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Behandlung & Hautpflege bei Neurodermitis 

Als eine der häufigsten Hauterkrankungen kann Neurodermitis einen immensen körperlichen und seelischen Leidensdruck erzeugen. Trockene und schuppende Haut, die mit starkem Juckreiz einhergeht und häufig aufgekratzt wird, zählt zum typischen Erscheinungsbild von Neurodermitis. Obwohl die genauen Ursachen für Neurodermitis noch immer nicht bekannt sind, kann durch entsprechende Vorbeugung und Therapie eine erhebliche Verbesserung erreicht werden. Betroffene benötigen dafür jedoch das richtige Wissen und etwas Geduld.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Das Hautbild Neurodermitis
  2. Unterschiedliche Neurodermitis-Formen
  3. Ursachen und Auslöser von Neurodermitis
  4. Ernährung bei Neurodermitis
    1. Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren
    2. Nährstoffempfehlungen
  5. Neurodermitis behandeln
  6. Hautpflege bei Neurodermitis
  7. Neurodermitis bei Babys & Kindern

Jedes zehnte bis fünfzehnte Kind leidet mittlerweile unter Neurodermitis, damit gehört diese Erkrankung der Haut zu den häufigsten Problemen und kann bereits im Säuglingsalter auftreten. Auch ein deutlich späteres Einsetzen der Krankheit ist aber möglich, wobei oftmals erste Anzeichen in Schüben bis hin zu einem schwereren Ausbruch zu erkennen sind.1

Je nach Alter sind von Neurodermitis unterschiedliche Körperbereiche betroffen

Das Hautbild Neurodermitis

Neurodermitis hat viele Gesichter, das Hautbild während eines Schubs oder chronischen Verlaufs der Erkrankung kann daher stark unterschiedlich ausfallen. Typisch sind jedoch die folgenden Anzeichen:

  • trockene, schuppende Haut
  • starker Juckreiz
  • klar begrenzte Rötungen und Ekzeme, vornehmlich an Händen und Füßen, in den Ellenbeugen und Kniekehlen sowie an den Brustwarzen
  • feine Risse zwischen den Fingern und Zehen sowie hinter den Ohren, die sich vergrößern
  • Milchschorf bei Säuglingen
  • Knoten, die extrem jucken und meist stark zerkratzt werden
  • eingerissene Lippen und Mundwinkel sowie Ekzeme in diesen Bereichen
  • verdickte Haut
  • Glanznägel

In Folge der Entzündung der Haut und den mit Neurodermitis verbundenem Juckreiz entstehen, gerade bei anhaltendem Kratzen, zudem schorfige Beläge oder Verkrustungen. Diese können weißlich, gelblich oder gar schwarz sein.

Unterschiedliche Neurodermitis-Formen

Wie bereits erwähnt, kann sich Neurodermitis in stark unterschiedlichen Formen äußern. Kleine Ekzeme und Risse gelten dabei unter anderem als Minimalformen, die Erkrankung kann jedoch ebenfalls bis hin zu einer Entzündung der kompletten Haut führen. Im Folgenden werden die Sonder- und Minimalformen der Neurodermitis aufgeführt:

  • Pityriasis alba: Die Haut wirkt fleckenweise aufgehellt und schuppt
  • Pulpitis und Rhagaden: Bei der Pulpitis werden die Fingerkuppen rissig, von Rhagaden ist die Rede bei Rissen zwischen Zehen und Fingern sowie hinter den Ohren oder unter dem Ohrläppchen
  • Xerose: Besonders charakteristisch für Neurodermitis ist die Xerose, also eine trockene Haut. Durch den Feuchtigkeitsverlust und das Fehlen der Hautfette kommt es in der Folge zu einer erhöhten Anfälligkeit für Risse, Infektionen und Schuppenbildung.
  • Cheilitis: Die Lippenentzündung mit Rissen in der Lippenhaut und den Mundwinkeln kann bei Neurodermitis ebenfalls auftreten und aufgrund des Krankheitsverlaufs sogar chronisch werden.
  • Ekzeme: Hände, Füße und Brustwarzen sind neben den Beugen - also Ellenbeugen und Kniekehlen, aber auch Achseln und Leiste - meist besonders von Ekzemen betroffen.
  • Milchschorf: Bei Säuglingen ist der sogenannte Milchschorf, Verkrustungen auf der Haut und hier vornehmlich auf der Kopfhaut, oftmals ein erstes Anzeichen für eine Neigung zu Neurodermitis.
  • Dyshidrotisches Ekzem: Bei dieser Sonderform der Neurodermitis bilden sich in kurzer Zeit zahlreiche Bläschen. Betroffen sind meist Füße und Hände, wo sich die flüssigkeitsgefüllten Blasen vorrangig auf den Flächen und in Zwischenräumen zeigen. Trotz ihrer geringen Größe, die in etwa mit einem Stecknadelkopf zu vergleichen ist, gehen die Bläschen mit einem immensen Juckreiz einher. Beim Abklingen des dyshidrotischen Ekzems treten häufig Schuppungen der Haut auf, die sichtlich ringförmig verlaufen.

Ursachen und Auslöser von Neurodermitis

Wie eingangs erwähnt, sind die genauen Ursachen für Neurodermitis nicht bekannt.

Studien und Erfahrungen zeigen allerdings, dass die Erkrankung einen erblichen Faktor aufweist. Leiden oder litten bereits die Eltern unter Neurodermitis, steigt das Risiko auch für die Kinder an. Zusätzlich tritt Neurodermitis gehäuft im städtischen Bereich auf. Vermutet wird, dass die Hauterkrankung und vor allem die Entzündung teilweise auf ein "gelangweiltes" Immunsystem zurückgeht.

Auto-Immunreaktion spielt eine bedeutende Rolle

Durch Desinfektionsmittel, ein sauberes Umfeld und die stetige Abtötung von Keimen richtet sich das Immunsystem schließlich gegen eigentlich harmlose Reize, wie bestimmte Nahrungsmittel oder Pollen und Staub. Es entsteht eine Auto-Immunreaktion, die körpereigene Abwehr bekämpft also keine Erreger, sondern den Organismus selbst. Auch die Umwelt selbst spielt aber eine Rolle.

Chemie des Alltags als weitere Ursache

Pestizide, Fungizide, Putzmittel, Weichspüler - der Alltag und unsere Umwelt stecken voller Chemie. Diese kann zum einen die Beschaffenheit bestimmter Reizstoffe verändern und sie damit zur vermeintlichen Gefahr für das Immunsystem werden lassen. Zum anderen belasten sie die Gesundheit und halten die Erregeranzahl im Umfeld unnatürlich gering, wodurch das Immunsystem keine Gelegenheit für erforderliche Abwehrreaktionen hat und in der Folge überreagiert. Alle möglichen Auslöser der Neurodermitis sind mit diesen Theorien jedoch nicht erklärbar.2,3

Auslöser der Neurodermitis

Die Auslöser der Neurodermitis sind so verschieden, wie die Formen der Hauterkrankung. Zu ihnen gehören:

  • Mechanische Reize, wie kratzende oder zu eng anliegende Stoffe auf der Haut, aber auch reibende Taschenriemen
  • Temperaturen, gerade bei heißer Heizungsluft und frostigen Außentemperaturen ist ein Neurodermitis-Schub bei vielen Betroffenen vorprogrammiert
  • Reizstoffe wie Pollen, Tierhaare, die Ausscheidungen von Hausstaubmilben, aber auch Nahrungsmittel, wie Milch, Nüsse und beispielsweise Meeresfrüchte können einen erneuten Schub von Neurodermitis auslösen oder den aktuellen Zustand verschlimmern.
  • Stress - ob emotional, psychisch oder physisch - akuter oder chronischer Stress schwächen den Körper und können dadurch bei einer bestehenden Veranlagung Neurodermitis auslösen beziehungsweise einen Schub der Hauterkrankung verschlimmern.
  • Infektionen schwächen den Organismus und können damit Neurodermitis hervorrufen.
  • Schwitzen, ob schwüle Wetterlagen, Sport oder Nervosität die Schweißdrüsen anregen, feuchte Haut wird schnell anfälliger für den Ausbruch von Neurodermitis.
  • Mangelzustände - ob Vitamine, Mineralstoffe, Amino- und Fettsäuren oder Spurenelemente - können das Hautbild bei Neurodermitis zusätzlich verschlimmern und schwächen den Körper zudem insgesamt. Ein gezielter Ausgleich bewirkt daher oftmals eine vergleichsweise schnelle Besserung.
  • Lebensmittelzusatzstoffe (E-Nummern auf den Zutatenlisten) wie Konservierungsmittel und Farbstoffe, können die Darmflora stören und damit auch die Hautgesundheit negativ beeinflussen. Enthält die Ernährung viele Zusatzstoffe, sind häufigere und schwerer verlaufende Neurodermitis-Schübe die typische mögliche Folge.
  • Stoffwechselstörungen und Störungen des Darmmilieus schränken die Versorgung mit wichtigen Stoffen ein, können den Organismus dadurch in vielen Bereichen schwächen und nicht nur hautwichtige Prozesse negativ beeinflussen.

Mit Dokumentation gegen Neurodermitis

Wer um die möglichen und teils sehr individuellen Auslöser der Neurodermitis weiß, kann gezielt gegensteuern. Zum einen können die ungünstigen Stoffe und Situationen vermieden werden, zum anderen lässt sich die persönliche Pflege und Therapie so zielgerichtet angehen und ist dadurch effizienter. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, ein detailliertes Tagebuch zu führen. In diesem sollten täglich folgende Fragen so eingehend wie möglich beantwortet werden:

  • Wie waren Befinden und Stresslevel? - Gab es anstrengende Situationen, Verärgerung, Enttäuschung, Angst oder Spiel, Spaß und gute Laune?
  • Welche Materialien und Substanzen hatten direkten Hautkontakt? - Ob der Wollpullover, Creme, Reinigungsmittel oder die Latex-Handschuhe, da viele Stoffe einen Neurodermitis-Schub auslösen können, sollte hierbei besondere Sorgfalt walten.
  • Wie ist das Wetter? - Kälte kann ebenso wie Hitze reizen, Luftfeuchtigkeit und häufige Wechsel zwischen Wetterlagen sind Stress für die Haut, daher gehören sie als Wetterbericht in das Neurodermitis Tagebuch.
  • Was wurde gemacht? - Prüfungsphase in der Schule, ein überhörter Streit, eine Feier mit Freunden oder Entspannung pur, die Aktivitäten des Tages haben oftmals einen direkten Einfluss auf Haut und Neurodermitis.
  • Was wurde gegessen? - Bereits ein Glas Milch oder die Nüsse im Müsli können bei empfindlichen Menschen zum nächsten Neurodermitis-Schub führen. Daher sollte bei dieser Frage so detailliert wie möglich dokumentiert werden. Netter Nebeneffekt: Wer sorgfältig dokumentiert, isst oftmals bewusster.
  • Wie sind der Zustand der Haut und das Hautgefühl? - Juckreiz, Spannungsgefühle, trockene Stellen oder eine deutliche Besserung? Das Neurodermitis-Tagebuch kann noch so sorgfältig geführt werden, ohne Bezug zum Zustand der Haut lassen sich nur schwer Schlüsse ziehen und Auslöser erkennen.

Sind Kinder betroffen, sollten Sie als Eltern natürlich die Tagebuchführung zunächst übernehmen, das Niederschreiben aber als festes Ritual in den Alltag integrieren. Dies kann spielerisch erfolgen und zusätzlich zu einem besseren Austausch und einer festeren Eltern-Kind-Bindung führen. Keinesfalls sollte es zur lästigen Pflicht werden. Dann nämlich besteht die Gefahr, dass entscheidende Fakten verschwiegen und der Kürze halber ausgelassen werden.

Ernährung bei Neurodermitis

Die Ernährung kann durchaus eine entscheidende Rolle beim Hautbild von Neurodermitis spielen. Zum einen können in ihr Auslöser in Form von bestimmten Eiweißen, wie Kuhmilch, Nüssen und Getreiden oder Meeresfrüchten stecken. Zum anderen kann ein Mangel an bestimmten Nähr- und Vitalstoffen einen Neurodermitis-Schub begünstigen oder verschlimmern.

Fett und Vitamine gegen Neurodermitis

Da der Haut bei Neurodermitis meist Fett fehlt, lohnt sich ein Blick auf die Versorgung mit diesem energiereichen Nährstoff. Günstige und gesunde Quellen sind fetter Seefisch und Pflanzenöle. Zusätzlich sollte eine abwechslungsreiche und ausgewogene Versorgung mit Vitaminen sichergestellt sein. Das bedeutet in der Praxis täglich viel frisches, möglichst rohes Obst und Gemüse. Zudem sollten durch Ausschlussdiäten und Tests eventuelle Unverträglichkeiten herausgefunden werden.

Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren haben einen entzündungshemmenden Effekt, wirken sich auf die Gesundheit des Herzens und der Gefäße aus, unterstützen das Immunsystem und können Krankheiten vorbeugen. Zudem haben die essenziellen Fettsäuren auch eine Auswirkung auf die Haut und sind insbesondere bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis sehr wichtig.

Omega-3-Fettsäuren in der Ernährung

Omega-3-Fettsäuren finden sich lediglich in wenigen Nahrungsmitteln, die häufig auf dem üblichen Speiseplänen landen. Enthalten sind die Fettsäuren in:

  • fettem Seefisch: wie Lachs, Makrele, Butterfisch, Thunfisch, Heilbutt und Hering
  • Fischöl und Krillöl
  • pflanzlichen Ölen: wie Hanföl, Rapsöl und Leinöl
  • Saaten: wie Hanfsaat und Chia Samen
  • Nüssen: Wie Walnüsse und Walnussöl

Aus tierischen Quellen wie Fischöl und Fisch sind die Fettsäuren in ausgewogenem Maße direkt verwertbar. Bei pflanzlichen Lebensmitteln wie Ölen steht hingegen nur eine der Omega-3-Fettsäuren zur Verfügung. Aus dieser können die restlichen Fettsäuren dieser Gruppe zwar im menschlichen Körper hergestellt werden, der Umsatz ist allerdings stark begrenzt. Um den täglichen Bedarf zu decken, müssten selbst bei einem geringen Verbrauch 30 bis 200 Milliliter entsprechenden Pflanzenöls aufgenommen werden. Realistisch ist das -zumindest auf lange Sicht - nicht.

Omega-3-Fettsäuren-Bedarf bei Neurodermitis decken

Wer unter Neurodermitis leidet, hat einen erhöhten Omega-Fettsäuren-Bedarf. Da dieser über die Ernährung allein ohnehin schon schwierig zu decken ist, ist der erhöhte Bedarf häufig problematisch und hat zumeist einen Mangelzustand zur Folge.

Um das Hautbild positiv durch die ungesättigten Fettsäuren zu beeinflussen, muss die Aufnahme also gezielt erhöht werden. Dies kann durch mehrere Portionen fetten Seefisch pro Woche, durch die tägliche Aufnahme von etwa zwei Esslöffeln Chia-Samen oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel erfolgen:

Caelo Lebertran 250 ml

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CAESAR & LORETZ

Substigam Kap 144 Stück

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Biomedica Pharma

Omega-3 Fischöl-kapseln   280 Stück
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Prosan Omega 3 Kapseln 60 Stück

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Prosan Pharmazeutische Vertriebs GmbH

Gold Krill  Kapseln 30 Stück

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Olimp Laboratories

Omega 3 Epa  Kapseln 90 Stück

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Eder Health Nutrition

Walnüsse, die genannten Pflanzenöle und Hanfsaat dürfen und sollten natürlich dennoch auf dem Speiseplan stehen. Dies ist allein in Hinblick auf sekundäre Pflanzenstoffe und unterstützende Substanzen wichtig.

Das richtige Verhältnis zwischen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren

Die Empfehlung zum Verhältnis zwischen Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren lautet 5 zu 1. Im Durchschnitt liegt das Verhältnis aber - selbst bei einer verhältnismäßig gesunden und ausgewogenen Ernährungsweise - bei 20:1.

Gerade bei Neurodermitis ist das Überangebot von entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren denkbar ungünstig. Diese stecken allerdings in zahlreichen Lebensmitteln. Darunter:

  • Fleisch, Innereien und Wurst
  • Milchprodukte
  • Öle und Margarine sowie tierische Fette
  • Gemüse wie Avocado, Nüsse und Fertigprodukte

Wer Neurodermitis also positiv durch die Ernährung beeinflussen möchte, sollte diese Nahrungsmittel deutlich einschränken und die Omega-3-Zufuhr entsprechend erhöhen.

Ausgewogen und individuell

Aufgrund der individuell verschiedenen Auslöser und Unverträglichkeiten gibt es nicht den einen Neurodermitis-Ernährungsplan. Stattdessen ist hier Geduld und Disziplin gefragt, wobei das Tagebuch ein wichtiges und erleichterndes Hilfsmittel bei der Suche nach der persönlich besten Ernährung ist.

Nährstoffempfehlungen bei Neurodermitis

Bestimmte Nährstoffe können das Hautbild bei Neurodermitis verbessern und die Häufigkeit von Schüben verringern. Dazu sollten sie täglich in ausreichender Menge und idealerweise über eine ausgewogene Ernährung aufgenommen werden. Der Bedarf kann durch die Hautkrankheit allerdings so erhöht sein, dass die Zufuhr über Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll ist. Empfohlen wird Folgendes:

Vitamin B-Komplex

B-Vitamine sind entscheidend für die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln. Optimal ist die tägliche Einnahme eines ausgewogenen Präparates, das zudem 100mg Pantothensäure (Vitamin B5) enthält. Dieses baut die Darmschleimhaut auf und kann daher zusätzlich einen positiven Einfluss auf Neurodermitis haben.

Vitasprint B12  Trinkampullen 30 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

Vitasprint B12  Trinkampullen 100 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

Vitasprint B12  Trinkampullen 10 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

Vitamin B-komplex Kapseln   90 Stück

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

Medyn Forte Kapseln   90 Stück

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MEDICE ARZNEIMITTEL

Additiva Vitamin B 12  Ampullen 30 Stück

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Dr.B.Scheffler Nachf. GmbH & Co. KG

Medyn Forte Kapseln   30 Stück

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MEDICE ARZNEIMITTEL

Folio Forte + B12  Tabletten 120 Stück

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SteriPharm Pharmazeutische Produkte

Vitasprint B12  Kapseln 20 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

Vitasprint B12  Kapseln 50 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

Vitasprint B12  Kapseln 100 Stück

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Pfizer Consumer Healthcare Gmbh

B12-asmedic  Ampullen 5X1 ml

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Dyckerhoff Pharma

Vitamin B Komplex  Tabletten 250 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Vitamin B Komplex  Tabletten 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Vitamin C

1 bis 3g Vitamin C pro Tag wirkt Entzündungen entgegen und senkt den Histaminspiegel im Blut, zudem stärkt es das Immunsystem.

Additiva Vitamin C 1g  Brausetabletten 20 Stück

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Dr.B.Scheffler Nachf. GmbH & Co. KG

Cebion Immun 2  Kapseln 30 Stück

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Merck Selbstmedikation

Cebion Immun 2  Kapseln 60 Stück

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Merck Selbstmedikation

Additiva Vitamin C Depot-kapseln 300mg   60 Stück

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Dr.B.Scheffler Nachf. GmbH & Co. KG

Additiva Vitamin C  Brausetabletten 10 Stück

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Dr.B.Scheffler Nachf. GmbH & Co. KG

Vitamin C Dose  Pulver 100 g

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Wepa Apothekenbedarf

Vitamin C Beutel  Pulver 100 g

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Wepa Apothekenbedarf

Vitamin E

400 bis 800 I.E. regulieren das Immunsystem und hemmen Entzündungen. Dazu wirkt Vitamin E ebenso wie Vitamin C antioxidativ und kann Zellen so vor schädlichen Einflüssen schützen.

Mowivit 600  Kapseln 50 Stück
Mowivit 600  Kapseln 100 Stück
Mowivit 600  Kapseln 150 Stück
Optovit Forte  Kapseln 90 Stück
Vitamin E 36mg  Tabletten 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Vitamin E Tropfen  30 ml

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

L-Glutamin

2 bis 4g dieser Aminosäure schützen den Darm und bauen die Darmschleimhaut auf. Gerade bei Stoffwechselstörungen oder einer erhöhten Durchlässigkeit der Schleimhaut kann die unterstützende Wirkung von L-Glutamin entscheidend für das Hautbild sein.

Glutamin Verla  Dragees 100 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Glutamin Verla  Dragees 50 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Glutamin Verla  Dragees 1000 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Glutamin Verla  Dragees 250 Stück

Glutamin Verla Dragees 250 Stück

VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Glutaminsäure 500mg  Kapseln 250 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Glutaminsäure 500mg  Kapseln 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Glutamin 1000  Kapseln 60 Stück

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Eder Health Nutrition

Calcium

500 bis 1000mg senken das Risiko für allergische Reaktionen. Zudem tritt ein Calciummangel bei Neurodermitis häufig auf.

Calcium Citrat  Kapseln 140 Stück

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Heidelberger Chlorella

Corallen Calcium  Kapseln 90 Stück

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Aabenrapharma S.P.R.L.

Calcium 400 60 Stück
Calcium + Vitamin D3  Granulat 30 Stück

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Cadion Nahrungsergänzung

Gamma-Linolensäure

Diese Fettsäure kann den Juckreiz lindern, verringert Rötungen, Wassereinlagerungen und die Bildung von Krusten. Nachtkerzenöl ist ein guter Gamma-Linolensäure-Lieferant. Aufgrund dieser Wirkungen kann eine Einnahme von 3g Nachtkerzenöl den Bedarf an Cortison reduzieren. Für die positiven Effekte muss aber ein wenig Geduld mitgebracht werden, denn diese treten meist erst ein bis zwei Monate nach dem Beginn der erhöhten Aufnahme ein.

Nachtkerzenöl Bio   100 ml

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Aleavedis Naturprodukte

Nachtkerzenöl 500mg  Kapseln 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Nachtkerzenöl Kapseln   140 Stück

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Heidelberger Chlorella

Nachtkerzenoel Bio  öl 50 ml

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Weltecke Alexander Arzneimittel

Nachtkerzenoel Bio  öl 10 ml

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Weltecke Alexander Arzneimittel

Nachtkerzenöl Bio 100 ml

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Weltecke Alexander Arzneimittel

Nachtkerzenöl 500mg  Kapseln 250 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Allcura Nachtkerzenöl 30 ml

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

Magnesium

Ebenso wie Calcium reduziert Magnesium die Anfälligkeit für Allergien. Zudem besteht auch hier häufig ein Mangel, der mit Neurodermitis einhergeht.

Magnesium Verla N  Dragees 200 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesium Verla 300  Granulat 50 Stück
Magnesium Verla N  Dragees 10X100 Stück
Magnesium Verla N  Dragees 100 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesium Verla  Kautabletten 100 Stück
Additiva Magnesium 300mg N  Pulver 60 Stück

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Dr.B.Scheffler Nachf. GmbH & Co. KG

Magnesium M Dragees   25 Stück

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Dr. Zinke Diätetika

Magnesium Verla  Ampullen 10X10 ml

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesium Verla  Ampullen 50X10 ml

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesium Verla Plus  Granulat 50 Stück
Magnesium Verla Plus  Granulat 20 Stück
Magnesium Verla 300  Granulat 20 Stück
Magnesiocard 5mmol  Pulver 20 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesiocard 5mmol  Pulver 50 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesiocard 5mmol  Pulver 100 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Magnesiocard 5mmol  Pulver 10X50 Stück
Magnesium M Dragees   100 Stück

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Dr. Zinke Diätetika

Omega-3-Fettsäuren

Die ungesättigten Fettsäuren stärken das Immunsystem und die Gewebe, sie wirken sich positiv auf das Hautbild aus und erhöhen den körpereigenen Schutz. Eine erhöhte Zufuhr durch Chia-Samen oder die Aufnahme von 1,5 bis 2g über Fischölkapseln ist optimal.

Caelo Lebertran 250 ml

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CAESAR & LORETZ

Substigam Kap 144 Stück

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Biomedica Pharma

Omega-3 Fischöl-kapseln   280 Stück
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Prosan Omega 3 Kapseln 60 Stück

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Gold Krill  Kapseln 30 Stück

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Olimp Laboratories

Omega 3 Epa  Kapseln 90 Stück

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Eder Health Nutrition

Selen

Das Spurenelement kann eine insgesamte Verbesserung des Hautbildes bewirken, wirkt antioxidativ und damit schützend. Für einen positiven Einfluss auf Neurodermitis sollten Kinder täglich 7,5 bis 15µg Selen pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen, Erwachsene eine Dosis von 200 bis 300µg.

Selen Hefefrei 100 Stück

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

Selen 50ug (hefe)  Tabletten 250 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Selen 50ug  Tabletten 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Hefe Selen  Tabletten 90 Stück

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

Nicapur Selen 200  Kapseln 60 Stück
Selen Hefefrei 250 Stück

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ALLCURA NATURHEILMITTEL

Meta Care Selen+  Kapseln 60 Stück

Zink

Das Spurenelement wirkt gegen Entzündungen und antiallergisch, zudem reguliert es das Immunsystem. Die empfohlene Tagesdosis bei Neurodermitis liegt für Zink bei 30 bis 60mg.

Zink Verla C  Granulat 20 Stück

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VERLA-PHARM ARZNEIMITTEL

Zink 15mg  Tabletten 100 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Zink Sandoz Direkt  Beutel 20 Stück
Zink 15mg  Tabletten 250 Stück

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Warnke Gesundheitsprodukte

Zink 15mg 200 Stück

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Hirundo Products

Zink Verla 10mg  Filmtabletten 20 Stück
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Zink  Kapseln 60 Stück

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Heidelberger Chlorella

Zink  Kapseln 120 Stück

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Heidelberger Chlorella

Bevor die Zufuhr dieser Stoffe gezielt erhöht wird, ist es sinnvoll die aktuelle Versorgung - also den Blutspiegel - zu untersuchen.

Neurodermitis behandeln

Bei der Behandlung von Neurodermitis werden oftmals zwei Linien verfolgt. Die äußere Therapie (topische Behandlung) sowie die innere Therapie (systemische Behandlung).

Topische Therapie erfolgt äußerlich

Die topische Behandlung bezieht sich auf den Einsatz von Salben, Cremes und Lotionen. Mit Hilfe dieser soll die Haut geschützt und der Feuchtigkeitshaushalt stabilisiert werden. Ziel ist es, das trockene Hautbild zu verbessern und die Entzündungen abklingen zu lassen. Je nach Schweregrad und individuellen Faktoren stehen eine Beruhigung der Haut und eine Linderung des Juckreizes im Vordergrund.

Alle Präparate zur äußeren Anwendung bei Neurodermitis anzeigen.

Systemische Therapie erfolgt von innen

Bei der systemischen Therapie erfolgt die Neurodermitis-Behandlung der Haut von innen heraus. Der Fokus liegt zumeist auf einer Reduzierung der Entzündung, aber auch des Juckreizes. Für die innere Anwendung stehen sowohl rezeptfreie als auch rezeptpflichtige Präparate zur Verfügung. Gängige Wirkstoffe zur Juckreiz- und Entzündungshemmung sind zum Beispiel Cetirizin, Loratadin oder Dimetinden.

Cetirizin bei Neurodermitis

Cetirizin ist als wirksames Mittel bei Allergien bekannt, kann aber auch bei Neurodermitis gute Resultate erzielen. Das Antihistamin verhindert oder lindert zumindest den Juckreiz und kann so den Leidensdruck mindern. Der Wirkstoff ist in Form von Tabletten, Saft, Tropfen und Salbe erhältlich und kann bei Neurodermitis oder zusätzlich bestehenden Allergien individuell und gezielt angewendet werden.

Cetirizin und Neurodermitis bei Kindern

Leiden Kinder unter Neurodermitis, kann der Wirkstoff Cetirizin ebenfalls eingesetzt werden. Zugelassen sind cetirizinhaltige Präparate in entsprechend angepasster Dosierung für Kinder ab zwei Jahren. Allerdings sollten hier die möglichen Nebenwirkungen genau kontrolliert werden, da Cetirizin Müdigkeit und Benommenheit erzeugen kann.

Zum Arzt bei den ersten Auffälligkeiten

Da Neurodermitis zwar behandelt, aber nicht geheilt werden kann, ist die frühzeitige Erkennung ausschlaggebend für einen schnellen Behandlungserfolg. Treten bei Ihnen daher ein oder mehrere der erwähnten Anzeichen auf, leiden Sie unter anhaltendem Juckreiz oder Ekzemen, sollten Sie umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Dieser kann oftmals schon auf Sicht und unter Berücksichtigung der Symptome eine erste Diagnose stellen und entsprechende Therapieschritte einleiten oder notwendige Tests beauftragen.

Bei schweren Formen der Neurodermitis kann der Arzt auch zu empfehlenswerten Veränderungen, wie beispielsweise einer Kur im Reizklima, raten.

Alternativen und begleitende Behandlung

Zusätzlich zu der Behandlung mit Cremes und Medikamenten stehen Alternativen für ein verbessertes Hautbild trotz Neurodermitis parat. Zu diesen gehören:

  • Umstellung der Ernährung nach Ausschluss eventueller Unverträglichkeiten und Mangelzustände
  • Verzicht auf reizende Materialien oder Stoffe, die das Schwitzen fördern. Wolle, Kunstfaser und enganliegende Kleidungsstücke können kratzen oder ein ungünstiges Klima auf der Haut erzeugen. Glatte, atmungsaktive Baumwollgewebe und Seide sind die bessere Wahl. Ebenso wie Kleidung, die Feuchtigkeit effizient nach außen transportiert und so den Schweiß von der Haut ableitet.
  • Bei bestehenden Allergien gegen Tierhaare, Hausstaubmilben oder Pollen, entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen. Sofortiges Wechseln der Kleidung nach Betreten der Wohnung, spezielle Allergiker-Bettwäsche und Pollenfilter können für Erleichterung sorgen.
  • Entspannungstechniken und Meditation lernen. Da Neurodermitis in nahezu allen Fällen mit einer psychologischen Komponente einhergeht, bei Stress jedweder Art also schlimmer wird, können Meditation und Entspannungsmethoden schnell eine deutliche Besserung bewirken und Schübe sogar verhindern.
  • Um Verletzungen an der Haut zu verhindern, sollten Sie Ihre Nägel kurz halten und während der Nacht dünne Baumwoll-Handschuhe tragen. Auf diese Weise kann selbst das Kratzen im Schlaf unter Kontrolle gehalten werden.
  • Alternativ zum Kortison können Tacrolimus und Pimecrolimus zum Einsatz kommen. Diese Wirkstoffe sind zwar ähnlich effektiv gegen Entzündungen, weisen allerdings nicht die teilweise gefährlichen Nebenwirkungen von Kortison auf.

Hautpflege bei Neurodermitis

Je nach Ausprägung und Schweregrad der Neurodermitis sollten bei der Hautpflege verschiedene Wirkstoffe eingesetzt werden. Bei trockener, rissiger und schuppiger Haut kommt es auf die rückfettende Wirkung an. Empfehlenswert sind dann beispielsweise Harnstoff (Urea) und Linolensäure. Allerdings nur, wenn keine Entzündungen bestehen. Kommen Infektionen hinzu, sollten Parfenac, Eichenrindenextrakt und Steinkohlenteer zum Einsatz kommen.

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Handelt es sich bei Ihrer Form von Neurodermitis um nässende Stellen und Ekzeme, sind hingegen austrocknende Maßnahmen und Mittel angeraten. Vor einer Behandlung steht aber der Besuch beim Arzt. Nur mit diesem kann ein sinnvoller und individuell abgestimmter Therapieplan aufgestellt werden.

Sonnenschutz bei Neurodermitis

Sonnenschutzmittel haben bei Neurodermitis einen besonderen Stellenwert. Sie sollten frei von Duftstoffen und Konservierungsmitteln sein, eine besonders hohe Hautverträglichkeit aufweisen und am besten auf der Basis von Wasser in Öl hergestellt worden sein. Auf diese Weise wirken sie feuchtigkeitsspendend und rückfettend.

Zusätzlich zum Sonnenschutz in Cremeform sollten lange Aufenthalte im direkten Sonnenlicht vermieden und die Haut mit leichtem Baumwollgewebe geschützt werden.

Duschen und Baden bei Neurodermitis

Lieber häufig dafür kühl und kurz duschen, als lange heiß baden. Aufgrund des häufigen Eincremens bildet sich auf der Haut ein Film aus Pflegemitteln, Bakterien, Hautschuppen und Schweiß. Die tägliche Reinigung mit klarem Wasser ist daher entscheidend für die Gesundheit. Zudem sollten, allerdings nur wenn nötig, milde Zusätze und Reinigungsprodukte Verwendung finden. Ansonsten reicht Wasser vollkommen aus.

Im Anschluss an die Reinigung wird die Haut trockengetupft, nicht gerieben oder gerubbelt. Um zusätzliche Reizungen auszuschließen, achten Sie auf die folgenden Hinweise:

  • Wechseln Sie Handtücher, Bettwäsche und Kleidung so oft es geht! - Ein häufiges Waschen mit wenig Waschmitteln entfernt Rückstände der Hautpflege, Hautschuppen und Bakterien.
  • Bewahren Sie alle Hautpflegeprodukte im Kühlschrank auf! - Dadurch halten die Mittel nicht nur länger, sie haben auch einen zusätzlich lindernden Effekt auf der Haut.
  • Täglich waschen! - Die empfindliche Haut verleitet zur Schonung und damit zum seltenen Reinigen. Auf lange Sicht erzeugt dieses Vorgehen aber noch mehr Reizungen und Probleme. Daher darf ruhig mehrmals täglich mit purem Wasser gewaschen werden. Lange warme Bäder und Zusätze sind hingegen zu vermeiden.

  Neurodermitis bei Babys & Kindern

Eine der wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen gegen den Ausbruch von Neurodermitis ist das Stillen bis mindestens zum vierten, besser noch bis zum sechsten Lebensmonat. Auch sollte bis zu diesem Zeitpunkt Beikost komplett vermieden werden. Selbst der bei vielen als erste Zusatzkost so beliebte Getreidebrei, gehört dann noch nicht auf den Speiseplan des Säuglings. Denn auch er kann ein Auslöser für die Neurodermitis sein.

Neurodermitis bei Säuglingen und Kindern stellt eine besondere Belastung für alle Beteiligten dar. Der Juckreiz sorgt beim Nachwuchs für schlaflose Nächte, Sorge und Hilflosigkeit bei den Eltern. Die folgenden Tipps können helfen:

  • Ruhe bewahren - Die Situation wird sich auch mit aller Aufregung der Welt nicht verbessern. Erinnern Sie sich stets daran, dass das Leid gerade nicht zu ändern ist. Wechseln Sie sich, wenn möglich zeitlich ab und suchen Sie selbst Entspannung, wann immer möglich.
  • Greifen Sie zu natürlichen, kühlenden Textilien. Diese sind besonders hautfreundlich.
  • Kurze, lauwarme Bäder wirken kühlend und dem Juckreiz entgegen. Sie sollten zum täglichen Plan gehören
  • Vermitteln Sie Ruhe, Vertrauen und Geborgenheit- Je kleiner das Stresslevel, desto besser das Hautbild. Bei Neurodermitis ist dieser Faktor besonders entscheidend.
Quellen

1 http://www.onmeda.de/krankheiten/neurodermitis-definition-haeufigkeit-1260-3.html 2 https://www.kvberlin.de/30patienten/60gesundheitsratgeber/neurodermitis/10teil2.html 3 http://www.onmeda.de/krankheiten/neurodermitis-ursachen-1260-4.html Burgerstein, U., Schurgast, H, Zimmermann, M: Handbuch Nährstoffe - Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung (2012), Trias Verlag (12. Auflage) https://vebu.de/themen/gesundheit/naehrstoffe/omega-3-fettsaeuren http://www.budwig-stiftung.de/service/omega-3omega-6.html http://jucknix.de/cetirizin/ http://www.medizin-im-text.de/blog/2014/75/neurodermitis-aufgekratzt-statt-makellos/


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen der Autorin dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über sparmedo.de direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.

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