Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray

Abbildung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray 15 ml

Snup Schnupfenspray 0.1% beinhaltet neben Meerwasser den Wirkstoff Xylometazolinhydrochlorid und wird eingesetzt zur Abschwellung der Nasenschleimhaut bei Schnupfen, Fließschnupfen und allergischem Schnupfen. Dabei ist Snup Schnupfenspray 0.1% frei von Konservierungsstoffen und daher besonders gut verträglich. Geeignet für Erwachsene und Schulkinder ab 6 Jahren sorgt das Medikament für einen schnellen Wirkungseintritt und gewährleistet so einen angenehmen Schlaf. Das enthaltene Meerwasser befeuchtet zudem die Nasenschleimhaut. Kontraindikationen sind schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, trockene Nasenschleimhautentzündung und erhöhter Augeninnendruck. Nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden sollte das Medikament bei Behandlung mit blutdrucksteigernden Mitteln, bei Zuckerkrankheit und Schilddrüsenüberfunktion. Snup Schnupfenspray 0.1% ist als Dosierspray zu 15ml oder Spray zu 10ml erhältlich.

Abbildung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray 10 ml

1.Was ist Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray und wofür wird es angewendet?

1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray enthält den Wirkstoff Xylometazolin, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Rhinologika (Mittel zur Anwendung in der Nase).

Xylometazolin ist ein Alpha-Sympathomimetikum und hat gefäßverengende Eigenschaften. Es bewirkt dadurch eine Schleimhautabschwellung. Der Wirkungseintritt wird gewöhnlich innerhalb von 5 bis 10 Minuten beobachtet und macht sich in einer erleichterten Nasenatmung, bedingt durch Schleimhautabschwellung und einem besseren Sekretabfluss bemerkbar.

Xylometazolin wird üblicherweise in Salzform als Xylometazolinhydrochlorid angewendet.

Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Wirkstärke und Darreichungsform von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray

Lösung (Spray) enthaltend 1 mg Xylometazolinhydrochlorid in 1 ml.

Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, ob diese Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray wird angewendet bei

Entzündungszuständen der Schleimhäute im Nasen-Rachenraum (z.B. Schnupfen; zur Erleichterung des Sekretabflusses bei Nasennebenhöhlenentzündung; bei Tubenmittelohrkatarrh).

2.Was müssen Sie vor der Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray beachten?

2.1.Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Xylometazolin oder einen der sonstigen Bestandteile von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray sind,
  • bei einer bestimmten Form eines chronischen Schnupfens (Rhinitis sicca),
  • bei Zustand nach operativer Entfernung der Zirbeldrüse durch die Nase (transsphenoidaler Hypophysektomie) oder anderen operativen Eingriffen, die die Hirnhaut freilegen,
  • bei Säuglingen und Kindern bis zu 6 Jahren.

Wegen des Gehaltes an Benzalkoniumchlorid als Konservierungsmittel darf Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray bei bekannter Überempfindlichkeit gegen diese Substanz nicht angewendet werden.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray ist erforderlich

Bei den folgenden Erkrankungen und Situationen dürfen Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt anwenden:

  • bei einem erhöhten Augeninnendruck, insbesondere Engwinkelglaukom.
  • bei schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. koronarer Herzkrankheit) und Bluthochdruck (Hypertonie).
  • wenn Sie mit Monoaminooxidase-Hemmern (MAO-Hemmern) und anderen potenziell blutdrucksteigernden Arzneimitteln behandelt werden.
  • bei Tumor der Nebenniere (Phäochromozytom).
  • bei Stoffwechselstörungen, wie z.B. Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose) und Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
  • bei Prostatavergrößerung.
  • bei Stoffwechselerkrankung Porphyrie.

Der Dauergebrauch von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln kann zu einer chronischer Schwellung und schließlich zum Schwund der Nasenschleimhaut führen.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile: Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray enthält Benzalkoniumchlorid, das eine Reizung der Nasenschleimhaut hervorrufen kann. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Unbehagen bei der Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray empfinden.

2.2.a) Kinder

Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray ist für Schulkinder (Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche) und Erwachsene bestimmt. Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray darf bei Kindern unter 6 Jahren nicht angewendet werden.

Für Kinder von 2-6 Jahren stehen Präparate mit 0,05 % Xylometazolinhydrochlorid und für Säuglinge und Kleinkinder Präparate mit 0,025 % Xylometazolinhydrochlorid zur Verfügung.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Kinderarzt um Rat.

2.2.b) Ältere Patienten

Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen; bitte lesen und beachten Sie aber Abschnitt 3. ("Wie ist Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray anzuwenden?") mit besonderer Sorgfalt.

2.2.c) Schwangerschaft

Da die Sicherheit einer Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray in der Schwangerschaft nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat.

Während der Schwangerschaft darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Blutversorgung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen kann.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

2.2.d) Stillzeit

Da die Sicherheit einer Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray in der Stillzeit nicht ausreichend belegt ist, dürfen Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray nur auf Anraten Ihres Arztes anwenden und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen hat.

Während der Stillzeit darf die empfohlene Dosierung nicht überschritten werden, da eine Überdosierung die Milchproduktion vermindern kann.

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten.

2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten?

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Die kombinierte Anwendung von Xylometazolin und :

  • trizyklischen Antidepressiva,
  • Monoaminooxidase-Hemmern vom Tranylcypromin-Typ,
  • blutdrucksteigernden Arzneimitteln

kann zu einer Blutdruckerhöhung führen. Die kombinierte Anwendung sollte daher möglichst vermieden werden.

2.4.Woran ist bei Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken?

Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.

3.Wie ist Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray anzuwenden?

Wenden Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

3.1.Art und Dauer der Anwendung

Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray ist für die nasale Anwendung bestimmt. Es empfiehlt sich, vor der Anwendung des Präparates die Nase gründlich zu schnäuzen.

Die Sprühflasche muss zur Erzeugung eines Sprühnebels mit der Öffnung senkrecht nach oben gehalten werden. Man führt den Sprühansatz in jedes Nasenloch, drückt einmal kurz und kräftig auf die Sprühflasche und zieht sie dann wieder zurück, bevor man mit dem Druck nachlässt. Während des Sprühvorgangs wird leicht durch die Nase eingeatmet.

Die letzte Anwendung an jedem Behandlungstag sollte günstigerweise vor dem Zubettgehen erfolgen.

Aus hygienischen Gründen und zur Vermeidung von Infektionen wird darauf hingewiesen, dass jede Dosiereinheit immer nur von einem Patienten verwendet werden darf.

Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray sollte nicht länger als 7 Tage angewendet werden, es sei denn auf ärztliche Anordnung. Eine erneute Anwendung sollte erst nach einer Pause von mehreren Tagen erfolgen.

Die Anwendung bei chronischem Schnupfen darf wegen der Gefahr des Schwundes der Nasenschleimhaut nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray zu stark oder zu schwach ist.

3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis bei Kindern ab 6 Jahren und Erwachsenen

2- bis 3-mal täglich ein Sprühstoß der Lösung in jede Nasenöffnung. Die genannte Einzel-Dosis darf nicht mehr als 3-mal pro Tag verabreicht werden.

Keine höheren Dosierungen als die empfohlenen anwenden.

3.3.Wenn Sie eine größere Menge Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray angewendet haben, als Sie sollten,

sollten Sie sofort Ihren Arzt informieren. Vergiftungen können durch erhebliche Überdosierung oder durch versehentliches Einnehmen des Arzneimittels auftreten.

Das klinische Bild einer Vergiftung mit Xylometazolin kann verwirrend sein, da sich Phasen der Stimulation mit Phasen der Unterdrückung des zentralen Nervensystems und des Herz-Kreislaufsystems abwechseln können. Besonders bei Kindern kommt es nach Überdosierung häufig zu zentralnervösen Effekten mit Krämpfen und Koma, langsamem Herzschlag, Atemstillstand sowie einer Erhöhung des Blutdrucks, der von Blutdruckabfall abgelöst werden kann.

Symptome einer Stimulation des zentralen Nervensystems sind Angstgefühl, Erregung, Halluzination und Krämpfe.

Symptome infolge der Hemmung des zentralen Nervensystems sind Erniedrigung der Körpertemperatur, Lethargie, Schläfrigkeit und Koma.

Folgende weitere Symptome können auftreten: Pupillenverengung (Miosis), Pupillenerweiterung (Mydriasis), Fieber, Schwitzen, Blässe, bläuliche Verfärbung der Haut infolge der Abnahme des Sauerstoffgehaltes im Blut (Zyanose), Herzklopfen, Atemdepression und Atemstillstand (Apnoe), Übelkeit und Erbrechen, psychogene Störungen, Erhöhung oder Erniedrigung des Blutdrucks, unregelmäßiger Herzschlag, zu schneller/zu langsamer Herzschlag.

Bei Vergiftungen ist sofort ein Arzt zu informieren, Überwachung und Therapie im Krankenhaus sind notwendig.

3.4.Wenn Sie die Anwendung von Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray vergessen haben

Wenden Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray so an, wie in 3.2 beschrieben oder vom Arzt verordnet. Grundsätzlich dürfen Sie eine vergessene Dosis nicht durch die Anwendung einer doppelten Dosis ausgleichen.

3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray abgebrochen wird

Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Beenden Sie nicht eigenmächtig die medikamentöse Behandlung, weil der Erfolg der Therapie dadurch gefährdet werden könnte.

4.Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

  • sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • nicht bekannt: Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

4.1.a) Erkrankungen des Nervensystems
4.1.b) Herzerkrankungen
4.1.c) Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
4.1.d) Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
4.1.e) Erkrankungen des Immunsystems

4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.

Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

5.Wie ist Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray aufzubewahren?

Lagern Sie Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.

Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.

Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

Woher kommen diese Daten?

Snup Schnupfenspray 0.1% Wirkstoffe


Inhaltsstoffe Menge je 1 Milliliter
Xylometazolin hydrochlorid 1 mg
Xylometazolin 0.87 mg
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Erfahrungen zu Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray 15 ml

11.12.2012 für Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray 10 ml von einem Anwender
Snup Schnupfenspray für unter 1 Euro, billiger geht´s kaum! Ist ein gutes Schnupfenspray wenn die Nase mal richtig dicht ist.

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Produktdetails

Produktbezeichnung Snup Schnupfenspray 0.1% Dosierspray
Packungsgröße(n) 10 ml
15 ml
DarreichungsformDosierspray
Mindestens haltbar bisSiehe Verpackungsboden
Produkt vonSTADA
STADASTR.
61118 BAD VILBEL
Website
AnwendungsgebieteAbschwellen der Nasenschleimhaut, Entzündungen der Nasennebenhöhlen
PZN04482680
BezugMedikament ist rezeptfrei
EtikettenspracheDeutsch
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