kinderwunsch: Ursachen und Unterstützung
Unter Kinderwunsch versteht man das allgemeine Bedürfnis eines Paares, Eltern zu werden. Etwa jedes siebte Ehepaar in Deutschland kann diesen Wunsch jedoch nicht sofort erfüllen.1 Das bedeutet: trotz regelmäßig ungeschütztem Geschlechtsverkehr ist die Frau auch nach einem Jahr noch nicht schwanger.
Risikofaktoren und frühe Beratung
Paare mit bekannten gesundheitlichen Risikofaktoren sollten frühzeitig ein Kinderwunschzentrum aufsuchen, zum Beispiel bei:
- Endometriose
- Diabetes
- niedrigem Testosteronspiegel beim Mann
Auch ohne spezielle Risikofaktoren stehen Ärzt:innen und Apotheken für Fragen rund um den Kinderwunsch zur Verfügung, z.B.:
- Zyklusbeobachtung
- Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln
- rezeptfreie Präparate zur Unterstützung der Fruchtbarkeit
Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen
Damit alle Voraussetzungen für eine Schwangerschaft geschaffen sind, sollten folgende Faktoren beachtet werden:
Die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern kann durch verschiedene körperliche, lebensstilbedingte und externe Faktoren beeinflusst werden.
Körperliche Gesundheit
Das Alter spielt eine wichtige Rolle:
- Frauen werden bereits mit einer begrenzten Zahl an Eizellen geboren. Ab etwa 30 Jahren steigt das Risiko für Chromosomenstörungen und Fehlgeburten.2
- Männer können lebenslang Spermien produzieren, aber etwa 40 Jahren nimmt ebenfalls das Risiko für genetische Veränderungen zu. (3)
Weitere Einflüsse:
- Erkrankungen wie Diabetes, Endometriose oder Schilddrüsenfunktionsstörungen
- Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Valproinsäure)
- regelmäßiger Menstruationszyklus wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus
Apotheken und Ärzt:innen können bei Fragen zu gesundheitlichen Risiken, Medikamenten und allgemeinen Maßnahmen zur Förderung der Fruchtbarkeit beraten.
Lebensstil und Mikronährstoffe
Nikotin, Alkohol und andere Drogen können die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft verringern. Deshalb sind Abstinenz, moderate Bewegung, Stressmanagement und eine ausgewogene Ernährung besonders wichtig.
Folsäure: Schon bei Kinderwunsch einnehmen
Folsäurepräparate sollten nicht erst während der Schwangerschaft, sondern bereits bei der Kinderplanung eingenommen werden.
Warum Folsäure wichtig ist:
- Unterstützt alle Zellneubildungs- und Zellteilungsprozesse im Körper
- Ein Mangel kann zu Fehlbildungen des zentralen Nervensystems führen, z.B. Spina bifida (offener Rücken)
- Das Neuralrohr verschließt sich bereits in der vierten Schwangerschaftswoche, in der viele Frauen noch nicht wissen, dass sie schwanger sind
Empfehlung:
- Frauen mit Kinderwunsch sollten mindestens vier Wochen vor der geplanten Schwangerschaft täglich 400 µg Folsäure einnehmen
- Die Einnahme kann bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels fortgesetzt werden
- Auch Männer profitieren von einer ausreichenden Versorgung, da Folsäure die Spermienqualität unterstützen kann
Apotheken bieten Folsäure als Einzelpräparat oder in Kombinationspräparate für Kinderwunschpaare an und beraten zu Dosierung, Einnahmezeitpunkt und passenden Präparaten.





Hinweis: Folsäure erhöht nicht direkt die Chancen auf eine Befruchtung, unterstützt aber die gesunde Entwicklung des Embryos von Anfang an.
Weitere Mikronährstoffe
Neben Folsäure können auch Zink, Omega-3-Fettsäuren und Vitamin?D die Fruchtbarkeit fördern. Eine ausgewogene Ernährung und ggf. gezielte Supplemente unterstützen die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft.
Bewegung, Schlaf und Entspannung
Stress und Schlafmangel können die Fruchtbarkeit beeinträchtigen. Moderate Bewegung, ausreichend Schlaf und Entspannungsmethoden helfen, Körper und Psyche zu stabilisieren.
Umweltfaktoren
Auch externe Einflüsse können die Fruchtbarkeit von Frauen und Männern beeinträchtigen. Dazu zählen unter anderem Umweltgifte, Hitze und körperliche Belastungen. Laut einem Faktenpapier der Europäischen Gesellschaft für humane Reproduktion und Embryologie 4 kann Luftverschmutzung die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen. Die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft können sich demnach verbessern, je weiter Paare von stark befahrenen Straßen entfernt leben.
Praktische Tipps für den Alltag:
- Schadstoffaufnahme reduzieren, z.?B. durch eingeschränkten Gebrauch von Plastikbehältnissen für Essen und Trinken
- locker sitzende, atmungsaktive Kleidung tragen
- heiße Bäder, lange Saunagänge oder Sitzheizungen nur moderat nutzen
Diese Maßnahmen können die Fruchtbarkeit fördern, stellen jedoch keine Garantie für eine Schwangerschaft dar.
Fruchtbare Tage und Zyklus verstehen
Um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen, ist es hilfreich, den eigenen Zyklus und die fruchtbaren Tage zu kennen.
So erkennen Frauen ihre fruchtbaren Tage
Am fruchtbarsten sind Frauen in der Mitte ihres Zyklus – während des Eisprungs. Etwa drei bis fünf Tage vor dem Eisprung sowie der Folgetag gelten als besonders fruchtbar. Spermien können im Körper einer Frau etwa zwei bis fünf Tage überleben, sodass sich in dieser Zeit die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen.
Die fruchtbaren Tage lassen sich berechnen: Frauen zählen vom ersten Tag ihrer letzten Periode aus und rechnen etwa 14 Tage zurück. Zusätzlich können praktische Methoden helfen, den Eisprung genauer zu erkennen:
- Ovulationstests aus der Apotheke – zeigen zuverlässig den Eisprung an.
- Temperaturmessung - die Körpertemperatur kann nach dem Eisprung leicht ansteigen.
- Beobachtung des Zervixschleims – er wird um die Zeit des Eisprungs klar, flüssig und dehnbar.
Fertilitätsmonitore zur Bestimmung der fruchtbaren Tage
Zur genaueren Bestimmung der fruchtbaren Tage können digitale Fertilitätsmonitore eingesetzt werden. Sie messen hormonelle Veränderungen im Urin, insbesondere den Anstieg des luteinisierenden Hormons (LH), das den Eisprung ankündigt.
Solche Geräte können vor allem bei unregelmäßigen Zyklen hilfreich sein. Sie steigern zwar nicht die Fruchtbarkeit selbst, unterstützen jedoch dabei, den optimalen Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr zu erkennen und so die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen.


Sexualleben und fruchtbare Tage
Im sogenannten fruchtbaren Fenster ist die Chance auf eine Schwangerschaft am größten. Paare, die zwei- bis dreimal pro Woche Sex haben, treffen dabei automatisch in der Regel auf mindestens einen fruchtbaren Tag.
Täglicher Geschlechtsverkehr ist zwar möglich, kann aber die Spermienzahl leicht verringern – ähnlich wie längere Enthaltsamkeit. Die Position beim Sex ist medizinisch nicht entscheidend. Viel wichtiger ist, dass sich beide Partner wohl und emotional entspannt fühlen.
Auch das Scheidenmilieu spielt eine Rolle für die Lebensfähigkeit der Spermien. Ein gesundes, natürliches Milieu wird gefördert, wenn Frauen auf folgende Produkte verzichten:
- Intimspülungen
- Duftspray oder stark parfümierte Produkte
- bestimmte Gleitmittel, die das Milieu stören können
Das können Paare mit unerfülltem Kinderwunsch tun
Viele Paare fragen sich, welche Maßnahmen sie selbst ergreifen können und wie Fachleute sie dabei unterstützen können.
So unterstützt Ihre Apotheke Paare bei Kinderwunsch
Apotheken können Paare auf dem Weg zum Kinderwunsch aktiv unterstützen:
- Mikronährstoffe und Präparate:
Apotheken bieten Folsäure und weitere Mikronährstoffe an, die Frauen und Männer in der Kinderwunschphase gezielt unterstützen können. Eine ausgewogene Ernährung deckt oft nicht den gesamten Nährstoffbedarf, den werdende Eltern benötigen. Daher gibt es spezielle Kombinationspräparate sowie einzelne Supplemente für die Kinderwunschzeit.












Ovulationstests:
Mit Ovulationstests aus der Apotheke lässt sich der Eisprung zuverlässig bestimmen. Ähnlich wie bei Schwangerschaftstests uriniert die Frau auf ein Messgerät, das anzeigt, ob sie aktuell fruchtbar ist. So können Paare die fruchtbaren Tage gezielt nutzen.


Apotheken beraten zudem zu Dosierung, Anwendung und Auswahl geeigneter Produkte, um Paare bestmöglich zu unterstützen.
Nahrungsergänzungsmittel in Absprache mit dem Arzt
Um ein Ungleichgewicht zu vermeiden, sollte jeder nur die Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, die tatsächlich benötigt werden. Ihr Arzt kann am besten feststellen, welche Präparate sinnvoll sind – beispielsweise mit Hilfe eines Bluttests, der mögliche Mangelerscheinungen erkennt. Sowohl Frauen als auch Männer profitieren davon, die Einnahme von Vitaminen oder Mineralstoffen vorab mit einer Ärztin oder einem Arzt abzusprechen.
Ein gesunder Lebensstil und gezielte Supplemente können den Kinderwunsch unterstützen. Wenn nach einiger Zeit dennoch keine Schwangerschaft eintritt, ist es ratsam, ärztlichen Rat einzuholen.
Wann ein Arzt helfen kann - und wie
Es ist üblich, dass eine Schwangerschaft bis zu einem Jahr auf sich warten lässt. Ein Arztbesuch kann jedoch sinnvoll sein, wenn nach dieser Zeit noch keine Schwangerschaft eingetreten ist. Bei Frauen über 35 Jahren oder wenn einer der Partner Vorerkrankungen hat, kann der richtige Zeitpunkt bereits nach sechs Monaten sein.
Für die Diagnostik wenden sich Frauen an ihren Gynäkologen, Männer an den Urologen. Beide Partner sollten sich untersuchen lassen, da die Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch sowohl bei der Frau als auch beim Mann liegen können.
Basisdiagnostik der Fruchtbarkeit bei Frau und Mann
Die Basisdiagnostik dient dazu, mögliche Ursachen für einen unerfüllten Kinderwunsch frühzeitig zu erkennen.
Bei Frauen umfasst die Untersuchung:
- Kontrolle der Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter
- Ausschluss von Geschlechtskrankheiten oder Vorerkrankungen wie Endometriose
- Hormonuntersuchungen
- ggf. eine Gebärmutterspiegelung
Bei Männern umfasst die Basisdiagnostik:
- Untersuchung einer Samenprobe auf Anzahl, Beweglichkeit und Form der Spermien (Spermiogramm)
- Hormonuntersuchungen
- Abtastung der Hoden
- Ultraschalluntersuchungen von Hoden, Harnwegen und Prostata
Weiterführende Optionen bei unerfülltem Kinderwunsch
Nach der Basisdiagnostik wird der Arzt zunächst versuchen, die Empfängnisbedingungen gemeinsam mit den Paaren zu verbessern. Dies kann beispielsweise Lebensstilmaßnahmen umfassen oder eine hormonelle Zyklusoptimierung.
Mögliche medizinische Maßnahmen sind:
- Hormonelle Behandlung: Unterstützt die Reifung der Eizellen und kann den Eisprung gezielt auslösen
- Zyklus-Monitoring: Beobachtungen des Paares helfen, den optimalen Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr zu ermitteln
- Künstliche Befruchtung: Wenn andere Maßnahmen nicht erfolgreich sind, kann der Arzt Methoden der assistierten Reproduktion vorschlagen
Diese Schritte werden individuell angepasst und gemeinsam mit beiden Partnern besprochen, um die bestmöglichen Chancen auf eine Schwangerschaft zu schaffen.
Methoden der künstlichen Befruchtung
Bei unerfülltem Kinderwunsch stehen verschiedene medizinische Methoden zur Verfügung:
- In-Vitro-Fertilisation (IVF): Die Eizelle wird außerhalb des Körpers mit dem Spermium des Partners befruchtet.
- Insemination (IUI): Samenzellen werden direkt in die Gebärmutter oder Eileiter eingebracht, z.B. wenn die Spermien die Gebärmutter möglicherweise nicht erreichen können.
- Intracytoplasmische Spermieninjektion (ICSI): Ein einzelnes Spermium wird direkt in die Eizelle injiziert, z.?B. bei niedriger Spermienqualität.
Paare können sich zu diesen Methoden in Kinderwunschkliniken oder spezialisierten Facharztpraxen ausführlich beraten lassen. Apotheken können ergänzend beraten, z.?B. zu unterstützenden Präparaten, Mikronährstoffen oder Zyklusbeobachtung.
So begegnen Sie emotionalen Belastungen auf Ihrem Weg
Stress kann die Fruchtbarkeit beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, dass Paare den Kinderwunsch möglichst angenehm gestalten und auftretende Sorgen offen miteinander besprechen. Ein gutes emotionales Wohlbefinden kann den Weg zur Schwangerschaft unterstützen.
In manchen Fällen kann psychologische Unterstützung hilfreich sein. Viele Paare entscheiden sich außerdem, ihr Umfeld erst nach eingetretener Schwangerschaft über die Kinderplanung zu informieren, um den Druck durch mögliche Nachfragen zu verringern.
Wichtiges bei der Planung einer Schwangerschaft
Vor einer geplanten Schwangerschaft können Paare einige Schritte beachten, um die Chancen zu erhöhen und Risiken zu reduzieren:
Verhütung rechtzeitig absetzen:
Nach Absetzen der Verhütung kann es einige Zeit dauern, bis sich der Zyklus normalisiert. Bei bestimmten Methoden wie der 3-Monats-Spritze kann dies mehrere Monate dauern.- Folsäure einnehmen:
Frauen sollten bereits mindestens vier Wochen vor der Empfängnis täglich Folsäure einnehmen, um die gesunde Entwicklung des Embryos zu unterstützen. Apotheken beraten zu geeigneten Präparaten. Impfschutz überprüfen:
Besonders wichtig ist der Schutz gegen Röteln. Ein fehlender Impfschutz kann in der Schwangerschaft zu ernsthaften Schädigungen beim Ungeborenen führen. Ärztliche Beratung ist hier unerlässlich.Zahngesundheit kontrollieren:
Parodontitis kann das Risiko für Frühgeburten erhöhen. Größere Zahnbehandlungen sollten vor der Schwangerschaft abgeschlossen sein. Amalgamfüllungen sollten nicht während der Kinderplanung oder Schwangerschaft entfernt werden, um eine Quecksilberbelastung zu vermeiden.
Hinweis: Auch wenn alle Faktoren berücksichtigt werden, garantiert dies keine sofortige Schwangerschaft. Es ist normal, dass es bis zu zwei Jahre dauern kann, bis eine Schwangerschaft eintritt. Bleibt eine Schwangerschaft nach dieser Zeit aus, kann ärztliche Beratung in einer Kinderwunschpraxis oder Klinik sinnvoll sein.
Fazit: Den Kinderwunsch bewusst unterstützen
Ein unerfüllter Kinderwunsch kann viele Ursachen haben – sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Die Chancen auf eine Schwangerschaft lassen sich jedoch durch gezielte Maßnahmen verbessern:
- Gesunder Lebensstil: Ausgewogene Ernährung, moderate Bewegung, Stressmanagement und Verzicht auf Nikotin oder übermäßigen Alkohol können die Fruchtbarkeit unterstützen.
- Zyklusbeobachtung: Das Wissen um die fruchtbaren Tage hilft, die Empfängnischancen zu erhöhen. Ovulationstests oder Zyklus-Tools aus der Apotheke können hierbei hilfreich sein.
- Ärztliche Diagnostik: Ärzt:innen können Ursachen abklären, Mängel erkennen und, wenn nötig, medizinische Therapien oder künstliche Befruchtungsmethoden empfehlen.
- Apothekenberatung: Apotheken bieten Mikronährstoffe, Präparate und praktische Unterstützung, um Paare während der Kinderwunschphase zu begleiten.
Jeder Schritt auf dem Weg zum Wunschkind – von der gesunden Lebensweise über gezielte Diagnostik bis zur unterstützenden Beratung – kann Klarheit, Sicherheit und Selbstvertrauen geben. Nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen Ärzte und Apotheken bieten, um Ihren Kinderwunsch bewusst und gut begleitet zu verfolgen.
1https://www.uni-muenster.de/news/view.php?cmdid=13076 (Link zuletzt aufgerufen am 16.02.2026)
2,3https://www.familienplanung.de/kinderwunsch/warten-auf-die-schwangerschaft/rolle-des-alters/ (Link zuletzt aufgerufen am 16.02.2026)
4https://www.dg-andrologie.de/aktuelles/detail/36-jahrestagung-der-deutschen-gesellschaft-fuer-andrologie-1.html (Link zuletzt aufgerufen am 16.02.2026)
https://www.wunschkind.at/blog/vitamine-und-nahrungsergaenzungsmittel-bei-kinderwunsch
https://ivf-muenchen.de/kinderwunsch-therapie/
https://www.dkv.com/gesundheit-themenwelt-familie-schwanger-werden-das-sollten-sie-beachten.html
https://www.familienplanung.de/kinderwunsch/
https://www.orthomol.com/de-de/lebenswelten/kinderwunsch/
https://schwanger-mit-dir.de/kinderwunsch/
https://www.bfr.bund.de/cm/350/schwanger-werden-aber-nicht-ohne-folsaeure.pdf
Studien und Erkenntnisse
Kinderwunsch-Medizin: Mediterrane Diät steigert Chance auf erfolgreiche Schwangerschaft
Bei unerfülltem Kinderwunsch kann eine in-vitro Fertilisation (IVF, "Befruchtung im Reagenzglas") in Anspruch genommen werden. Eine Eizelle auf diese Weise zu befruchten, gelingt im Rahmen der modernen Medizin sehr gut - Probleme entstehen allerdings dann, wenn die befruchtete Eizelle sich in die Gebärmutter der Frau einnisten soll. Sollte die Einnistung geklappt haben, passiert es nicht selten, dass die Frau das Kind verliert. In der Studie wurde untersucht, inwieweit das Essverhalten die Chance auf ein lebendiges, gesundes Kind verbessert. Dazu wurden 244 nicht-übergewichtige Frauen zwischen 22 und 41 Jahren, die eine IVF durchführen ließen, befragt. Anhand des MedDietScores wurde beurteilt, in welchem Ausmaß die Frauen einer mediterranen Diät folgten. Frauen mit einem hohen Score, die sich also sehr stark an einer mediterranen Diät orientierten, hatten eine deutlich bessere Chance darauf, dass die Einnistung gelingt und dass sie ein lebendiges Kind gebären. Bei etwa der Hälfte trat nämlich nach der IVF eine Schwangerschaft ein, während es bei Frauen, die kaum einer mediterranen Diät folgten, nur 29,1 % waren. Eine erfolgreich ausgetragene Schwangerschaft war bei 48,8 % der Frauen mit mediterraner Diät zu beobachten, bei den Frauen ohne mediterrane Diät waren es nur 26,6 %. Diese Ergebnisse führen vor Augen, dass kleine Änderungen im Lebensstil die Fruchtbarkeit deutlich beeinflussen können. Hier geht´s zur Studie.
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