Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten bei leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber

Abbildung von Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Tabletten  10 Stück

Paracetamol.ratiopharm 1000mg Tabletten werden zur symptomatischen Behandlung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und/oder Fieber eingesetzt.  

Die Tabletten können Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr (ab 50kg Körpergewicht) einnehmen. 1/2 bis 1 Tablette als Einzeldosis, 3 Tabletten als Tagesdosis (maximal jedoch 4 Tabletten) werden unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen. 

Wichtiger Hinweis
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

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Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Anwendung

Die Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten werden bei mäßigen bis starken Schmerzen (z.B. Kopf-, Zahn- oder Gliederschmerzen) oder Fieber eingenommen. Die Tabletten können Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr einnehmen.

Gegenanzeigen

In folgenden Fällen dürfen die Tabletten nicht angewendet werden:

  • bei einer bestehenden Allergie gegen Paracetamol, Propacetamol oder einen der sonstigen Bestandteile.
Besondere Vorsicht ist in folgenden Situationen erforderlich:
  • wenn Sie chronisch alkoholkrank sind
  • wenn Sie an einer Beeinträchtigung der Leberfunktion leiden (Leberentzündung, Gilbert-Syndrom)
  • bei beeinträchtigter Nierenfunktion
  • wenn Sie unter Wassermangel leiden
  • wenn Sie unter einer chronischen Fehlernährung leiden
  • wenn Sie eine Blutvergiftung haben
  • wenn Sie in der Vergangenheit gegenüber Acetylsalicylsäure (Aspirin) mit einem Asthmaanfall reagiert haben
  • wenn bei Ihnen ein Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel besteht (ein Enzym-Defekt)
  • wenn Sie hämolytische Anämie haben (anormales Zugrundegehen roter Blutkörperchen)
Dazu sollte Folgendes beachtet werden:
  • Wenden Sie Paracetamol-ratiopharm nur nach ärztlicher Verschreibung an, wenn Sie Alkoholprobleme oder eine geschädigte Leber haben. Bei solchen Patienten muss die Dosis reduziert werden
  • Nehmen Sie Paracetamol-ratiopharm erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel anwenden, die Paracetamol enthalten.
  • Nehmen Sie niemals mehr Tabletten als empfohlen ein. Eine höhere Dosis führt nicht zu einer besseren Schmerzstillung, sondern kann stattdessen zu schweren Leberschäden führen.
  • Bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihren Arzt. Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
  • Bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Die Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen. Nehmen Sie Paracetamol-ratiopharm nicht ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat längere Zeit oder in höheren Dosen ein.

Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Nebenwirkungen

Folgende Nebenwirkungen können auftreten:

  • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen: Anzeichen eines Angioödems, wie z.B. Schwellung von Gesicht, Zunge oder Hals; Schluckbeschwerden; Hautausschlag und Atembeschwerden
  • Überdosierung und Vergiftungserscheinungen
  • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen: Lebertoxizität (Leberschäden aufgrund von Chemikalien)
  • Überempfindlichkeitsreaktionen (schwere allergische Reaktion vom Soforttyp)
  • Sehr selten wurden Fälle von schweren Hautreaktionen (arzneimittelinduziertes Stevens-Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und akutes generalisiertes pustulöses Exanthem) berichtet.
  • Paracetamol kann zu einer Verringerung der Anzahl der weißen Blutkörperchen führen, und Ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen kann herabgesetzt sein. Wenn Sie eine Infektion mit Anzeichen wie Fieber und einer deutlichen Verschlechterung Ihres Allgemeinzustands, oder Fieber mit lokalen Beschwerden wie Schmerzen in Kehle/Rachen/Mund oder Harnproblemen bemerken, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen. Eine Blutuntersuchung wird durchgeführt werden, um eine mögliche Verringerung der Zahl Ihrer weißen Blutkörperchen festzustellen (Agranulozytose). Es ist wichtig, den Arzt über die Arzneimittel, die Sie einnehmen zu informieren.
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar: allergischer Schock; Erythema multiforme (allergische Reaktion oder Infektion der Haut)
Weitere Nebenwirkungen:
  • Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen: Jucken, Hautausschlag, Nesselsucht, kleinfleckige Einblutungen in Haut und Schleimhaut (Purpura)
  • Asthma-artigen Verengung der Luftwege mit Atembeschwerden (Analgetika-Asthma) bei empfindlichen Patienten
  • Störung der Blutbildung, Gerinnungsstörungen
  • Bauchschmerzen, Blutungen, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen
  • Schwindel, Unwohlsein, Fieber, Schwitzen, Benommenheit
  • Zittern, Kopfschmerzen, Sehstörungen
  • Depression, Verwirrtheit, Halluzinationen
  • Leberfunktionsstörungen, Leberversagen, Gelbsucht, Anstieg bestimmter Leberenzyme (Serumtransaminasen)
  • Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen: verringerte Anzahl der Blutplättchen, Verringerung bestimmter weißer Blutkörperchen, anormales Zugrundegehen roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
  • niedrige Blutzuckerspiegel
  • Trübung des Urins und Nierenfunktionsstörungen (z. B. Nierenversagen)
  • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar: Nierenentzündung (interstitielle Nephritis) nach langer Anwendung hoher Dosen

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen können bei der gleichzeitigen Anwendung von Paracetamol und folgenden Arzneimitteln bzw. Wirkstoffen auftreten. Folgende Arzneimittel können die Wirkung von Paracetamol beeinflussen:

  • Probenecid (Arzneimittel gegen Gicht)
  • mögliche Leber-schädigende Substanzen, z. B. Phenobarbital (Schlafmittel), Phenytoin, Carbamazepin, Primidon (Arzneimittel gegen Epilepsie) sowie Rifampicin (Tuberkulosemittel). Unter Umständen kann es bei gleichzeitiger Einnahme dieser Arzneimittel und Paracetamol zu Leberschäden kommen.
  • Isoniazid (Tuberkulosemittel) und Salicylamid (Schmerzmittel) können zu höheren Konzentrationen von Paracetamol in Ihrem Körper führen.
  • Metoclopramid und Domperidon (Arzneimittel gegen Übelkeit): Diese können eine Beschleunigung der Aufnahme und des Wirkungseintritts von Paracetamol-ratiopharm bewirken.
  • Arzneimittel, die zu einer Verlangsamung der Magenentleerung führen: Diese können die Aufnahme und den Wirkungseintritt von Paracetamol verzögern.
  • Colestyramin (zur Senkung erhöhter Blutfettwerte): Dies kann die Aufnahme und damit die Wirksamkeit von Paracetamol-ratiopharm verringern. Deshalb sollte Cholestyramin mindestens 1 Stunde nach der Einnahme von Paracetamol eingenommen werden.
  • Gerinnungshemmende Arzneimittel (orale Antikoagulantien, insbesondere Warfarin). Die wiederholte Einnahme von Paracetamol über mehr als eine Woche verstärkt die Blutungsneigung. Die Langzeitanwendung von Paracetamol sollte in diesem Fall nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Die gelegentliche Einnahme von Paracetamol hat keine Auswirkungen auf die Blutungsneigung.

Folgende Arzneimittel können durch Paracetamol-ratiopharm beeinflusst werden:

  • Lamotrigin (Arzneimittel gegen Epilepsie) kann in seiner Wirkung beeinträchtigt sein, wenn gleichzeitig Paracetamol eingenommen wird.
  • Die gleichzeitige Anwendung von Paracetamol und AZT (Zidovudin, Arzneimittel bei HIV-Infektionen) verstärkt die Neigung zu Leberschädigungen und die Neigung zur Verminderung weißer Blutkörperchen (Neutropenie). Dies kann das Immunsystem beeinträchtigen und das Risiko für Infektionen erhöhen. Paracetamol-ratiopharm sollte daher nur nach ärztlichem Anraten gleichzeitig mit Zidovudin angewendet werden.
  • Auswirkungen von Paracetamol auf Laboruntersuchungen.Die Harnsäurebestimmung sowie die Blutzuckerbestimmung können beeinflusst werden.

Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Dosierung

  • Paracetamol-ratiopharm wird in Abhängigkeit von Körpergewicht (KG) und Alter dosiert, in der Regel mit 10 bis 15 mg/kg KG als Einzeldosis, bis maximal 60 mg/kg KG – aber nicht mehr als 3.000 mg Paracetamol als Tagesgesamtdosis.
  • Das Dosisintervall sollte 6 Stunden nicht unterschreiten; das bedeutet höchstens 4 Einnahmen pro Tag. Geben Sie acht, die maximale Tagesdosis nicht zu überschreiten.
  • Bei Schmerzen, die länger als 5 Tage anhalten, oder bei Fieber, das länger als 3 Tage anhält oder sich verschlimmert oder wenn weitere Symptome auftreten, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
  • Schlucken Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit. Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.
  • Eingeschränkte Nierenfunktion: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion muss die Dosis verringert oder das Dosisintervall verlängert werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat
  • Chronischer Alkoholismus oder eingeschränkte Leberfunktion: Chronischer Alkoholkonsum oder eingeschränkte Leberfunktion können die Schwelle für eine Paracetamol-Vergiftung herabsetzen. Bei diesen Patienten muss die Dosis verringert oder das Dosisintervall verlängert werden. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Ältere Patienten: Es ist keine Dosisanpassung bei älteren Patienten erforderlich.
  • Kinder und Jugendliche mit geringem Körpergewicht: Die Tabletten eignen sich nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren sowie mit bis zu 50 kg Körpergewicht, da die Wirkstärke für diese Gruppe nicht geeignet ist. Für diese Patientengruppe stehen andere Darreichungsformen und Wirkstärken zur Verfügung.

Weitere Informationen

  • Die Paracetamol-ratiopharm 1000 mg Tabletten können auch während der Stillzeit eingenommen werden. Sie sollten das Arzneimittel in der geringsten Dosis, die Ihre Schmerzen lindert und/oder Ihr Fieber senkt, und so kurz wie möglich einnehmen.
  • Nehmen Sie mit Ihrem Arzt Kontakt auf, wenn sich die Schmerzen und/oder das Fieber nicht bessern oder wenn Sie das Arzneimittel häufiger einnehmen müssen.
  • Paracetamol geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Nachteilige Folgen für den Säugling sind bisher nicht bekannt geworden, so dass Paracetamolratiopharm während der Stillzeit eingenommen werden kann.
  • Sie sollten jedoch Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie Paracetamol-ratiopharm während der Stillzeit über längere Zeiträume einnehmen.

Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Wirkstoffe


Inhaltsstoffe Menge
Paracetamol 1000 mg
Cellulose, mikrokristallin Hilfstoff
Croscarmellose, Natriumsalz Hilfstoff
Magnesium stearat Hilfstoff
Maisstärke Hilfstoff
Povidon K30 Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers Hilfstoff
Talkum Hilfstoff
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Produktdetails

Produktbezeichnung Paracetamol- Ratiopharm 1000 Mg Tabletten
Packungsgröße(n) 10 Stück
DarreichungsformTabletten
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonRatiopharm
GRAF-ARCO-STR.
89079 ULM
Website
AnwendungsgebieteZahnschmerzen, Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Schmerzen & Fieber
PZN09263936
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
Packungsbeilage / Beipackzettel (PDF) Ansehen/Download
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