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Karpaltunnelsyndrom

Durch falsche Sitz- oder Schlafhaltungen und manueller Überbelastung kann es zu Taubheitsgefühlen in den Händen kommen.

Dieses Missempfinden, meist verbunden mit leichtem Kribbeln oder Stechen, wird jeder kennen. Treten diese Missempfindungen jedoch jede Nacht und später auch am Tag auf und schmerzt darüber hinaus der Bereich des unteren Handgelenkes, könnte ein fortgeschrittenes Karpaltunnelsyndrom die Ursache sein.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Ursachen
  2. Was ist das Karpaltunnelsyndrom?
  3. Risikofaktoren
  4. Symptome
  5. Diagnose
  6. Therapie und Behandlung

Häufigkeit und Geschlechterverteilung

Vom Karpaltunnelsyndrom sind Frauen etwa sechsmal häufiger betroffen als Männer. Dieser Geschlechterunterschied resultiert vor allem aus den Ursachen des Karpaltunnelsyndroms, denn hormonelle Schwankungen, Schwangerschaften und konstitutionelle Engen, wie sie bei Frauen häufiger auftreten, können das Kompressionssyndrom auslösen. Insgesamt leiden in Deutschland jährlich etwa 3,5 Prozent der Frauen und 0,5 Prozent der Männer an einem Karpaltunnelsyndrom, kurz KTS. Damit ist das KTS das häufigste Kompressionssyndrom der Hand.

Was ist das Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein Kompressionssyndrom, bei dem zu starker Druck auf den Nervus medianus, als den großen Mittelarmnerv, ausgeübt wird. Dieser Druck kann entstehen, weil im teils verknöcherten Gewebetunnel im unteren Handgelenk, dem sogenannten Karpaltunnel, eine Enge entstanden ist. Das Karpaldach, ein zähes und dickes Bindegewebeband, welches den Karpaltunnel überspannt, trägt durch Kompression von oben ebenfalls dazu bei, dass der sensible Mittelarmnerv gequetscht wird. Im Verlaufe der Erkrankung können Betroffene durch die anhaltende Taubheit des Daumens und der ersten beiden Finger ihren Tastsinn und Greifreflex gänzlich verlieren, im Spätstadium kommt es außerdem zum Schwund der Daumenballenmuskulatur.

Verwechslung mit anderen Erkrankungen

Obwohl sich das Karpaltunnelsyndrom durch eindeutige Charakteristika auszeichnet, kommt es in der Praxis häufiger zu Fehldiagnosen und Verwechslungen.

Häufigste Fehldiagnose: Sehnenscheidenentzündung

Zu den häufigsten Fehlbefunden gehört die Sehnenscheidenentzündung. Diese kann zwar die Entstehung eines KTS begünstigen, ist jedoch ein völlig anderes Krankheitsbild.

Bei abweichenden Beschwerdebildern, etwa bei ausstrahlenden Schmerzen in die Finger- und Armgelenke, besteht zudem Verwechslungsgefahr mit rheumatischen Grunderkrankungen. Umso wichtiger ist eine gründliche Diagnostik, die neben der ausführlichen Patientenanamnese auch Untersuchungen wie etwa die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit beinhalten sollte. Nur auf diese Weise kann das Karpaltunnelsyndrom zweifelsfrei festgestellt und anschließend entsprechend therapiert werden.

Ursachen

Welche Auslöser gibt es für ein Karpaltunnelsyndrom?

In vielen Fällen entsteht das Karpaltunnelsyndrom ohne einen Auslöser, oder zumindest ohne eine offensichtliche Ursache. Vor allem Frauen leiden häufig unter einem Karpaltunnelsyndrom, ohne dass eine konkrete Ursache zu nennen ist. Angenommen wird in diesen Fällen eine konstitutionelle Enge, also eine erbliche oder physikalische Enge des Karpaltunnels. Ursächlich hierfür können beispielsweise zu schmale Handgelenke sein, aber auch zu viel umgebendes Fettgewebe, welches den Außendruck auf den Karpalkanal verstärkt. In den restlichen Krankheitsfällen liegen dem Karpaltunnelsyndrom meist folgende Ursachen zugrunde:

Obgleich jede einzelne dieser Ursachen das Karpaltunnelsyndrom auslösen kann, findet sich doch zumeist eine Kombination mehrerer Faktoren, die das Karpaltunnelsyndrom entstehen lassen. Das Kompressionssyndrom entsteht darüber hinaus meist nicht akut, sondern schleichend, beispielsweise über Jahre hinweg durch physikalische Überlastung der Arbeitshand. Mittlerweile gilt als erwiesen, dass ein kontinuierliches Beugen und Strecken der Hand zu einem Karpaltunnelsyndrom führen kann, da jede entgegengesetzte Bewegung eine vorübergehende Enge auslöst, die im Resultat zur dauerhaften Enge werden kann. Betroffen sind hiervon vorwiegend Frauen, die im Büro mit Computer und Maus arbeiten.

Vorbestehende Grunderkrankungen begünstigen das Karpaltunnelsyndrom

Grunderkrankungen wie Fettleibigkeit, Schilddrüsendysfunktionen, Diabetes mellitus und Bluthochdruck können die Entstehung eines Karpaltunnelsyndroms begünstigen. Nicht selten kann auch ein Zusammenspiel dieser Grunderkrankungen als Ursache ausgemacht werden. Gerade Bluthochdruck oder die fehlerhafte Hormonausschüttung bei Schilddrüsenunterfunktionen wirken sich nachteilig auf die Flexibilität des Karpaltunnels aus, Engen können so schneller entstehen.

Risikofaktoren 

Die Risikofaktoren für ein Karpaltunnelsyndrom finden sich im Wesentlichen in den Ursachen wieder. Darüber hinaus gibt es weitere Faktoren, zu denen vor allem die Schwangerschaft gehört. Bedingt durch die hormonellen Veränderungen im Körper einer schwangeren Frau und durch vermehrte Wassereinlagerungen gegen Ende der Schwangerschaft kommt es bis zu sechsmal häufiger zu einem Karpaltunnelsyndrom. Weiterhin sind Arbeitnehmer aus der Metallbranche etwa dreimal so oft betroffen, da die tägliche Arbeit die Hände mechanisch überlastet. Das Karpaltunnelsyndrom tritt zudem meist beidseitig auf, vor allem bei mechanischer Überlastung, wobei die Symptome der Arbeitshand meist überwiegen.

Ein erhöhtes Erkrankungsrisiko weisen außerdem folgende Berufsgruppen auf:

Wiederholende Bewegungen als Risikofaktor

Das Risiko, an einem Karpaltunnelsyndrom zu erkranken, steigt durch repetitive Bewegungsmuster, also durch Bewegungen der Hand, die ständig wiederholt werden. Aus diesem Grund zählt das Karpaltunnelsyndrom mittlerweile zu den Berufskrankheiten. Sich ständig wiederholende Handarbeit, die das Strecken und Beugen der Handgelenke im Wechsel erforderlich macht, kann das Karpaltunnelsyndrom ebenso begünstigen wie ein erhöhter Kraftaufwand, etwa beim Greifen und Halten schwerer Geräte. Auch Vibrationen und Schwingungen, etwa beim Arbeiten mit Sägen und Bohrern, wirken sich nachteilig auf den Karpalkanal aus.

Symptome

Woran lässt sich ein Karpaltunnelsyndrom erkennen?

Das Karpaltunnelsyndrom äußert sich zunächst durch unspezifische Symptome. Zu Beginn der Krankheit, wenn die Kompression des Nervus medianus noch nicht sehr weit fortgeschritten ist, treten vor allem nächtliche Taubheitsgefühle auf, die unmittelbar nach dem Aufstehen wieder verschwinden. In diesem Stadium denkt kaum jemand an ein Karpaltunnelsyndrom. Erst im Verlauf der Erkrankung, bei wachsendem Druck auf den großen Mittelarmnerv, häufen sich die Symptome. Bei einem vorliegenden Karpaltunnelsyndrom finden sich Beschwerden in unterschiedlicher Ausprägung und Intensität, man unterscheidet sie daher in Erstbeschwerden, Kernsymptome und motorisch-sensitive Symptome.

Erstbeschwerden:

Kernsymptome:

Motorisch-sensitive Symptome:

Sofern das Karpaltunnelsyndrom außerdem von entzündlichen Prozessen im Bereich des Handgelenks begleitet wird, kann es darüber hinaus zu Symptomen einer typischen Infektion kommen. Dazu gehören vor allem ein vermindertes Allgemeinbefinden, Leistungs- und Antriebsschwäche sowie erkältungsähnliche Symptome. Diese Beschwerden treten im Zusammenhang mit einem Karpaltunnelsyndrom jedoch äußerst selten auf.

Diagnose

Welche Untersuchungen müssen erfolgen?

Die Diagnostik auf das Vorliegen eines Karpaltunnelsyndroms umfasst mehrere Teile und wird dann veranlasst, wenn das Beschwerdebild und die Patientenanamnese eindeutig sind. Die Diagnose kann von einem Handchirurgen gestellt werden, wobei auch klassische Chirurgen, Allgemeinmediziner und Orthopäden in der Lage sind, ein Karpaltunnelsyndrom zu erkennen. Obwohl das Karpaltunnelsyndrom durch Untersuchungen meist schon sicher festgestellt werden kann, muss eine Messung der Nervenleitgeschwindigkeit beim Neurologen erfolgen, denn nur auf diese Weise wird die Diagnose gesichert und das Ausmaß des vorliegenden Karpaltunnelsyndroms ersichtlich. Im Vorfeld der Messung der Nervenleitgeschwindigkeit kommen in der Praxis meist verschiedene andere Tests zum Einsatz.

Hoffmann-Tinel-Zeichen

Der sogenannte Hoffmann-Tinel-Test ist ein neurologischer Funktionstest, der wiederum bei positivem Ergebnis das Hoffmann-Tinel-Zeichen auslöst. Beim Hoffmann-Tinel-Zeichen handelt es sich um ein klinisches Zeichen, das auf Kompressionen eines oder mehrerer Nerven hinweist. Im Falle eines Karpaltunnelsyndroms wird die innen gelegene Seite des Handgelenkes durch den Arzt mit zwei Fingern beklopft. Das Hoffmann-Tinel-Zeichen ist dann positiv, wenn durch das Beklopfen ein unangenehmer, fast schon elektrisierender Schmerz auftritt. Dieser Schmerz erstreckt sich von der beklopften Stelle am Handgelenk über den Daumen und die ersten beiden Finger. Bei positivem Hoffmann-Tinel-Zeichen ist ein Karpaltunnelsyndrom sehr wahrscheinlich, da aus dem eingequetschten Mittelarmnerv im Handgelenk neue Nervensprosse austreiben, die auf Druck empfindlich reagieren.

Phalen-Zeichen

Eine ebenfalls gängige Untersuchungsmethode ist der Phalen-Test. Hierbei muss der Patient beide Hände mit dem Handrücken aneinander drücken und die Handgelenke auf diese Weise nach innen, also Richtung Unterarm, überbeugen. Das Phalen-Zeichen ist dann positiv, wenn nach etwa einer Minute Taubheitsgefühle oder Missempfindungen im Versorgungsbereich des Nervus medianus auftreten. Durch die Überbeugung der Hand kommt es zur weiteren Kompression des bereits geschädigten Nervs und die Taubheit entsteht.

Therapie und Behandlung

Wie wird das Karpaltunnelsyndrom behandelt?

Das Karpaltunnelsyndrom kann sowohl operativ als auch konservativ behandelt werden, wobei die Operation heute die Therapie der Wahl darstellt. Konservative Behandlungsansätze sind in der Regel nur im frühen Anfangsstadium der Erkrankung möglich und sinnvoll, wobei sie selbst zu diesem Zeitpunkt meist nicht heilend, sondern nur verzögernd auf das Kompressionssyndrom einwirken.

Konservative Behandlungsansätze

Die konservative Therapie stützt sich auf die Entlastung des zu engen Karpalkanals. Hierzu bietet der Sanitätsfachhandel individuell angepasste Nachtlagerungsschienen an, die die Handbeweglichkeit während der Nacht einschränken. Der Karpalkanal kann nicht weiter überdehnt oder gebeugt werden und der lädierte Nerv wird nicht weiter geschädigt. Diese Nachtlagerungsschienen sollten tagsüber nicht getragen werden. Für den Tag gibt es ebenfalls individuell angefertigte Stützverbände, die die Beweglichkeit des Handgelenkes lediglich leicht minimieren und den Karpaltunnel stabilisieren.  

Die Schienen und Bandagen können ein Karpaltunnelsyndrom nicht heilen, wohl aber die Beschwerden lindern und ein Fortschreiten der Erkrankung eine gewisse Zeit lang aufhalten. Konservative Therapien können zudem durch Physiotherapien unterstützt werden, beispielsweise Wärme- oder Kältebehandlungen. Den teils sehr starken Schmerzen, die ein Karpaltunnelsyndrom mit sich bringt, können Betroffene mit Medikamenten wie Ibuprofen oder Diclofenac entgegenwirken.

Konservative Dehnung des Karpalkanals

Seit geraumer Zeit werden in der Therapie des Karpaltunnelsyndroms sogenannte Dehnungsschienen eingesetzt. Diese Schienen werden wie ein Fäustling über die Oberhand gezogen, wobei der Daumen durch eine separate Öffnung geführt wird. Die Schienen funktionieren dann ähnlich wie eine Blutdruckmanschette, sie werden aufgepumpt und durch den Schienendruck wird der Karpalkanal langsam gedehnt. Diese Prozedur ist nicht schmerzhafter als das Messen des Blutdrucks am Oberarm. Sinnvoll sind Dehnungsschienen vor allem bei entzündlichen Vorgängen, denn im gedehnten Karpalkanal kann eine Entzündung besser ausheilen. Auch der Druckschmerz verringert sich durch diese Therapie. Bleiben langfristige Erfolge jedoch aus, sollte das Karpaltunnelsyndrom operiert werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Operative Behandlung

Im Rahmen einer Operation wird das Karpaldach, also das zähe Bindegewebsband über dem Karpalkanal, durchtrennt. Auf diese Weise öffnet sich der Karpaltunnel, die anatomische Enge wird behoben und der Nerv spontan entlastet. Diese Operation kann sowohl über einen etwa drei bis vier Zentimeter langen Schnitt in der Handfläche als auch minimalinvasiv erfolgen. Beim minimalinvasiven Eingriff ist keine Vollnarkose erforderlich, der Schnitt ist nur wenige Millimeter lang und verläuft unmittelbar in der Handbeuge. Beide Operationstechniken sind risikoarm und gleichen sich in ihren Vor- und Nachteilen, sodass bis heute beide Varianten durchgeführt werden und die endgültige Operationstechnik in der Regel von den Vorlieben des jeweiligen Operateurs abhängig ist.

Narkose und Nachbehandlung

Bei beiden Operationstechniken bekommen Patienten eine Lokalanästhesie über den großen Armnerv in der Achsel. Der Heilungsprozess nimmt etwa drei bis sechs Wochen in Anspruch, anschließend sollte die Hand mit physiotherapeutischen Bewegungsübungen wieder an Belastung gewöhnt werden.

Flaschen-Test

Beim Flaschen- oder auch Greiftest muss der Patient eine Flasche an ihrer dicksten Stelle umfassen. Beim Vorliegen eines Karpaltunnelsyndroms kann der Daumen dabei nicht mehr gänzlich um die Flasche greifen, der Patient spreizt den Daumen automatisch ab. Auch das Öffnen der Flasche ist im fortgeschrittenen Stadium meist nicht mehr möglich. Beim Greiftest hingegen muss der Patient Münzen oder andere kleine Gegenstände vom Tisch des Arztes aufsammeln. Durch ein Karpaltunnelsyndrom wird das Empfinden der betroffenen Hand so weit eingeschränkt, dass kleine Gegenstände meist nicht mehr gezielt aufgehoben werden können, da sie keinen sensitiven Impuls an der Hautoberfläche mehr auslösen

Messung der Nervenleitgeschwindigkeit

Da bildgebende Verfahren keinen Aufschluss über das Vorliegen eines Karpaltunnelsyndroms geben, ist die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit das Diagnoseinstrument der Wahl. Ohne diese Messung wird keine Therapie begonnen, denn nur die Nervenleitgeschwindigkeit gibt Aufschluss darüber, ob sich die Nervenkompression tatsächlich im Bereich des Karpalkanals befindet. Sie kann außerdem ausschließen, dass der Schaden im Bereich des Rückenmarks oder der Halswirbelsäule besteht. Im Rahmen der Messung wird der Nervus medianus an zwei verschiedenen Stellen elektrisch gereizt. Die Zeitspanne, die zwischen der elektrischen Reizung und der Reaktion des Nervs in Form von Fingerbewegungen vergeht, nennt man Nervenleitgeschwindigkeit.  

Die Nervenleitgeschwindigkeit wird immer an beiden Händen gemessen
Gemessen wird immer an beiden Händen, auch dann, wenn nur eine Hand betroffen sein sollte. Diese Vergleichsmessungen sind nötig, um die Abweichung zwischen beiden Händen festzustellen. Die Messung der Zeit erfolgt über kleine Elektroden, die auf die Haut des Patienten geklebt werden. Die elektrische Reizung wird über elektrische Spannung ebenfalls an den Elektroden ausgelöst. Die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit dauert nur wenige Minuten und ist etwas unangenehm, aber nicht schmerzhaft.

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