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Durchspülung der Harnwege - Blasenentzündungen verhindern

Aktualisiert am 19.11.18

Wenn die Harnwege entzündet sind, gibt es viele Möglichkeiten, auf natürliche Weise Linderung zu schaffen. Die Durchspülung der Harnwege ist sanft und erfordert nur ein wenig Trinkdisziplin. Unterstützt werden kann dies mithilfe von pflanzlichen Wirkstoffen und flüssigkeitsspendender Ernährung. 

Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Krankheitserreger ausbreiten und Blasenentzündungen entstehen. 

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Harnwege durchspülen - was bedeutet das?
  2. Für welche Beschwerden und Krankheiten ist dies notwendig?
  3. Pflanzliche Wirkstoffe zur Durchspülung
  4. Durchspülung als regelmäßige Maßnahme oder nur im akuten Fall?
  5. Ernährungstipps zur Durchspülung der Harnwege

Harnwege durchspülen - was bedeutet das?

Der Ausdruck „Durchspülung der Harnwege“ klingt deutlich beängstigender als er tatsächlich ist. Damit ist nämlich schlicht und einfach eine höhere Flüssigkeitszufuhr gemeint, kein medizinischer Eingriff, wie man eventuell befürchten könnte. Viele Menschen nehmen täglich zu wenig Flüssigkeit zu sich, vor allem im höheren Alter kann dies besonders gesundheitsschädlich sein. Wenn also bereits Erkrankungen aufgetreten sind, ist es umso wichtiger auf ausreichend Flüssigkeit zu achten, im Fall der Durchspülung sogar mehr als sonst. 

Für welche Beschwerden und Krankheiten ist dies notwendig?

Vor allem bei einer Harnblasenentzündung (Zystis) und einer Harnröhrenentzündung (Urethritis) ist das Durchspülen der Harnwege wichtig. Eine Blasenentzündung kommt in der Regel durch das Eindringen von Krankheitserregern zustande. Auch eine Gebärmuttersenkung bei Frauen, eine vergrößerte Vorsteherdrüse bei Männern oder ein Harnblasentumor kann eine Harnblasenentzündung begünstigen. In diesem Fall bleibt Restharn in der Harnröhre, wodurch sich diese entzündet. Mit dem Durchspülen der Harnwege - also der Zufuhr von reichlich Flüssigkeit und dem entsprechend häufigen Harnlassen - wird die Vermehrung von Erregern verhindert und die vorhandenen Erreger ausgespült. 

Pflanzliche Wirkstoffe zur Durchspülung

Neben der Zufuhr von reichlich Flüssigkeit ist es zudem möglich, die Durchspülung mithilfe von Tabletten und Kapseln auf pflanzlicher Basis zu unterstützen. Am häufigsten enthalten diese Medikamente Liebstöckelwurzel-Pulver (wirkt entwässernd, keimhemmend und krampflösend), Tausendgüldenkraut-Pulver (wirkt beruhigend und entzündungshemmend) und Rosmarinblätter-Pulver (hat eine Bakterien hemmende Wirkung). 

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Auch ein Trockenextrakt in Tabletten- bzw. Kapselform aus Echtem Goldrutenkraut kann verwendet werden. Dieses wirkt sowohl harntreibend als auch krampflösend und entzündungshemmend.

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Wer auf Tabletten verzichten möchte, kann des Weiteren auf Brennnesselsaft oder -tee zurückgreifen, welcher eine ähnliche Wirkung hat wie das Liebstöckelwurzel-Pulver.

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Weitere hilfreiche Naturheilmittel, die in speziellen Tees enthalten sind, sind Orthosiphonblätter, Birkenblätter (stark harntreibend) und Hauhechelwurzel.  

Durchspülung regelmäßig oder nur im akuten Fall? 

Eine Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern am Tag sollte immer gegeben sein, Menschen über 65 Jahren brauchen sogar noch mehr. Doch sollte es mit der Durchspülung mithilfe von Medikamenten nicht übertrieben werden, diese sollten nur im akuten Fall und nicht länger als der im Beipackzettel angegebenen Zeitraum angewandt werden. Wenn ein Nierenschaden oder eine Herzinsuffizienz vorliegt, ist besondere Vorsicht geboten: Ist die Pumpfunktion des Herzens verringert, kann es bei übermäßigem Flüssigkeitskonsum zu einer Abnahme der Nierenfunktion kommen und in Folge dessen zu Wassereinlagerungen. Auch Personen mit Lungen- oder Lebererkrankungen sollten vor der Durchspülung der Harnwege Rücksprache mit ihrem Arzt halten. 

Ernährungstipps zur Durchspülung der Harnwege

Wie bereits angesprochen, helfen spezielle Tees bei der Durchspülung, doch auch mit der Ernährung kann man dies unterstützen. So ist neben dem Trinken von Tee, Wasser und Fruchtsäften das Essen von Suppen empfehlenswert - vor allem für diejenigen, die sich schwer damit tun, mehr als zwei Liter am Tag zu trinken. Wasserhaltiges Obst und Gemüse sind ebenfalls hilfreich, zum Beispiel Melonen, Gurken und Tomaten.

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