Ranitidin

Ranitidin ist ein Wirkstoff, der die Produktion von Magensäure beeinflusst und bei Sodbrennen, Speiseröhrenentzündung und vorbeugend gegen Magengeschwüre verordnet wird.

Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der H2-Antagonisten. Er besetzt die Rezeptoren für Histamin und reduziert so die Produktion von Salzsäure sowie des Verdauungsenzyms Pepsin. Dadurch wird die Bildung von Magensäure um etwa 50 Prozent vermindert, was eine Linderung der Beschwerden und eine Beschleunigung des Heilprozesses erlaubt.


Auf dieser Seite erhalten Sie folgende Information zu Ranitidin:

  1. Das Wichtigste in Kürze
  2. Ranitidin Anwendungsgebiete
  3. Wirkweise von Ranitidin
  4. Was ist vor der Anwendung von Ranitidin zu beachten?
  5. Ranitidin während der Schwangerschaft
  6. Ranitidin bei Kindern
  7. Dosierung & Einnahme von Ranitidin
  8. Ranitidin Nebenwirkungen
  9. Ranitidin Wechselwirkungen
  10. Produkte mit dem Wirkstoff Ranitidin

Das Wichtigste in Kürze

 Ranitidin Anwendungsgebiete

Ranitidin wird zur Behandlung verschiedener Krankheitssymptome eingesetzt, die aufgrund von Reizungen durch Magensäure auftreten können. Hierzu zählen insbesondere:

Ranitidin zur Hemmung der Magensäureproduktion

Ranitidin als Antiallergikum

Auch die antiallergische Wirkung des Antihistaminikums wird in der medizinischen Praxis genutzt, oft zusammen mit einem H1-Blocker.

Wirkweise von Ranitidin

Ranitidin wirkt an den Belegzellen der Magenschleimhaut und besetzt dort die Histamin-H2-Rezeptoren. Auf diese Weise wird die Salzsäureproduktion im Magen vermindert, die von Histamin abhängig ist. Die Freisetzung des Verdauungsenzyms Pepsin wird ebenfalls gehemmt. Dadurch wirkt der Magensaft weniger aggressiv, und die von den Beschwerden betroffenen Körpergewebe können sich regenerieren.

Begrenzte Wirkung

Ranitidin hat als Magenschutzmedikament eine schwächere Wirkung als beispielsweise Protonenpumpenhemmer (PPI). Der Körper kann bereits nach ein bis zwei Wochen eine Toleranz für den Wirkstoff entwickeln, was zu einer Abnahme der Wirksamkeit führt.

Was ist vor der Anwendung von Ranitidin zu beachten?

Ranitidin wird generell gut vertragen, jedoch dürfen unter bestimmten Umständen Präparate mit diesem Wirkstoff nicht eingenommen werden.

Ranitidin darf nicht eingenommen werden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

 Ranitidin bei Kindern

Ranitidin ist unter bestimmten Bedingungen unter ärztlicher Aufsicht auch für die Behandlung von Kindern geeignet. In der Regel wird es nur für kurzzeitige Therapien verschrieben. Verschiedene Hersteller geben unterschiedliche Informationen über die Dosierung im Kindesalter, sodass die Dosis auf alle Fälle mit einem Arzt abgesprochen werden muss.

 Ranitidin in der Schwangerschaft und Stillzeit

Der Wirkstoff geht sowohl in die Plazenta als auch in die Muttermilch über und kann im Blut des Neugeborenen oder Säuglings nachgewiesen werden. Die Erfahrungen mit Ranitidinpräparaten zeigen, dass sie normalerweise von Mutter und Kind vertragen werden. Über die Einnahme sollte jedoch der Arzt nach sorgfältiger Überprüfung von Risiken und Nutzen entscheiden.

 Dosierung & Einnahme von Ranitidin

Ranitidin ist als Filmtablette mit 75mg, 150mg oder 300mg Wirkstoff erhältlich. Präparate bis 75mg sind freiverkäuflich, höhere Dosierungen nur auf Rezept. Durch den Arzt kann das Medikament auch intravenös verabreicht werden. Die Dosierung sollte immer mit dem behandelnden Arzt abgeklärt werden, insbesondere, wenn das Präparat über einen längeren Zeitraum eingenommen wird. Die folgenden Dosen gelten für Erwachsene und Jugendliche über 16 Jahre mit einer gesunden Nierenfunktion und für Präparate mit einem Wirkstoffgehalt von 75mg Ranitidin:

Bei Kindern und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder anderen Risikofaktoren muss die Dosierung durch den Arzt genau angepasst werden.

 Ranitidin Nebenwirkungen

Bei der Einnahme von Ranitin werden in der Regel geringe Nebenwirkungen beobachtet. Zu den bekannten Nebenwirkungen gehören:

Gelegentliche Nebenwirkungen

Seltene Nebenwirkungen

Sehr seltene Nebenwirkungen

Das Auftreten von Atemnot und ein erhöhtes Risiko für Lungenentzündungen bei Risikopatienten wurden ebenfalls beobachtet.

 Ranitidin Wechselwirkungen - Gleichzeitige Einnahme mit anderen Arzneimitteln

Bei einer gleichzeitigen Einnahme mit anderen Medikamenten kann es zu unerwünschten Wechselwirkungen mit anderen Substanzen kommen. Die Interaktion von Ranitidin mit anderen Wirkstoffen ist vergleichsweise gering. Bei folgenden Substanzen gibt es Wechselwirkungen:


Produkte mit dem Wirkstoff Ranitidin

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