Aspirin SinuComplex bei Erkältung

Das Präparat lässt die Schleimhäute abschwellen. Es wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend.

Der in Aspirin SinuComplex enthaltene Hauptwirkstoff Acetylsalicylsäure blockiert die Bildung von Prostaglandine. Diese Botenstoffe sind für die Entstehung von Fieber, Schmerzen und Entzündungen mitverantwortlich. Der ebenfalls enthaltene Wirkstoff Pseudoephedrin sorgt für eine Abschwellung der Schleimhäute. Eingenommen werden kann das Arzneimittel bis zu drei Tage infolge gemäß der Dosierempfehlung. Zu beachten sind allerdings mögliche Wechsel- und Nebenwirkungen.

Wichtiger Hinweis
Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!

Aspirin SinuComplex Anwendung

Das Präparat dient der symptomatischen Behandlung von Schleimhautschwellungen in der Nase und der Nasennebenhöhlen, die im Rahmen einer Erkältung mit Fieber und Schmerzen einhergehen können.

Gegenanzeigen

Aspirin Sinucomplex darf nicht eingenommen werden, wenn Sie:

  • überempfindlich (allergisch) gegen Acetylsalicylsäure, Pseudoephedrin, andere Salicylate (Arzneimittelklasse, zu der Acetylsalicylsäure gehört), Levomenthol, Cineol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie in der Vergangenheit auf Acetylsalicylsäure oder ähnliche Substanzen (insbesondere nichtsteroidale Entzündungshemmer) mit Asthma reagiert haben.
  • akute Magen-Darmgeschwüre haben.
  • eine erhöhte Blutungsneigung haben.
  • schwanger sind oder stillen.
  • schweres Leber- oder Nierenversagen haben.
  • unter schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
  • gleichzeitig 15 mg oder mehr Methotrexat pro Woche einnehmen.
  • an schweren Bluthochdruck oder einer schweren koronaren Herzkrankheit leiden.
  • gleichzeitig Arzneimittel gegen Depressionen aus der Klasse der Monoaminoxidase-(MAO)-Hemmer nehmen (oder innerhalb der letzten 2 Wochen genommen haben).

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aspirin Sinucomplex einnehmen, wenn Sie:

  • überempfindlich (allergisch) gegen andere Schmerzmittel (Analgetika), Rheumamittel (Antirheumatika) oder entzündungshemmende Mittel (Antiphlogistika) sind.
  • an Allergien (z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz, Nesselfieber), Asthma, Heuschnupfen, Schwellung der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen) oder an chronischen Atemwegserkrankungen leiden.
  • gleichzeitig blutverdünnende und gerinnungshemmende Arzneimittel nehmen (Antikoagulanzien).
  • an Magen-Darmgeschwüren einschließlich chronischer oder wiederkehrender Geschwürde oder Magen-Darm-Blutungen leiden.
  • eine eingeschränkte Herzleistung haben (z.B. wenn das Herz das Blut nicht ordnungsgemäß durch den Körper pumpt, bei Vorliegen eines reduzierten Blutvolumen, einer größeren Operation, einer Blutinfektion oder eines größeren Blutungsereignisses).
  • vor einer Operation stehen (auch kleine Eingriffe wie Ziehen eines Zahnes), da Acetylsalicylsäure schon in geringen Dosen das Risiko von Blutungen erhöht.
  • an Schilddrüsenüberfunktion, leichtem bis mäßigem Bluthochdruck, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Herzerkrankung aufgrund mangelhafter Durchblutung, erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom), Prostatavergrößerung leiden oder eine Überempfindlichkeit gegen manche Inhaltsstoffe von Arzneimitteln, die stimulierend auf einen Teil des vegetativen Nervensystems (Sympathikus) wirken, wie z.B. Phenylephrin oder Ephedrin haben.
  • Gewohnheitsmäßig mehrere verschiedene Schmerzmittel gleichzeitig einnehmen: Sie setzen sich dem Risiko einer dauerhaften Nierenschädigung aus.
  • anfällig für Gicht sind. In niedrigen Dosen senkt Acetylsalicylsäure die Harnsäureausscheidung, was unter bestimmten Umständen bei Patienten mit entsprechender Neigung einen Gichtanfall auslösen kann.
  • an G6PD-Mangel (Verminderung des Enzyms Glucose-6-phosphat-dehydrogenase) leiden; bei dieser erblichen Krankheit können höhere Dosen Acetylsalicylsäure zur Zerstörung von roten Blutkörperchen (Hämolyse) oder Formen der Blutarmut führen, bei denen die roten Blutkörperchen ihre Lebensdauer nicht erreichen (hämplytische Anämie), führen.
  • wenn Sie eine fiebrige generalisierte Hautrötung verbunden mit Pusteln bekommen, beenden Sie die Einnahme von Aspirin Sinucomplex und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.
Bei der Einnahme von Aspirin Sinucomplex können in Folge einer Entzündung des Dickdarms (ischämische Kolitis) plötzliche Bauchschmerzen oder Blutungen im Enddarm auftreten. Wenn bei Ihnen diese Magen-Darm-Beschwerden auftreten, beenden Sie die Einnahme von Aspirin Sinucomplex und suchen Sie sofort Ihren Arzt auf oder begeben Sie sich unverzüglich in medizinische Behandlung.
Wenn Sie unsicher sind, ob Sie Aspirin Sinucomplex einnehmen dürfen, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Aspirin SinuComplex Nebenwirkungen

Häufigkeiten: nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar).
Die möglichen Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure sind:

  • Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Asthma, leichte bis mäßige Reaktionen evtl. der Haut, der Atemwege, des Magen-Darm Traktes, des Herz-Kreislaufsystems, einschließlich Symptomen wie Hautausschlag, Nesselsucht, Ödemen, Juckreiz, Entzündung der Nasenschleimhaut, Nasenverstopfung, Atemnot. Sehr selten können schwere Reaktionen einschließlich eines anaphylaktischen Schicks auftreten;
  • Beschwerden im Bereich des Magens und Zwölffingerdarms (Magenschmerzen, Dyspepsie, Magenschleimhautentzündung (Gastritis), Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), ;
  • Magengeschwüre, die in Einzelfällen zu einem Magendurchbruch führen kännen;
  • Vorübergehend Einschränkung der Leberfunktion mit Erhöhung der Transaminasen (Leberenzyme);
  • Einschränkung der Nierenfunktion sowie akutes Nierenversagen;
  • Erhöhung des Blutungsrisikos wie z.B. Blutungen im Rahmen eines operativen Eingriffs, Hämatome, Nasenbluten, Blutungen im Bereich der ableitenden Harnwege und Zahnfleischbluten. Selten bis sehr selten wurden schwerwiegende Blutungen wie z.B. Magen-Darm-Blutungen und Hirnblutungen, die in Einzelfällen möglicherweise lebensbedrohlich sein können, beobachtet;
  • Hämolyse (Zerstörung von roten Blutkörperchen) im Falle eines starken Glucose-6-phosphatdehydrogenase-Mangels;
  • Schwindel und Ohrgeräuche (Tinnitus) können Symptome einer Überdosierung sein.

Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin sind:

  • Wirkungen am Herz (z.B. Herzrasen, Arrhythmie, Palpitationen, Blutdruckanstieg, Hitzewallungen).
  • Wirkungen am zentralen Nervensystem (z.B. Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen, Harnverhalt, insbesonder bei Patienten mit Prostatavergrößerung).
  • plötzlich einsetzendes Fieber, eine Rötung der Haut oder viele kleine Pusteln (mögliche Anzeichen einer akuten generalisierten exanthematischen Pustulose - AGEP) können innerhalb der ersten 2 Tage der Behandlung mit Aspirin Sinucomplex auftreten. Siehe Abschnitt 2.
  • Entzüdnung des Dickdarms auftrund von unzureichender Blutversorgung (ischämische Kolitis).

Wenn Sie eine der oben genannten Nebenwirkungen bemerken, müssen Sie Aspirin Sinucomplex sofort absetzen. Informieren Sie Ihren Arzt, so dass dieser den Schweregrad der Reaktion beurteilen und entscheiden kann, welche Maßnahmen zu ergreifen sind.

Wechselwirkungen

Aspirin Sinucomplex kann die Wirkung von folgenden Mitteln verstärken:

  • Arzneimittel, die das Blut verdünnen und die die Blutgerinnung hemmen, z.B. Ticlopidin.
  • Arzneimittel wie Kortison oder Prednisolon, wenn sie eingenommen oder gespritzt werden.
  • Digoxin (Arzneimittel zur Stärkung der Herzmuskelkraft): die Menge an Digoxin im Blut wird erhöht.
  • entzündungshemmende und schmerzlindernde Arzneimittel (NSARs: nicht steroidale Analgetika / Antiphlogistika).
  • blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika).
  • Methotrexat: möglicherweise können mehr Nebenwirkungen auftreten.
  • Valproinsäure (Arzneimittel zur Behandlung der Epilepsie).
  • Antidepressiva (Mittel gegen Depressionen) einschließlich MAO-Hemmer.
  • Salbutamol-Tabletten: das Herz kann unregelmäßig oder schneller schlagen. Bronchien erweiternde Inhaliersprays dürfen jedoch weiter angewendet werden (wie verschrieben).
  • andere Arzneimittel, die Phenylephrin und Ephedrin enthalten, oder andere Sympathomimetika wie sie in lokalen nasenschleimhautabschwellenden Mitteln z.B. Nasentropfen enthalten sind.

Aspirin Sinucomplex kann die Wirkung von folgenden Mitteln abschwächen:

  • entwässernde Arzneimittel (Aldosteronantagonisten und Schleifendiuretika).
  • blutdrucksenden Arzneimittel (antihypertensiva wie Guanethidin, Methyldopa, beta-Blocker).
  • harnsäureausscheidende Gichtmittel (z.B. Probenecid, Sulfinpyrazon).

Aspirin SinuComplex Dosierung

  • Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren nehmen ein bis dreimal täglich ein bis zwei Beutel unabhängig von den Mahlzeiten und im Abstand von vier bis acht Stunden zu sich.
  • Täglich dürfen nicht mehr als sechs Beutel eingenommen werden.

Weitere Informationen

  • Kinder unter 16 Jahren dürfen das Präparat nicht verwenden.
  • Eine Anwendung darf ebenfalls nicht in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit erfolgen.
  • Während des gesamten Behandlungszeitraums sollten keine alkoholischen Getränke oder alkoholhaltige Speisen konsumiert werden.
  • Die Wirkstoffe sind: Acetylsaliyclsäure und Pseudoephedrinhydrochlorid. 1 Beutel enthält 500 mg Acetylsaliyclsäure (Ph.Eur.) und 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose, Hypromellose, Sucralose, Vanille-Aroma, Novamint Mentholyptus-Aroma (enthält Levomenthol und Cineol).

Aspirin SinuComplex Wirkstoffe


Inhaltsstoffe Menge je Beutel
Acetylsalicylsäure (Ph. Eur.) 500 mg
Pseudoephedrinhydrochlorid 30 mg
 

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Produktdetails

Produktbezeichnung Aspirin Sinucomplex 500mg/30mg Granulat
Packungsgröße(n) 10 Stück
DarreichungsformGranulat
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonBayer Selbstmedikation
KAISER-WILHELM ALLEE GEBAEUDE K 56
51368 LEVERKUSEN
Website
AnwendungsgebieteEntzündungen der Nasennebenhöhlen
PZN14036711
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
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