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Manganmangel behandeln und vorbeugen

Mangan ist als Spurenelement für den menschlichen Körper unerlässlich und an unzähligen Funktionen im Körper beteiligt. Ein Manganmangel ist beim Menschen nahezu ausgeschlossen. Lediglich ist ein etwas erhöhter Bedarf bei Personen zu beobachten, die viel Alkohol konsumieren, sich vorrangig zuckerhaltig ernähren und Menschen, die oxidativem Stress ausgesetzt sind. Der tägliche Bedarf lässt sich einfach decken, wenn der Speiseplan abwechslungsreich sowie mit viel Obst und Gemüse gestaltet wird.

In diesem Ratgeber erhalten Sie Informationen zu folgenden Themen:

  1. Funktionen im Körper
  2. Ursachen für Manganmangel
  3. Symptome
  4. Täglicher Mangan-Bedarf
  5. Besondere Risikogruppen
  6. Ernährung bei Manganmangel
  7. Mögliche Folgeerkrankungen
  8. Manganmangel behandeln

Funktionen im Körper

Funktionen von Mangan

Das essenzielle Spurenelement Mangan aktiviert unzählige Enzyme im Körper und wird für den gesunden Aufbau von Knochen, Binde- und Knorpelgewebe benötigt. Im menschlichen Körper befinden sich ungefähr 15 bis 20 Milligramm Mangan, wobei ein Viertel in den Knochen eingelagert ist. Aber auch Leber, Nieren, Muskeln und Haarpigmente dienen als Manganspeicher.

Der Körper benötigt zwar nur kleinste Mengen des Spurenelements, dennoch ist Wirkung von Mangan im Körper enorm. Als Bestandteil von Enzymen wirkt Mangan an unzähligen Prozessen im Körper mit:

Ursachen für Manganmangel

Bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung kommt ein Manganmangel nicht vor.
Es sei denn, die Nahrung ist ungesund und besteht überwiegend aus Zucker und Weißmehl, ist arm an Ballaststoffen und weiteren Nährstoffen. Werden weiterhin vorwiegend manganarme, tierische Lebensmittel konsumiert, kann der empfohlene Tagesbedarf nicht gedeckt werden. Zudem können folgende Faktoren einen Manganmangel begünstigen:

Symptome

In Industrieländern tritt ein Manganmangel selten auf, kann aber zu folgenden Symptomen führen:

Täglicher Mangan-Bedarf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt für Chrom folgenden täglichen Bedarf:

Säuglinge

Kinder

Jugendliche/Erwachsene

Besondere Risikogruppen

Abhängig von den persönlichen Lebensumständen kann es bei bestimmten Risikogruppen zu einem leicht erhöhten Bedarf an Mangan kommen. Möglicherweise gehören Folgende dazu:

Ernährung bei Manganmangel

Folgende Lebensmittel können dabei helfen, den täglichen Bedarf des Spurenelements zu decken, da sie besonders manganhaltig sind:

Manganreiche Lebensmittel pflanzlicher Herkunft

Verschiedene Obst- und Gemüsesorten, aber auch einige Nüsse enthalten viel Mangan (Angaben jeweils für 100g Lebensmittel):

Obst/Gemüse Nüsse Getreideprodukte

Tierische manganreiche Lebensmittel

Nachfolgende Fleischsorten (Innereien) können den täglichen Bedarf an Mangan decken (Angaben jeweils in 100g Lebensmittel):

Täglicher Mangan-Bedarf über die Ernährung

Die tägliche ausreichende Versorgung mit Mangan ist nicht schwer, wenn regelmäßig Vollkornbrot, Reis, Gemüse und Nüsse auf dem Speiseplan vertreten sind. So lässt sich der Tagesbedarf bereits zum Frühstück mit einer Portion Haferflocken und einigen Mandeln, Nüssen sowie Heidelbeeren decken.

Hinweis: Bei der Zubereitung der Speisen sinkt der Mangangehalt durch Garen und langes Kochen etwa um ein Viertel.

Manganaufnahme hemmende Stoffe

Einige Substanzen erschweren die Aufnahme von Mangan im Dünndarm. Dazu zählen:

Manganaufnahme fördernde Stoffe

Milch, Citrat und Histidin steigern die Bioverfügbarkeit von Mangan und fördern somit dessen Aufnahme.

Folgeerkrankungen durch Manganmangel

Ein Manganmangel kann folgende Beschwerden hervorrufen:

Manganmangel behandeln und vorbeugen

Ob der Bedarf an Mangan erhöht ist oder ob ein Manganmangel besteht, sollte in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden. Das in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Mangan ist meist nur gering dosiert. Hier finden Sie einige Nahrungsergänzungen, die Mangan enthalten:

Mangan 5mg  Kapseln 120 ST

Alle Nahrungsergänzungen mit Mangan anzeigen

Wie bereits beschrieben, treten Mangelerscheinungen so gut wie nie auf. Daher ist es auch nicht notwendig, einem Manganmangel vorzubeugen. Vielmehr sollten Sie auf eine vollwertige Ernährung mit manganreichen Lebensmitteln achten.


Quellen

Burgerstein, U., Schurgast, H, Zimmermann, M: Handbuch Nährstoffe - Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung (2012), Trias Verlag (12. Auflage)


Bitte beachten Sie: Die ggf. im Ratgeber aufgeführten Medikamente stellen keine Empfehlungen der Autorin dar. Es handelt sich hierbei lediglich um eine lose Auswahl von Präparaten, die einen bestimmten Wirkstoff enthalten und/oder einer speziellen Produktkategorie zugeordnet werden. Diese werden über sparmedo.de direkt eingepflegt und sind keineswegs eine Aufforderung zum Kauf eines bestimmten Medikaments.

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