Corona-Schnelltests

Antigen-Schnelltests & Corona-Selbsttests aus der Apotheke

In der Eindämmung der Corona-Pandemie spielen Antigen-Schnelltests eine wesentliche Rolle. Bürger können sich derzeit einmal pro Woche kostenlos in Testzentren, Apotheken oder beim Arzt von geschultem Personal testen lassen. Auch Corona-Selbsttests für zu Hause - so genannte Laientests - haben in Deutschland eine Sonderzulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Die Liste wird ständig erweitert, da regelmäßig neue Sonderzulassungen hinzukommen.

Laientests ermöglichen einen schnellen Check, ob man zum Zeitpunkt des Tests gerade corona-negativ ist. Vor den Feiertagen oder dem Besuch bei den Großeltern kann diese Momentaufnahme zumindest etwas Sicherheit bieten. Doch wo und wann bekomme ich einen Selbsttest für zu Hause und wie teste ich mich selbst? Möchten Sie weitere Informationen zur den unterschiedlichen Testverfahren sowie deren Vor-und Nachteilen erfahren, lesen Sie auch unseren Ratgeber zu Corona-Schnelltests.

  1. Das Wichtigste auf einen Blick
  2. Wo, wann & wie bekomme ich einen Selbsttest für zu Hause?
  3. Corona-Laientests mit Abstrich aus dem vorderen Nasenbereich
  4. Spucktest als Alternative zu Nasenstäbchen-Proben
  5. Wie zuverlässig sind Corona-Selbsttests für Laien?
  6. Wie viel kosten Corona-Selbsttests?
  7. Corona-Testkits für zu Hause, aber zur Einsendung in ein Labor

Das Wichtigste auf einen Blick

Wo, wann & wie bekomme ich einen Selbsttest für zu Hause?

Apotheken, Discounter und Drogeriemärkte dürfen diese Laientests verkaufen. Während einige Hersteller ihre Tests nur in Apotheken verkaufen, setzen andere wiederum auch auf den Verkauf in Drogerien und Supermärkten.

Problem ist die Verfügbarkeit
Ob online oder in der Apotheke vor Ort – aktuell sind die Laientests leider kaum vorrätig und die wenigen Kontingente schnell vergriffen. Apotheken können die Tests zwar bestellen, dies ist jedoch meist mit langen Lieferzeiten von mehreren Wochen verbunden. Dies lässt sich unter anderem damit erklären, dass die Hersteller der Selbsttests meist nicht in Vorleistung gehen können. Erst nach Erteilung der Sonderzulassung werden bestimmte Angaben (z.B. die Zulassungsnummer) durch das BfArM bereitgestellt, die unbedingt auf der Verpackung mit angegeben werden müssen.

Auch in den Pharma-Großhandlungen, also die Stelle, welche die Apotheken beliefert, gibt es Schwierigkeiten bei der Beschaffung der Tests und es kann nicht gesagt werden, welche Schnelltests wann und in welcher Menge zur Verfügung stehen werden. Häufig werden außerdem nur Großpackungen mit 25 Tests angeboten – ein Einzelverkauf ist den Apotheken nicht gestattet und den Kunden sind diese Großpackungen meist zu viel.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei Discountern und Drogeriemärkten. Hier sind die Selbsttests an der Kasse erhältlich - meist in 5er Packungen, allerdings ist die Abgabe zunächst auf eine Packung pro Kunde begrenzt und ebenfalls meist sehr schnell vergriffen.

Kurzum: Die Laientests sind noch nicht in ausreichender Menge verfügbar, um die starke Nachfrage zu decken.

Corona-Laientests mit Abstrich aus dem vorderen Nasenbereich

Laientests sind in der Anwendung besonders einfach. Im Vergleich zu den Schnelltests, die nur von geschultem Fachpersonal angewendet werden dürfen und bei denen ein tiefer Rachen- oder Nasenabstrich erforderlich ist, wird die Probe für die Laientests aus dem vorderen Nasenbereich entnommen. Das Ergebnis liegt bereits nach 15 bis 20 Minuten vor. Die Hersteller geben eine Erkennungsrate für eine bestehende Infektion zwischen 92% und 97% an.

Im Test-Kit sind alle notwendigen Materialien enthalten, die zur Durchführung notwendig sind: Test-Vorrichtung, Packungsbeilage, Tupfer, Düse, Extraktionsrohr, Probenextraktionspuffer und ein Rohrständer.

Alternative zu den Nasenstäbchen-Proben sind Spucktests


Wer einen Nasen- bzw. Rachenabstrich unangenehm findet, kann auch auf sogenannte Covid 19-Spucktests ausweichen. Für die zu testende Probe ist es erforderlich, vorab tief zu husten, um den Speichel aus dem hinteren Rachenraum zu sammeln. Wenn Sie ausreichend Speichel gesammelt haben, spucken Sie einfach in den dafür vorhergesehen Becher. Auch hier ist nach 15 bis 20 Minuten das Testergebnis verfügbar.

Corona-Selbsttest richtig anwenden: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Suchen Sie sich einen ruhigen Platz mit ausreichend Licht, einem Spiegel und einer Ablagefläche. Waschen und desinfizieren Sie gründlich Ihre Hände. Öffnen Sie das Test-Kit und gehen Sie vor der Selbstabnahme sicher, dass alle Bestandteile enthalten sind. Legen Sie die Anleitung gut sichtbar vor sich hin. Jetzt kann die Probeentnahme erfolgen. Für gewöhnlich erfolgt die Testung jedoch auf diese Weise:

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung soll nur der ungefähren Orientierung dienen. Beachten Sie immer auch die jeweiligen Angaben des Herstellers.

Wie zuverlässig sind Corona-Selbsttests für Laien?

Bei der Durchführung eines Laientests stellt sich die Frage, ob ein Selbsttest überhaupt so zuverlässig sein kann wie ein professioneller Abstrich aus dem Nasen- und/oder Rachen-Raum. Eine Studie der Charité in Berlin konnte hier Klarheit schaffen: Die angeleiteten Selbstabstriche schneiden nicht schlechter ab als professionelle Abstriche.1 Trotzdem rufen Forscher zu Vorsicht auf, denn Corona-Schnelltests sind nicht immer so zuverlässig wie die Hersteller angeben. Antigen-Schnelltests (egal ob in der Apotheke oder zu Hause durchgeführt) erkennen in der Regel hochinfektiöse Menschen mit hoher Viruslast.

Dennoch sollte ein negativer Selbsttest nie als Freifahrtschein betrachtet werden. Das Testergebnis ist lediglich eine Momentaufnahme für den Tag der Testung und das Einhalten der Hygieneregeln ist weiterhin wichtig.

Wie viel kosten Corona-Selbsttests?

Einmal pro Woche kann sich jeder Bürger kostenfrei in Testzentren oder Apotheken, die diesen Service anbieten, auf eine Covid-19 testen lassen (so genannten Bürgertests). Die Testung erfolgt durch geschultes Personal und einen tiefen Abstrich aus dem Nasen- und/oder Rachenraum.

Die Kosten für weitere Selbsttests (Laientests) müssen vom Endverbraucher getragen werden. Sie liegen etwa zwischen fünf und zwölf Euro pro Test. Apotheken, Drogerien und Supermärkte bieten meist Packungen mit fünf bis 25 Tests an. Für Familien kann sich eine Großpackung lohnen, wer sich nur mal zwischendurch testen möchte, ist mit einer 1er- oder 5er-Packung versorgt, die aber wiederum nur selten vorrätig sind. Für den Einsatz in Kitas und Schulen übernimmt die öffentliche Hand die Kosten, weshalb zumindest die Kosten für die Testung der Kinder wegfällt. Kosten entstehen nur, wenn auch hier mehr getestet werden soll als pro Kind an kostenfreien Tests zur Verfügung steht.

Corona-Testkits für zu Hause, aber zur Einsendung ins Labor

Der Hersteller cerascreen bietet zwei Testkits für zu Hause an: einen Antikörpertest, mit dem über einige Tropfen Blut geprüft werden kann, ob bereits eine Covid-19-Infektion durchgemacht wurde. Werden Antikörper auf SARS-CoV-2 festgestellt, kann das ein Hinweis darauf sein, dass der Anwender bereits eine COVID-19-Infektion durchgemacht hat. Bei dem zweiten Test handelt es sich um einen Coronavirus-Test, der ein Probenahme- und Einsendekit für eine Rachenabstrich-Untersuchung auf respiratorische Erreger enthält. Der Test dient dem Nachweis des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2.

Durchgeführt werden können beide Tests zu Hause, die Proben werden im Anschluss in ein medizinisches Fachlabor gesendet, das dann auch die Auswertung durchführt.

1 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/120084/Antigenschnelltests-Unterschied-zwischen-professionellem-Testen-und-Selbsttestung-nicht-signifikant

Stand: 24.03.2021

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