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Ist Ihr Körper übersäuert? Sorgen Sie für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt

Eine chronische Übersäuerung des Körpers, von Medizinern auch als Azidose bezeichnet, beeinflusst den gesamten Organismus. Hat der Stoffwechsel mit einem Überschuss an Säuren zu kämpfen, leiden alle Organsysteme und es können Krankheiten wie Gicht, Rheuma und Arterienverkalkungen entstehen.

Eine gesunde Ernährung und eine aktive Lebensweise bilden die Basis für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ist der Organismus bereits übersäuert, helfen verschiedene Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Gesundheit wieder herzustellen.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Der Säure-Base-Haushalt des menschlichen Organismus
  2. Ursachen für eine chronische Übersäuerung
  3. Mögliche Risikogruppen
  4. Symptome einer chronischen Übersäuerung
  5. Diagnose chronische Übersäuerung
  6. Ernährung bei chronischer Übersäuerung
  7. Folgeerkrankungen der chronischen Übersäuerung
  8. Übersäuerung behandeln
  9. Tipps zur Vorbeugung einer chronischen Übersäuerung

Der Säure-Base-Haushalt des menschlichen Organismus

Der menschliche Körper wird von einer Reihe komplizierter Stoffwechselprozesse am Leben erhalten. Eine wichtige Rolle spielt der Säure-Basen-Haushalt, der den Organismus eines gesunden Erwachsenen auf einem ausgeglichenen pH-Wert von 7,35 bis7,45 im Blut hält.

Bei Übersäuerung liegt der pH-Wert niedriger als 7,35
Eine Übersäuerung, Mediziner sprechen von einer Azidose, kann akut oder chronisch auftreten und bedeutet, dass der pH-Wert im Blut kleiner als 7,35 gemessen wird.

Akute Übersäuerung muss sofort behandelt werden
Die akute Azidose stellt einen lebensbedrohlichen Notfall dar und ist sofort therapiebedürftig. Sie entsteht zum Beispiel aufgrund eines Nierenversagens, einer Lungenfunktionsstörung oder einer Stoffwechselerkrankung wie Diabetes mellitus.

Die chronisch latente Azidose

In diesem Ratgeber wird jedoch die chronisch latente Azidose (CLA) behandelt, die nur langsam entsteht und aktiv von den Betroffenen beeinflusst werden kann. Ein erniedrigter pH-Wert resultiert entweder aus einem Überschuss an Säuren im Blut oder aus einem Mangel an Basen, den Gegenspielern der Säuren. Im Blut häuft sich zum Beispiel das bekannte Laktat (Salz der Milchsäure), von Laien auch als "Stoffwechselschlacken" bezeichnet.

Menschen die:

  • sich zu wenig bewegen
  • viel Stress haben
  • sich ungesund ernähren

laufen Gefahr, langsam und oft unbemerkt in eine chronische Azidose abzugleiten. In Deutschland betrifft eine chronische Übersäuerung aufgrund eines ungesunden Lebensstils bis zu 80 Prozent der erwachsenen Bevölkerung.1 Die Schulmedizin steht der chronischen Azidose noch zurückhaltend gegenüber. Diagnose und Therapie der chronischen Übersäuerung sind eher ein Thema der Komplementärmedizin.

Ursachen für eine chronische Übersäuerung

Der menschliche Organismus produziert Säuren zum Beispiel als Abfallprodukte bei der Gewinnung von Energie. Im Rahmen des Abbaus von Eiweiß entstehen besonders viele Säuren. Ein gesunder Körper verfügt über eine ausreichende Menge an Basen, um einen Säurenüberschuss abzupuffern. Der pH-Wert des Blutes bleibt so ausgeglichen. Das einzige Organ, das Säuren selbst ausscheiden kann, ist die Niere.

Mögliche Ursache einer Azidose:

  • Störung der Nierenfunktion
  • Störung der Lungenfunktion
  • falsche Ernährung
  • fehlende körperliche Aktivität
  • einseitige Diäten
  • Fastenkuren

Mögliche Risikogruppen

Einige Personengruppen können anfälliger für Übersäuerung sein:

 Senioren

Einem jungen gesunden Organismus fällt es noch relativ leicht, mit einem Überschuss an Säuren umzugehen und sie über die Nieren auszuscheiden. Mit zunehmendem Alter lässt die Nierenfunktion langsam nach. Senioren haben daher ein erhöhtes Risiko, eine chronische Azidose zu entwickeln.

  Schwangere & Frauen nach den Wechseljahren

Da der weibliche Organismus einen Teil seiner überschüssigen Säuren mit der Monatsblutung ausscheidet, steigt das Risiko eine chronische Azidose zu entwickeln in der Schwangerschaft und nach der Menopause.

Personen, die Diät machen

Wer eine einseitige Diät macht, muss ebenfalls damit rechnen, in eine chronische Übersäuerung abzugleiten. Der Abbau von Fettgewebe überschwemmt den Stoffwechsel mit Ketosäuren, die den pH-Wert des Blutes erniedrigen können.

Personen mit Nierenerkrankungen

Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung sind häufig in ihrer Fähigkeit eingeschränkt, Säuren über den Urin auszuscheiden. Daher ist ihr Risiko für eine chronische Azidose erhöht.

Symptome einer chronischen Übersäuerung

Eine chronische Azidose entwickelt sich schleichend. Ihre einzelnen Symptome sind unspezifisch und es ist nicht einfach, sie der richtigen Diagnose zuzuordnen.

Mögliche erste Anzeichen für eine chronische Übersäuerung Ihres Blutes:

  • Müdigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Hautprobleme
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Gelenkbeschwerden
  • Konzentrationsstörungen
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • Osteoporose
  • Immunschwäche

Diagnose einer chronischen Azidose

Es ist nicht möglich, den pH-Wert des Körpers mit einem einzigen Streifentest im Urin festzustellen. Der Urin hat seinen eigenen pH-Wert, der sich deutlich vom Wert des Blutes und der Zellen unterscheiden kann. Ein übersäuerter Urin kann auch bedeuten, dass die Nieren aktuell besonders effektiv Säuren aus dem Körper ausscheiden.

Urin-Tagesprofil nach der Sander-Methode

Aussagekräftiger ist ein Urin-Tagesprofil nach der Sander-Methode. Urinproben werden zu festgelegten Tageszeiten gesammelt und sogenannte Aziditätsquotienten bestimmt. Nur wenige Labore bieten diese Methode an, um den pH-Wert des Körpers annährend zu bestimmen.

Methode nach Jörgensen

Exaktere Werte ermittelt die Methode nach Jörgensen. Hier wird die Pufferkapazität der roten Blutkörperchen in einer Blutprobe bestimmt. Der Wert gibt Auskunft über die Basenreserven des Organismus.

Ist eine Selbstdiagnose möglich?

Eine chronische Azidose nachzuweisen ist aufwendig und in der Schulmedizin noch nicht vollständig anerkannt. Legen Symptome eine Übersäuerung nahe, können Sie auch anhand eines Ernährungsprotokolls überprüfen, ob die Diagnose in Frage kommt. Werten Sie das Protokoll mittels einer Tabelle oder eines speziellen Rechners (Rechner einfügen:http://www.saeure-basen-forum.de/index.php/saeure-basen-rechner) aus. Ist Ihre Ernährung sehr säurelastig und Ihr Lebensstil ebenfalls eher ungesund und von Stress belastet, können Sie versuchsweise eine Basentherapie beginnen.

Besprechen Sie die Behandlung vorher mit Ihrem Hausarzt, vor allem wenn Sie weitere Medikamente einnehmen, chronisch krank oder schwanger sind.

Ernährung bei chronischer Übersäuerung

Im Zusammenhang mit dem Säure-Basen-Haushalt des menschlichen Körpers ist die Ernährung ein Faktor, der weiterhin erforscht wird. Häufig haben Aussagen aus der Werbung noch keinen wissenschaftlich fundierten Hintergrund. Typische basische Lebensmittel gibt es nicht. Verschiedene Nahrungsmittel sind aber in der Lage, den Körper bei der Produktion von Basen zu unterstützen.

Rolle der Ernährung bei einer chronischen Übersäuerung

Der pH-Wert im Blut wird durch verschiedene Faktoren stabil gehalten. Die Nahrung und ihre Verarbeitung spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.

Lebensmittel können jedoch nicht einfach nach ihrem eigenen pH-Wert beurteilt werden. Zum einen treffen sie im Magen auf ein stark saures Milieu, das das Potenzial hat, Basen zu neutralisieren. Zum anderen können auch saure Nahrungsmittel basisch verstoffwechselt werden. Ein gutes Beispiel sind hier Zitrusfrüchte. Ein weiteres Beispiel sind Milchprodukte, die aufgrund ihres hohen Eiweißgehalts sauer verstoffwechselt werden.

Betrachten Sie Lebensmittel also stets unter dem Gesichtspunkt, wie sie von Ihrem Körper verwertet werden. Legen Sie mit einer Ernährung aus 80 Prozent basenbildenden Produkten und 20 Prozent Säurebildnern eine solide Basis für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Saure oder basische Einteilung der Nahrungsmittel mit dem PRAL-Wert

Zur besseren Orientierung wurde ein Rechenmodell entwickelt, das Lebensmittel nach dem Weg einteilt, auf dem sie verstoffwechselt werden. Der PRAL-Wert (Potential renal acid load) teilt Nahrungsmittel nach ihrer basischen oder sauren Wirkung ein.

Lebensmitteltabelle nach PRAL

PRAL-Wert dient der Bewertung der Säurebelastung über die Niere
Er bewertet die potentielle Säurebelastung der Niere pro 100g verzehrtem Lebensmittel. Der PRAL-Wert wird in der Einheit Milliäquivalent pro 100g Lebensmittel (mEq/100g) angegeben. Zusätzlich bezieht er die Aufnahme und Verarbeitung von Mikronährstoffen im Darm und die aus Eiweiß entstehenden Säuren mit ein.

Ein negativer PRAL-Wert steht für basenüberschüssige Lebensmittel (Obst und Gemüse) und ein positiver Wert bezeichnet säureüberschüssige Lebensmittel (Käse, Fleisch, Fisch, Getreide).

Optimale Ernährung: 20% säurebildend & 80% basenbildend
Es ist trotz dieser Bewertung aber schwer, eine bestehende Azidose alleine durch die Ernährung auszugleichen. Zu viele Stoffwechselvorgänge greifen in das Säure-Basen-System ein. Mediziner empfehlen eine Ernährung, die sich zu 20 Prozent aus säurebildenden Nahrungsmitteln und zu 80 Prozent aus basenbildenden Nahrungsmitteln zusammensetzt. So bleibt der Säure-Basen-Haushalt am ehesten im Gleichgewicht.

Nahrungsmittel, die bei einer chronischen Azidose geeignet sind

Eine basenreiche Ernährung bildet die Basis für einen ausgeglichenen pH-Wert im Blut. Geben Sie pflanzlichen Lebensmitteln den Vorzug. Integrieren Sie folgende Nahrungsmittel regelmäßig in Ihren Speiseplan:

  • Obst
  • Gemüse
  • Salat
  • pflanzliche Fette
  • speziell Kartoffeln
  • Sojaprodukte
  • Mandeln
  • Rosinen

Was Sie bei chronischer Übersäuerung trinken können

Generell wirkt sich eine große Trinkmenge positiv auf Ihren Stoffwechsel aus. Trinken Sie circa zwei Liter am Tag, je nach Wetterlage und Aktivitäten auch mehr. In erster Linie bietet sich Wasser an, möglichst ohne den Zusatz von Kohlensäure. Kräutertee und grüner Tee sowie Fruchtsaft kann zwischendurch eine gute Abwechslung sein. Genussmittel wie Rotwein und Kaffee sind ebenfalls Basenbildner.

Verzichten Sie besser auf:

  • schwarzen Tee
  • Alkohol
  • kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke
  • Bier

Diese Lebensmittel sollten Sie bei chronischer Übersäuerung besser meiden

Säurebildende Lebensmittel mit einem positiven PRAL-Wert verstärken eine chronische Azidose und sollten daher sehr reduziert in Ihrem Speiseplan vorkommen.

Beispiele sind:

  • Milchprodukte, besonders Käse
  • Eier
  • Fleisch und Fleischprodukte
  • Getreideprodukte (Vollkornprodukte bilden weniger Säuren als Weißmehl)
  • Fisch

Mineralstoffmangel bedingt durch chronische Übersäuerung

Mineralstoffe wie Magnesium, Kalzium oder Kalium haben die Eigenschaft, Säuren zu puffern. Ist die Zufuhr von Mineralstoffen mit der Nahrung unzureichend und kann eine chronische Azidose nicht abfangen, holt sich der Körper die benötigten Mineralien aus den Muskeln, Knochen und Zähnen ins Blut. Es können Mangelerscheinungen wie Osteoporose, Muskelkrämpfe und Zahnschäden folgen.

Folgeerkrankungen der chronischen Übersäuerung

Eine chronische Übersäuerung des Organismus kann sich auf alle Organsysteme auswirken. Bleibt der Zustand des Körpers über einen langen Zeitraum unbemerkt, entstehen möglicherweise Folgeerkrankungen, da die Organe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Auch die Ablagerung der sogenannten "Schlacken" wird als Ursache für Folgeerkrankungen diskutiert.

In einem möglichen Zusammenhang mit einer chronischen Azidose sehen Mediziner:

  • Arthrose
  • Rheuma
  • Gicht
  • Migräne
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme
  • Cellulitis
  • Verkalkung der Arterien
  • erhöhte Cholesterinwerte
  • erhöhte Blutzuckerwerte

 Chronische Übersäuerung behandeln

Der einzige Weg, eine chronische Übersäuerung im Blut auszugleichen ist die Neutralisation überschüssiger Säuren. Dies geschieht durch basische Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel.

In der Kategorie Hausmittel stehen zum Beispiel Kräuterteemischungen zur Verfügung, die Ihren Körper bei der Ausscheidung von Säuren unterstützen und mit Medikamenten kombiniert werden können.

Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel

Präparate, die eine Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt des gesamten Körpers haben sollen, sind magensaftresistent. Fehlt ihnen diese Eigenschaft, verlieren basische Medikamente bereits im stark sauren Milieu des Magens ihre Wirkung. Sie puffern die Magensäure direkt vor Ort mit dem unerwünschten Ergebnis, dass vermehrt Magensäure zum Ausgleich produziert wird.

Weitere Vorteile magensaftresistenter Präparate sind zum Beispiel eine gute Verträglichkeit aufgrund:

  • einer fehlenden Kohlendioxidbildung,
  • einer stabilen Ausschüttung von Magensäure und
  • einer erhaltenen Funktion der gesunden Magensäure.

Citrate

Citrate sind von Natur aus resistent gegen Magensaft und Bicarbonate können mit einer Schicht überzogen werden, die es ihnen erlaubt, den Magen zu passieren und ihre Wirkung im Dünndarm zu entfalten. Citrate sind Salze der Zitronensäure und treten in Verbindung mit verschiedenen Mineralstoffen auf:

  • Kaliumcitrat
  • Natriumcitrat
  • Calciumcitrat
  • Magnesiumcitrat

Sie sind sogenannte Basenbildner und gehören zum Puffersystem des Blutes. Citrate verbrauchen Säuren auf ihrem Stoffwechselweg, dem Citratzyklus. Ihr Wirkungsort ist der leicht alkalische Dünndarm. Das saure Milieu des Magens passieren Citrate unbeschadet. Die Abbauprodukte der Säuren werden über die Niere ausgeschieden und über die Lunge abgeatmet.

Anwendung von Citraten in der Basentherapie

Aufgrund der komplexen Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper enthalten Basenpräparate meist eine Mischung aus Magnesium-, Calcium-, Natrium- und Kaliumcitrat. So wird das Zusammenspiel der Mineralstoffe perfekt ausgenutzt und der Überdosierung eines Minerals vorgebeugt.

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Dosierungsempfehlung

Citratpräparate liegen in Form von Pulver und Tabletten vor. Meist lautet die Empfehlung, den Wirkstoff zweimal täglich einzunehmen. Beachten Sie hierzu bitte den Beipackzettel. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Behandlungsdauer in Ihrem Fall optimal ist. Eventuell reicht eine Kurbehandlung über einige Wochen bereits aus, um Ihren Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Bicarbonate

Weitere Präparate für die Basentherapie sind die Bicarbonate:

  • Natriumhydrogencarbonat bzw. Natriumbicarbonat

Die Puffersubstanz reagiert stark basisch und wird bereits im Magen verbraucht, wenn sie nicht in magensaftresistenter Form eingenommen wird. Der Effekt ist bei Sodbrennen gewünscht, aber nicht bei der Therapie der chronischen Azidose.

Dosierungsempfehlung
Natriumbicarbonat liegt in Pulver- und Tablettenform vor. Meist lautet die Empfehlung, den Wirkstoff zweimal täglich einzunehmen. Beachten Sie hierzu bitte den Beipackzettel. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Behandlungsdauer in Ihrem Fall optimal ist. Eventuell reicht eine Kurbehandlung über einige Wochen bereits aus, um Ihren Säure-Basen-Haushaltwieder ins Gleichgewicht zu bringen.

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Welche Hausmittel bei einer chronischen Übersäuerung helfen können

Kräuterteemischungen können den menschlichen Organismus bei dem Abbau und der Ausscheidung von Säuren unterstützen.

Beliebte Rezepte sind zum Beispiel:

  • Überbrühen Sie 3 Teelöffel Löwenzahnkraut und je 1 Teelöffel Lindenblüten, Kamillenblüten und Melissenblätter mit kochendem Wasser und lassen Sie den Tee bis zu 5 Minuten ziehen. Trinken Sie eine Kanne der Teemischung am Tag.
  • Mischen Sie je 2 Teelöffel Fenchel und Anis mit einem Teelöffel Kümmel, überbrühen Sie die Kräuter mit kochendem Wasser und lassen Sie die Mischung 5 Minuten lang ziehen. Trinken Sie eine Kanne Tee über den Tag verteilt.

Tipps zur Vorbeugung einer chronischen Übersäuerung

Selbstverständlich ist es immer sinnvoller, eine gesunde Stoffwechselsituation aufrechtzuerhalten und gar nicht erst in eine Azidose abzugleiten. Hier finden Sie einige Tipps zur Vorbeugung einer chronischen Übersäuerung:

  • Achten Sie auf eine ausreichende Trinkmenge. Der Hauptanteil sollte aus Wasser oder Kräutertee bestehen.
  • Regelmäßige Bewegung ist der Schlüssel zu einem gesunden Körper. Das gilt auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt. Ausdauersport oder der Verzicht auf das Auto zugunsten des Fahrrades ist ein Schritt in die richtige Richtung.
  • Nehmen Sie das Leben nicht zu ernst und vermeiden Sie unnötigen psychischen Stress und körperliche Fehlbelastung.
  • Ein Saunabesuch kann helfen, vermehrt Säuren mit dem Schweiß auszuscheiden.

Eine basische Hautpflege kann die Haut bei der Ausleitung von Säuren unterstützen.

Autorin – Jessica Kilonzo
Autor: Jessica Kilonzo

Jessica Kilonzo, Fachärztin für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, sammelte Berufserfahrung in Frankfurt am Main, bevor sie mit ihrer Familie nach Tansania zog. Jetzt lebt und arbeitet sie am Kilimanjaro, dem höchsten Berg Afrikas. Online schreibt Jessica Kilonzo für verschiedene Gesundheitsportale, wie zum Beispiel den Allergie-Blog von Allergo Natur.

Quellen

1Jürgen Vormann, Säure-Basen-Balance, Richtig essen - gesund ins Gleichgewicht kommen, Gräfe & Unzer Verlag Hermann Straubinger, Übersäuerung: Die besten Tipps für ein harmonisches Säure-Basen-Gleichgewicht Ihres Körpers,Mankau Verlag GmbH, 2013 Wolfgang Marktl, Bettina Reiter, Cem Ekmekcioglu, Säuren - Basen - Schlacken: Pro und Contra - eine wissenschaftliche Diskussion, Springer-Verlag, 2007 Schaefer, Roland M.: Störungen des Säure-Basen-Haushalts: Rationale Diagnostik und ökonomische Therapie , Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 26 vom 01.07.2005 http://www.saeure-basen-ratgeber.de/diagnose-behandlung/ernaehrung/


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen der Autorin dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über sparmedo.de direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.

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